Dieses Haus wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbaut um Kriegsverletzte zu pflegen. Später wurde die Heilanstalt zur Erholung von Polizisten genutzt. Da die Anlage im 2. Weltkrieg unzerstört blieb, planten die Sowjets hier Polizisten zu schulen. Hier wurden aber zu Beginn noch DDR Funktionäre für den Sozialismus in Linie gebracht später dann die Volkspolizei.
Bis zum Ende der Einrichtung um 1990 waren hier obere Polizeiangehörige zu Gast und blieben hier auch mehrere Monate um dann zum Schutz des Sozialismus eingesetzt zu werden.
Jetzt liegt das architektonisch schöne Haus im Wald versteckt und wächst immer mehr zu. Wenn man nichts von der Existenz weiß, kann man es auch nicht sehen. Leider war es innen leergeräumt und es war irgendwie langweilig die langen Gänge abzulaufen. Einzig das sehr schöne Relief im Speisesaal und er Heizungskeller, sowie das Äußere begeisterte uns.
Diese Kaserne wurde Mitte der 1960er Jahre errichtet und eine Raketenabteilung zog hier ein. Auch Pioniere der NVA waren hier stationiert. Wir fanden Beschreibungen für die Rakete SM21 an den Garagenwänden.
Zurück gelassen wurde hier nach 1990 wenig, die Gebäude sind fast leer. Beeindruckend war der große Kinosaal und die Abteilung zur Tauchausbildung, so etwas hatten wir in dieser Form noch nicht gesehen. Auch lagen noch viele Bauunterlagen in einem Raum.
Bisher war der Besuch alter NVA Anlagen immer recht enttäuschend gewesen, hier war es aber anders. Es gab viel zu entdecken.
In den 1970er Jahren wurde dieses Ferienheim fertig gestellt und war fortan ein Urlaubsdomizil des FDGB.
Es war ein sehr beliebtes Ferienziel, denn es bot Wassernähe, viele Sportmöglichkeiten, Gaststätte und Cafe für die über 400 Gäste. Selten gab es hier einen Platz für die DDR Arbeiter, die aus allen Bezirken hierher kamen, die es hierher schafften waren froh darüber.
Nach der Wende wurde die Anlage als Urlaubsobjekt weiter betrieben, aber jetzt wollten die Leute lieber das Ausland erobern als hier in der Einsamkeit die schönsten Tage im Jahr zu verbringen. Über 10 Jahre schon steht alles leer und verfällt immer weiter.
Der kleine Waschbär war neugierig was wir hier machen und trottete hinter uns her. Der letzte der sich scheinbar noch für das Objekt interessiert.
Dieser kleine Landgasthof musste, wie viele andere auch, in diesem dünn besiedelten Gebiet die Segel streichen. Die Industrie in der Region wurde auch immer weniger, so das die Leute weniger weg gingen.
Die letzten Versuche mit einen Bunten Baudenabend das ganze zu retten, scheiterten wohl auch.
Dieser Tag der Erkundung lief bisher noch nicht so gut. Also auch an dieser Google Earth Sichtung mal ran gefahren.
Ja verlassen, aber auch zugänglich? Der Rest der Hallen wird weiterhin rege genutzt. Aber es gab ein Schlupfloch und wir standen in einer riesigen Halle die doch mit ihrer Bauweise beeindrucken konnte.
Viel war nicht mehr drin, hier standen die Fahrzeuge des Kraftverkehrs, der früher einmal das Areal für sich beanspruchte.
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
Kraftfahrhalle
05-2023
Da wir während einer Radtour hier wieder vorbei kamen, schauten wir in die Halle hinein. Es gab Veränderungen, ein Nebengebäude mit kleiner Werkstatt war offen, da die Verbindungstür zur großen Halle aufgeschnitten wurde.
Hier stand noch ein alter Anhänger rum und ein paar Werkstattgeräte. Ansonsten hat sich hier nicht viel verändert.
Hier konnten wir ein technisches Denkmal besuchen, die historische Tuchfabrik der Gebrüder Pfau.
Die Fabrik ist Originalgetreu erhalten und man kann man die Entstehung der Textilien von der Wolle bis zum Tuch bestaunen.
Die Webstühle und Anlagen sind noch in Funktion und werden für die Besucher angeworfen, dabei kann man nur erahnen welcher Lärm hier herrschen musste und welche Arbeitsbedingungen es in der Weberei und Wäscherei gab. Ein beeindruckendes Denkmal der sächsischen Industriegeschichte!
Zur Geschichte:
Alles begann hier 1885 als die ersten Fabrikgebäude entstanden. Viele Erweiterungen folgten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch für das Militär wurde hier Tuch produziert.
Erst 1972 wurden die Fabrik in die VEB Volltuchwerke Crimmitschau eingegliedert. Ein beliebtes Produkt aus dem Haus war für viele DDR Bürger haben wollten die Mollydecke.
Gleich nach der Schließung 1990 wurden die historischen Gebäude und der Maschinenbestand unter Denkmalschutz gestellt und konnten so bis heute erhalten werden.
Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain ist eine in Deutschland und Europa einmalige Museumsanlage. Die Besonderheit dieses Museums ist darin begründet, dass vom Gutshof bis zum Gartenschuppen der Gebäudebestandteilhauptsächlich im Original vor Ort erhalten ist.
Der Darstellungsschwerpunkt sind die ländliche Lebenswelt und die Landwirtschaftsgeschichte des historischen Mitteldeutschland. Erleben Sie eine geschichtliche Zeitreise vom 18. Jh. bis in die Gegenwart.
Diese Lederfabrik wurde vor einigen Jahren geschlossen und fristet bisher ihr Dasein ohne groß vom Vandalismus heim gesucht worden zu sein. Ein paar Graffiti gibt es, das war es aber auch schon. Der Rest ist der natürliche Verfall, überall zaubert er tolle Motive vor die Linse. Es wurde einiges zurück gelassen, Materialien für die Produktion, Maschinen, Dokumente und Betriebsausstattungen.
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
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Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
Lederfabrik
08-2020 Auch hier konnten wir mal wieder vorbei schauen, die Verkaufsstelle war jetzt „offen“ und dort lagerten Unmengen an Kleidung und Fellen. Ein komischer Geruch überall und lange hielten wir es dort nicht aus. Der Rest der Produktionsstätte war im gleichen Zustand wie vor 2 Jahren.
Ein kleines Dorf auf dem Land und eine Gaststätte mit der früheren typischen Ausstattung.
Vorne die kleine Gaststätte, oben ein paar Gästezimmer und hinten gab es einen kleinen Saal für Feiern. Auf der Bühne stand sogar noch das Pult für den Discjockey. Hatte er es nach dem letzten Akt hier stehen gelassen, oder war es dort fest installiert? Mittlerweile hat die Natur dort vieles übernommen, Sand und Moos geben jetzt den Takt vor.
Das war eine der marodesten Locations die wir je besucht haben, alles war morsch. Der Boden gab an allen Stellen nach, die obere Etage war größtenteils mit der unteren vereint.
Die Fabrik zur Filzherstellung existiert schon einige Jahre nicht mehr, sie wurde abgetragen.
Stehen geblieben ist nur noch diese Fabrikantenvilla. Aber auch hier nagt nicht die Abrissbirne am Gemäuer, sondern der Zahn der Zeit. Das Obergeschoss war unserer Meinung nach nicht mehr zu betreten.