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Schloss

Ein verlassenes Schloss, welches auf einen „Retter“ wartet. Die Ursprünge gehen bis ins 17. Jahrhundert zurück.

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Wasserwerk

Ein kleines Wasserwerk, das seit ein paar Jahren nicht mehr gebraucht wird.

Update 2025:
Das kleine Wasserwerk wird wieder genutzt und bewacht. Am Eingang steht eine Infotafel mit historischem:

1970 baute man an diesem Ort eine zentrale Trinkwasserversorgung, ein Wasserwerk, an das nach und nach die Dörfer Liepe, Wahlsdorf, Buckow, Petkus, Charlottenfelde und Ließen angeschlossen wurden.
Pumpen holten das Wasser aus 60-90 m Tiefe, der tiefste Brunnen maß 92 m. Als wegen fehlenden Wasserdrucks in den 1980er Jahren von Wahlsdorf Beschwerden kamen und die Arbeiter aus den Ställen zu Hause nur noch Luft duschen konnten, wandten sie sich an Bürgermeister und Partei und verlangten sofortige Abhilfe. Horst Schröder, ein findiger und handwerklich begabter Lieper Bürger wurde mit der Schadensbehebung beauftragt. Mit einem Team suchte, tüftelte und schraubte er den ganzen Tag, auf Grund eines Handicaps nur mit einer belastbaren Hand. Am Morgen strömte das Naß wieder munter aus allen Hähnen. Horst Schröder wurde über Nacht vom Mitarbeiter der Pflanzenproduktion zum Angestellten der Wasserwirtschaft Jüterbog.
Er arbeitete bis lange nach seinem Renteneintritt dort. Das Gebäude wird mittlerweile nicht mehr als Wasserwerk genutzt.

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Disco in der alten Werkstatt

Über den früheren Betrieb konnten wir nichts heraus finden, bis auf den Werkstattbereich. Nachgenutzt wurde das Gebäude als Disco.

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Disco beim Zoll

Früher wurde dieses Gelände vom Zoll benutzt. Später zog hier eine Gaststätte mit Discobetrieb ein. Viel mehr ließ sich nicht in Erfahrung bringen. Brände und Vandalismus setzen den Gebäuden sehr zu.

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VEB Muckefuck

Eine Malzrösterei, Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, die Malzkaffee aus Getreide herstellte.

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Einheitskraftwerk Vogelsang

Die Einheitskraftwerke wurden ab 1943 im Deutschen Reich errichtet. Durch die Erfordernisse des Krieges, kam es zu einem erhöhten Bedarf an Elektroenergie. Deshalb sollten eine Reihe identischer Kraftwerke errichtet werden. Hier wurde mit dem Bau im April 1943 begonnen, das Braunkohlekraftwerk wurde aber nie fertig gestellt.

Die vorhandenen Anlagen wurden nach dem Krieg demontiert und in die Sowjetunion gebracht. Zurück geblieben ist nur der Rohbau. Dieser wurde von Polizei, Kampfgruppen und Zivilverteidigung als Übungsgelände genutzt.

Ein Abriss konnte von Naturschützern 1998 verhindert werden, da sich mittlerweile in der Umgebung ein wertvolles Biotop entwickelt hatte.

Dem Kraftwerk statteten wir 2016 einen erneuten Besuch ab. Diesmal präsentierte es sich im Nebel, sonst ergaben sich kaum neue Ansichten. Wie beobachteten ein paar Leute die scheinbar noch verwertbares aus den Ruinen holten, sie bargen das Holz aus dem 2. Schornstein.

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Altes Material Lager

Ein Materiallager der GSSD an einem Militärstandort.

Was hier genau gelagert wurde, lässt sich nicht mehr heraus finden. Aber die kleinen Lagerhäuser auf Stelzen, lassen erahnen, das hier Lebensmittel lagerten. Lange und mehrere Reihen Lagerhäuser waren voneinander durch Stacheldrahtzäune getrennt.

