Eine fast völlig verfallene Villa in einem Waldgebiet. Wir konnten leider nicht viel über die frühere Nutzung in Erfahrung bringen. Die letzten die das Objekt nutzten waren wohl die Russen, die in dieser Stadt mehrere Tausend Soldaten stationiert hatten.
Die Villa ist kaum zu betreten, die Böden im Erdgeschoss sind schon eingestürzt. Keiner scheint dafür zuständig zu sein und das gute Stück verfällt.
Das Achilleion Leipzig ist eine 1923/24 erbaute, von Oskar Pusch und Carl Krämer entworfene Messehalle, die auch als Sportpalast genutzt wurde. Es befindet sich in Leipzig auf dem alten Messegelände, südöstlich der Innenstadt in der Nähe des Völkerschlachtdenkmals und der Deutschen Bücherei. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und ist seit dem darauf folgenden Umbau als Sowjetischer Pavillon (Messehalle 12) bekannt. (Quelle: Wikipedia)
Leider war an diesem Tag nur der Eingangsbereich offen.
Diese Ziegelei entstand in einer traditionsreichen Gegend um 1900. Errichtet wurde die Ziegelei von einem Maurermeister der Region. In der DDR gehörte der Betrieb dann zu den Vereinigten Ziegelwerken des Kreises und war der bedeutendste Arbeitgeber im Ort. Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Produktion eingestellt. Nach dem langen Stillstand präsentiert sich die Anlage in sehr schlechtem Zustand und ist stark einsturzgefährdet. Jetzt hat sich eine GmbH gegründet die das Areal erworben hat, um die Ziegelei zu neuen Leben zu erwecken. Geplant ist die Rekonstruktion des Ringofens und eine parkähnliche Erholungsanlage rund um die Ziegelei.
Ziegelei der zerplatzten Träume
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04-2019
Als wir hier noch einmal vorbei fuhren staunten wir nicht schlecht, der Zustand hat sich ja dramatisch verschlechtert. Das Dach des Ringofens ist weitestgehend eingestürzt, die Nebengebäude machen einen verwahrlosten Eindruck, das Eingangstor steht offen. Was ist passiert, warum wurden die Pläne nicht umgesetzt? Die Recherche ergab eine Erkrankung des Pächters, so das dieser sich wahrscheinlich nicht mehr darum kümmern konnte. Jetzt hegt die Gemeinde Pläne Finanzmittel des Naturschutzbundes hier anzulegen. Vielleicht können Teile als Industriedenkmal erhalten bleiben und der Rest renaturiert oder als Fledermausquartier gestaltet werden. Wie immer ehrgeizige Pläne rund um die Alte Ziegelei, wir werden sehen wie es weiter geht.
Ziegelei der zerplatzten Träume
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06-2023
Da wir in der Nähe waren und unsere Begleitung die Ziegelei noch nicht kannte, guckten wir hier vorbei. Wie schon geahnt ist aus den Plänen vor 4 Jahren nichts geworden, im Gegenteil, das Dach des Ringofens ist eingestürzt und das Areal weiter zugewachsen. Der hintere Teil ist in unseren Augen dadurch wieder schöner geworden, alte rostige Industriemaschinen, Verfall und die Natur, welche sich das gerade wieder alles zurück holt zaubern ein surreales Bild.
Deshalb wurde hier auch ein neuer Urbexfaktor vergeben.
Diese Süßwarenfabrik wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und stellte Schokoladenprodukte her. Nach dem Krieg wurde sie in einen VEB umgewandelt, der dann aber die Produktion umstellte und Gummileckereien für das DDR Volk herstellte. Der Neubeginn nach der Wende misslang weil keiner mehr diese Produkte haben wollte und die Maschinen veraltet waren.
Das Gelände ist durch einen Brand und Vandalismus arg herunter gekommen. In den oberen Etagen breitet sich eine klebrige Masse aus Produktionsresten auf dem Boden aus.
