Menji Sanatorium

Dies ist ein verlassener Kurort in Georgien. Die Nutzung des therapeutischen Potenzials des Ortes begann in den 1920er und 1930er Jahren. Der Wissenschaftler Robert Kuptsis untersuchte die heilende Wirkung des Mineralwassers. 1938 wurde der Kurort zum Kurort von nationaler Bedeutung erklärt, und der Bau der Infrastruktur begann.
Ein gut ausgestattetes Sanatorium, ein Sanatoriumskrankenhaus an der Eisenbahn und eine Kurklinik wurden errichtet. 1991 wurde der Kurort aufgegeben und verfiel in den folgenden Jahren. Zunächst wurde das Sanatorium von den dort ansässigen beschädigt, und nach dem Georgisch-Abchasischen Krieg wurden einige Gebäude von Siedlern aus Abchasien besetzt. Die zentrale Kuppel hat trotz des Verfalls ihre Form bewahrt. Die Fassade ist mit römischen Säulen verziert, die die historische und kulturelle Bedeutung des Kurorts unterstreichen. Die Fassade des Gebäudes wird von Palmen eingerahmt, wodurch ein Kontrast zwischen Architektur und Natur entsteht. Alte Badewannen säumen die Flure. Das Dach ist teilweise eingestürzt. Auf dem Grundstück befinden sich weitere, ebenfalls verlassene Gebäude, deren Zweck unbekannt ist.