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VEB Winterwunderland

Dieser Industriestandort wurde in den 1930er Jahren gegründet, hier wurden Erze zur Weiterverarbeitung behandelt.

Nach dem Krieg sollte das Werk als Reparationsleistung demontiert werden. Aber die Verantwortlichen konnten das verhindern, stattdessen wurde der Neuaufbau für die nächsten Jahre voran getrieben.
Hier wurde dann ein Rohstoff gewonnen der für feuerfeste Materialien benötigt wurde. 1990 war dann für diesen Betriebsteil Schluss und bis heute steht das Werk ungenutzt hier.

In den Produktionshallen ist es fast dunkel, kaum ein Fenster ist vorhanden. Das spärliche Tageslicht dringt durch Spalten oder Löcher in das Gebäude. Teile hier sehen aus wie eine Winterlandschaft, weiße Ablagerungen der Produktion legen sich auf alle Einbauten.
Was muss hier für eine unwirkliche Produktionsbedingung geherrscht haben, man kann nur hoffen das hier die Arbeiter ausschließlich bei Havarieschäden rein mussten.

Wir waren begeistert von den ganzen verschlungenen Rohrleitung und seltsamen Behältern in dieser Fabrik.

Ziegelei im Loch

Diese Gebäude hatten wir einmal bei der Auswertung von Satellitenbilder gesehen, aber jetzt konnten wir uns endlich mal vor selber von diesem Ort überzeugen.
Wir bestiegen das „Loch“ und sahen schon die verlassenen Gebäude. Aber was war das einmal hier? Kaum noch vorhandene Einbauten ließen wenige Rückschlüsse auf die Nutzung zu, aber irgendwie erinnerte immer mehr an eine Ziegelei. Dann fanden wir noch Kraftwerk und Brennofen. Auch die Recherche im Internet ergab nicht viel Informationen darüber. Aber es handelt sich wohl um eine Ziegelei, aber wie lange hier produziert wurde wissen wir nicht.

Die Gebäude sind aber sehr schön zugewachsen und wir fanden immer mehr Gefallen an diesem einsamen Ort.

Ziegelei ohne Geschichte

Nachforschungen über diese Ziegelei laufen ins Leere. Nichts ist mehr über diesen Standort zu erfahren.

Was lässt sich vor Ort noch finden? Wenig, bis nichts. Nachnutzungen in Form von Auto-Werkstatt oder ähnlichem. Ablagerungen von Müll jeglicher Art bis hin zu Flüssigkeiten die hier besser nicht auslaufen sollten. In den Garagen lagern noch Materialien von aufstrebenden Firmen die es jetzt wahrscheinlich nicht mehr gibt.
Insgesamt bietet das Areal einen traurigen Anblick.

Die Anlagen am Steinbruch

Der Steinbruch wird noch genutzt und es lagern auch noch einige Berge Basalt hier.
Was mit der riesigen Siloartigen Anlage aber mal gemacht wurde wissen wir nicht. Ein Förderband geht schräg nach oben, dicke Rohrleitungen sind vorhanden. Der obere Bereich war leider nicht begehbar.

Harte Steine

Dieser Betrieb wurde hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet. Produziert wurden von Beginn an hier Hartsteine. Die benötigten Rohstoffe dafür wurden gleich daneben abgebaut.
In den folgenden Jahren gab es einige Besitzer- und Namenswechsel, bis die Produktion Mitte der 1980er Jahre eingestellt wurde.

Aufstand in der Ziegelei

Die letzte Erwähnung von Aktivitäten in der Ziegelei war vor ein paar Jahren, als ein Kunstprojekt des Ortes hier ein Stück aufführte, das über eine Rebellion in der Region handelte.

Die Produktion endete hier nach der Jahrtausenwende. Sonst ist nicht mehr bekannt über die Ursprünge der Ziegelei.

Pläne zum Abriss und Bau von Wohnungen, die es immer wieder mal gab, wurden bisher nicht umgesetzt.

Ziegelei am Kanal

In diesem Landstrich siedelten sich Ende des 19. Jahrhunderts, auf Grund von reichen Torf Bodenschätzen, viele Ziegeleien an.
In dieser Ziegelei wurde noch bis Ende der 1970er Jahre produziert, hier wurden Dachziegel und Brandziegel hergestellt.
Der Zustand ist eigentlich abrissreif, der Eigentümer wollte das vor ein paar Jahren auch tun, aber die Denkmalbehörde hat ihr Veto eingelegt.
Kurzzeitig wurde auch einmal über die Umnutzung als Hotel nachgedacht, aber auch dafür fand sich kein Investor.

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Ziegelei zum Hirsch

Seit über 20 Jahren liegt diese ehemalige Ziegelei verlassen am Ortsrand. Auch weil sie sich fernab vom Publikumsverkehr befindet, hat sich hier auch ein kleines Biotop an Pflanzen und ein Rückzugsort für Tiere entwickelt.
Pläne, das Gelände zu einem Solarpark zu machen, scheiterten unter anderem auch daran.

Wann dieser Betrieb gegründet wurde, konnten wir nicht heraus finden.

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Ziegelei

Da nach unserer ersten Tagestour noch etwas Zeit blieb, besuchten wir diese Ziegelei. Die roten Steine wurden von der Abendsonne sehr schön hervor gehoben. Leider war nicht mehr viel vorhanden.

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Hart wie Beton

Wie so häufig der Fall, ist dieses stillgelegte Betonwerk ein reiner Zufallsfund gewesen.

In den großen Hallen ist leider nicht mehr viel zu sehen.
Es gibt aber ein kleines Labor, welches das Highlight dieser Anlage ist. Alte Fotos (gefunden bei der Recherche) lassen erahnen in welchem Umfang hier einst Pflastersteine oder Grillkamine produziert wurden.

Das Familiengeführte Unternehmen wurde Anfang der 90er Jahre gegründet. Über den Werdegang und das Ende konnten wir nichts in Erfahrung bringen.

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