Die Heilstätte Grabowsee ist eine ehemalige Heilstätte am Grabowsee im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Sie war die erste Heilstätte für Lungentuberkulose in Norddeutschland und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von 1945 bis 1995 als Baracke und Lazarett genutzt. Seit einigen Jahren setzt sich der Kids Globe e. V., unter der Schirmherrschaft von Altbundespräsident Roman Herzog, für den Wiederaufbau der alten Gebäude und die Einrichtung einer Internationalen Akademie für Kinder und Jugendliche auf dem Gelände ein. Das Gelände ist heute eine beliebte Kulisse für Film und Fotografie. (Quelle: Wikipedia)
Ein paar persönliche Anmerkungen zu diesem „Lost Place“. Schon länger ein Traum von mir, diesen Ort einmal zu besuchen, war er eine der größten Enttäuschungen. Verlassen ist die Heilstätte ja nun wirklich nicht mehr, der jetzige Nutzer lässt jeden aufs Gelände der Bares auf den Tisch legt, so begegnet man ständig jemanden in dieser ehemaligen Heilstätte. Man sieht aber auch nach mehreren Jahren der Nutzung keine Anzeichen einer Sanierung. Alles verfällt zusehends und die zu stark maroden Bereiche werden einfach abgesperrt, das war die einzige sichtbare Bautätigkeit. Keine absolut notwendige Erneuerung von Dachschäden die verhindern würde, dass die Bausubstanz weiter geschädigt wird. Leider können wir von einem Besuch nur abraten, zudem Besuchern, die einen Fotoapparat in den Händen halten, weit aus mehr abgeknöpft wird als normalen Besuchern.
Gegründet als Heeresbäckerei der Wehrmacht wurde diese Fabrik zuletzt von der GSSD für ihren Militärstandort genutzt.
Brotfabrik der GSSD
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2021 waren wir hier wieder einmal um ein Wandbild zu suchen, dabei konnten wir diesmal auch das große Speicherhaus besuchen, da dort einige Etagen offen waren.
Die Geschichte dieses Militärkomplexes beginnt mit der deutschen Wiederaufrüstung vor dem 2. Weltkrieg. In der Nähe eines Truppenübungsplatzes ensteht dieses Waldlager. Mehrere militärische Nutzer quartierten sich hier ein.
Nach dem Krieg wurde es kurzzeitig von der sowjetischen Besatzungsmacht als Sammellager von Personen, die in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden sollten, genutzt.
Danach sollten hier politische Eliten der neu gegründeten DDR ausgebildet werden und die vorhandenen Bauten waren dafür geeignet.
Als dann Anfang der 1950er Jahre dieses Akademie umzog, nutzte die GSSD wieder das Gelände bis zu ihrem Abzug.
Da das Gelände sehr groß ist, wurde es noch einmal besucht.
Militärareal im Wald
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So langsam entwickelt sich zu meinen Lieblingsobjekten…immer wieder kann man neues entdecken. Hier Teil 3 der Serie:
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…und noch nicht Schluß, Besuch 4 folgte. Im hinteren Teil sind Abrissarbeiten zu sehen gewesen. Teile die bei anderen Besuchen zu sehen waren, sind leider schon weg.
Die Römischen Zahlen XXIII sind „Auferstanden“, aber so sieht es auch viel besser aus. Da hat sich jemand viel Arbeit mit gemacht.
Auch ein paar neue Wandbilder konnten wir finden.
Wir kommen wieder….
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Bei einer Tour mit RELOADIAK entstand dieses Video, das wir euch nicht vorenthalten möchten. Tolle Bilder und mal was bewegtes aus dieser Kaserne.
Dabei wurden natürlich auch ein paar Bilder gemacht, da wir die bekannten Spots abgegangen sind, leider nicht mehr viel neues.
