Hier wurden einst die Geschicke eines der bedeutendsten Kunststoff- und Chemieproduzenten der Region gelenkt.
Entstanden im späten 19. Jahrhundert ging nach dem Ersten Weltkrieg das Werk in den Besitz eines der berüchtigtsten deutschen Chemie-Kartelle über und wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt.
Nach Enteignung und zwischenzeitlicher Verwaltung durch eine sowjetische Aktiengesellschaft entstand der bekannte Großbetrieb. Als Volkseigener Betrieb war das Werk ein gigantischer Produzent von PVC-Produkten. Mit dem Ende der Planwirtschaft kam der wirtschaftliche Einbruch. Trotz Privatisierungsversuchen musste das Hauptwerk Mitte der 1990er-Seiten schließen. Das riesige Areal wurde weitgehend abgerissen, zurück blieb unter anderem das imposante Verwaltungsgebäude, welches heute unter Denkmalschutz steht.


































