Mitten in einem feuchten skandinavischen Nadelwald verfällt eine der faszinierendsten Karosserie-Ansammlungen Europas. Ursprünglich als Arbeitsstätte für den Torfabbau und später als illegaler Verwertungsbetrieb etabliert, entwickelte sich das Areal im Moor über die Jahrzehnte zu einem freiliegenden Freilichtmuseum. Anstatt das Areal zu räumen, hat die zuständige Kommunalverwaltung entschieden, das Gelände sich selbst zu überlassen. Bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts gilt das Areal als geschütztes Kulturdenkmal, in dem der natürliche Verfallprozess ungestört dokumentiert werden darf. Hier stehen rund 100 bis 150 Fahrzeugwracks sowie Maschinenreste. Dazu gehören klassische Limousinen und Kleinwagen der Vor- und Nachkriegsära, europäische sowie US-amerikanische Straßenkreuzer. Reste von Nutzkraftwagen, Transportern, Omnibussen und Landmaschinen.

