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Wieder mal ein Besuch, diesmal im Winter. Ziel waren die zuletzt immer ausgelassenen Wohnhäuser und deren Dachböden. Hier wurden ja oft von den Soldaten Sportgelegenheiten eingerichtet.
Leider ein kurzer Besuch, da es doch sehr schnell dunkel wurde.
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Was soll man noch sagen, weitere Häuser waren noch zu erkunden, der Abriss geht mittlerweile weiter….
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Wir trafen uns dort mit einem Urbexer aus einem benachbarten Bundesland. Den Rest des Tages zogen wir gemeinsam durch die Häuser. Diesmal fast nur Bilder mit einem 100-400mm Objektiv.
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Zum Abschluss dieser Dokumentation fehlten eigentlich nur noch Drohnenbilder, hier sind sie. 07-2020 es kamen noch ein paar Drohenbilder hinzu.
Auf einem bereits abgerissenen Kaserneteil wurde dieser Zierbrunnen stehen gelassen.
Brunnen
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04-2020
…und wieder mal waren wir hier, es hat sich auch was in Sachen Sicherung getan. Einige Gebäude wurden verschraubt und auch teilweise wieder aufgebrochen. Auch mein Lieblingsdachboden verändert sich ständig, die Gasmasken wurden fotogen platziert.
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07-2020
Ein weiteres Drohnevideo wurde gedreht.
07-2020 Neben den Drohenaufnahmen fotografierten wir noch andere Bereiche. Hier besonders 2 Sturmbahnen und am Ende der Galerie 4 Vergleiche Früher und Heute.
02-2021 Der Schnee im Winter 2021 sollte bei dieser Erkundung eine sensationelle Stimmung abgeben, fast schon etwas friedliches.
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07-2021 Ein weiteres Video von dort
02-2022
Wir unternahmen eine Wanderung im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes der Liegenschaft. Dabei kamen wir auch am Rande der Kaserne vorbei, wo in der Ecke ein typischer Wachturm zu finden ist.
Im Wald fanden wir Gebäudereste einer Schießbahn und eines Beobachtungsturms russischer Bauart.
Hier wurden einmal die von der Sonne ausgehende Radiostrahlung beobachtet. Die Anlage wurde, als Außenstelle eines Instituts, Mitte der 1950er Jahre errichtet und bis 2007 betrieben.
Sie bestand aus 4 Parabolspiegel-Antennen, von denen 3 die Bahn der Sonne verfolgten. Die vierte war zur Reserve. Die Spiegel hatten bis zu 10,5 m Durchmesser, ausgewertet wurde das alles im Messhaus nebenan.
Das Observatorium hat in der Zeit Beobachtungsdaten geliefert, mit denen wertvolle und anerkannte Beiträge zur Physik der Vorgänge der Sonnenkorona erarbeitet wurden.
Die Anlage befindet sich scheinbar im Rückbau, wie wir hoffen und ist nicht Opfer von Schrott und Kabeldieben geworden.
Ein neuer Besuch brachte Gewissheit, die Anlage ist verschrottet worden. Ein Bericht darüber ist auch bei http://www.rottenplaces.de zu lesen, bebildert von uns.
Das Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) hat sein Observatorium in der Außenstelle Tremsdorf aus Kostengründen aufgegeben. Die Antennen wurden demontiert und verschrottet. Wichtige Messgeräte wurden zum Stammsitz in Babelsberg verbracht. Das AIP verweist zur Begründung dieses Schritts auf die vor fünf Jahren neu aufgebaute Außenstelle in Potsdam-Bornim, die mit dem vom Bund finanzierten, hochmodernen Instrumentarium “Lofar” ausgerüstet wurde und leistungstärker als die Anlage in Tremsdorf ist. Dennoch hatte man lange auf den Erhalt des Standortes in Tremsdorf gehofft. 2011 wurden erste Abwicklungspläne bekannt, über die Jahre wurde der Druck von Land und Bund zu groß, die das Projekt maßgeblich mitfinanzierten.