Ein Schwimmbad, Kino und Sporthalle waren vorhanden. Auch eine kleine Gärtnerei und Ställe zur Tierhaltung fanden wir.
Weiterhin eine große Halle die vielleicht zur Reparatur bzw. Wartung von Fahrzeugen diente.
Wir besuchten dieses Areal an 2 Tagen und haben immer noch nicht alles gesehen, da das Lager aus ca. 100 Gebäuden besteht.

Weitere Besuche folgten, diese sind hier zu sehen.

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Militärstadt im Wald

 

GSSD_MiW_Pano

Diese „Militärstadt“ der GSSD wurde nach dem 2. Weltkrieg errichtet und beherbergte zeitweise 15.000 sowjetische Soldaten. Sie war damit die zweitgrößte Liegenschaft nach Wünsdorf. Neben Panzertruppen, einer Gardearmee und motorisierten Schützentruppen, war hier auch eine Raketenbrigade stationiert und einige Zeit wurden auch Nuklearwaffen gelagert.
Seit dem Abzug der GSSD 1994 liegt das Gelände brach und wird nach und nach durch Renaturierung beseitigt.

04-2020
Auch dieses Gelände besuchten wir in diesem Jahr wieder einmal, ein abgelegener Nuklearwaffenlagerbunker war das erste Ziel. Der Weg hinein war nur über ein enges Loch möglich und wurde nicht genutzt.
Weiter ging es in die schon vor 5 Jahren besuchte Kaserne, in einem Keller der unter Wasser steht, aber ein schönes Relief beherbergt. Eine sehr kalte und feuchte Angelegenheit aber es hat sich gelohnt.
Dann die Ernüchterung bei der weiteren Besichtigung. Alles war hier mit Graffiti bekritzelt und auch schon einiges abgerissen. Wir waren entsetzt über den unnatürlichen Verfall in diesen 5 Jahren und konzentrierten uns auf die 2 Kläranlagen die etwas außerhalb der Kaserne liegen.

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Stadtbad Steglitz

Am 8. Juli 1908 wurde das heutige Stadtbad eröffnet. Es verfügte, neben einem 21 mal 9 Meter großen Schwimmbecken sowie der Wannen- und Brauseabteilung, über einen Heilbädersektor mit russisch-römischem Bad, Massagebänken und Therapiekabinen. Das Kesselhaus mit Werkstätten, Nebenräumen und Wohnungen sowie die Wäscherei für die Badegäste befanden sich im hinteren Teil des Traktes.

Damit war ein gehobener Badegenuss möglich, dem die Jugendstilarchitektur gerecht wurde. Noch heute lässt sich der sakrale Charakter der Schwimmhalle mit ihrer kuppelförmigen Apsis nachfühlen. Wassertiere schmücken die kunstvoll geschmiedeten Geländer. Ein besonderes Erlebnis vermittelte das russisch-römische Bad. Sein Tauchbeckenraum mit römischen Rundbögen, Wandmosaiken und kunstvoll verzierten Säulen ist das Schmuckstück der Anlage.

Wegen der Weltkriege lange Zeit zweckentfremdet, steht das Gebäude seit 1982 unter Denkmalschutz und wurde 2002 geschlossen. Seit dem Erwerb durch die Besitzerin des Bewegungsbades Marienfelde, Gabriele Berger, im Jahre 2004 finden im Stadtbad Steglitz Kulturveranstaltungen statt. Das Sanierungskonzept zur Nutzung als Badebetrieb unter zukunftweisenden Gesichtspunkten wird Schritt für Schritt umgesetzt.

(Quelle: http://www.stadtbad-steglitz.de)

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Ein Werk voller Kraft

Ein großes Braunkohlekraftwerk in Deutschland.

2025
Dieses Kraftwerk wurde erneut besucht, Abrisspläne werden laut und vor Ort sind auch einige Arbeiten zu sehen. Deshalb wollten wir es uns nicht nehmen lassen und hier noch einmal alles ergiebig zu erkunden. Wir fanden noch einige Schalträume, die beim ersten Besuch übersehen wurden. Ein Gigant aus Stahl, Beton und Rost.

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hier müßten wir eigentlich 6 Punkte vergeben!