Die Antennen des Observatoriums gehörten zu den stärksten ihrer Art. Als vor Jahren die Sonnenaktivität die schwächste war, die je registriert wurde, konnte man mit der Tremsdorfer Technik dieses Pänomen beobachten und die Daten auswerten. Das Observatorium für Solare Radioastronomie (OSRA) nahm das Radioteleskop-Observatorium, das zum Forschungsbereich Solare Radiophysik des Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam (AIP) gehörte, 1954 in Betrieb. Diese Art der Sonnenbeobachtung ist in Deutschland einzigartig. Die beobachtete Radiostrahlung stammt aus der Korona unserer Sonne. In einer Ost-West ausgerichteten Linie waren 4 Parabolspiegel-Antennen platziert. Drei davon folgten rechnergesteuert normlerweise der täglichen Bahn der Sonne, ein vierter wurde in Reserve vorgehalten und schaute zum Zenit. Der größte Parabolspiegel der Antennenzeile besaß einen Durchmesser von 10,5 Metern.
Die Antennen wurden dabei der Sonne durch Antriebe nachgeführt und empfingen die von ihr kommenden Radiosignale. Die Antennen wurden seit der Entstehung des OSRA immer wieder aufgerüstet. Die Antennen standen seit 2007 in Parkposition, nachdem der Beobachtungsbetrieb eingestellt war. Zu DDR-Zeiten arbeiteten hier 21 Personen, erst 1994 funktonierte die Außenstelle vollautomatisch.
Quelle: www.rottenplaces.de
Ein heißer Sommertag, wir wollten uns abkühlen und fuhren ins Erlebnisbad. Der Parkplatz war überraschender Weise sehr leer, der Eintritt frei … hm warum nur? Die Geschichte dahinter:
Nach der Wende waren die normalen Schwimmhallen nicht mehr gut genug, es mussten Erlebnisbäder, Spaßbäder, Thermalbäder o.ä. her. Dieses hier ist eines der ersten die gebaut wurden, nicht nur für die Einheimischen, sondern um auch Touristen anzulocken.
Mehrere Schwimmbecken, Wasserrutsche, Wildwasserkanal, Außenbecken und einen Saunabereich gab es.
Doch der ersten Euphorie folgte die Ernüchterung. Das Bad wurde nie rentabel, mehrere kurzzeitige Schließungen folgten, unter anderem wegen nicht bezahlter Stromrechnungen. Die Stadt verkaufte das Erlebnisbad für 1 Mark. Aber auch der neue Eigentümer konnte diese Wohlfühloase nicht retten. Jetzt sind dort alle Metallteile verkauft und die Kabel fehlen. Vandalen haben sich dort auch schon ausgetobt. Das Kellergeschoss steht unter Wasser. So ist das Bad nicht mehr zu retten!
Erlebnisbad
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Ein weiterer Besuch im Juni 2015 – hier wurde man dann auch noch unfreundlich des Geländes verwiesen 😉
04-2024
Der Plan das Bad mal mit der Drohne abzulichten konnte jetzt endlich umgesetzt werden. Der Rest des Bades ist vollständig zerstört und alle Flächen beschmiert. Auch während unseres kurzen Besuchs tauchten viele Besucher auf die dort umher stromerten.
Dieser frühere Kasernenkomplex ist ab 1895 entstanden. Nach 1945 nutzte die Westgruppe der Sowjetarmee Teile des Areals. Wir konnten das Proviantamt erkunden, bis uns ein Gewitter zum Auto zurück trieb. Schade, denn große Teile des Geländes blieben dadurch unerforscht.
Proviantamt und Heeresbäckerei
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Da das Gelände Stück für Stück saniert wird, stand nun bald ein erneuter Besuch an. Jetzt erfuhren wir, was wir damals alles verpasst hatten. Hier die Eindrücke.