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Haus des Tierarztes

Hier in dieser kleinen Stadt lebte einmal ein Tierarzt. Warum das Haus verlassen wurde und alles zurück blieb ist uns nicht bekannt. In einem Nebengebäude hatte er sein Büro eingerichtet mit vielen Büchern und Zeitschriften.

 

Sanitätszug

Ende der 1980er Jahre gab das polnische Verteidigungsministerium 8 Sanitätswagen in Auftrag. Diese sollten bei Unglücken oder Kriegen eingesetzt werden um die Versorgung von Verletzten zeitnah zu ermöglichen. Den Plänen nach, sollten diese dann schnell zu den Krankenhäusern transportiert werden. Dieser Zug ist noch gut erhalten, da er versiegelt wurde und erst durch ein Bahn Museum, vor der Verschrottung gerettet wurde.
Wir finden in dem Zug einen OP-Wagen, Warte- und Schlafräume, Geräte zur Sterilisation, Apothekenschränke und sanitäre Einrichtungen.

Einen ähnlichen Zug gab es auch in der DDR. Hier ist der Beitrag dazu.

Bahnbetriebswerk TKW

Als im Jahr 2010 nach 121 Jahren, die Eisenbahngesellschaft hier ihren Betrieb einstellte, gründete sich ein Verein der sich den Erhalt des BBW auf die Fahnen geschrieben hatte. Seit dieser Zeit kümmert sie sich um den Lokschuppen und die angrenzenden Anlagen. Eine große Aufgabe, die 2012 in ein Museum mündete. Es werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten um die hier zusammen getragene Exponate den Menschen zu zeigen.
Hier stehen einige Lokomotiven, Spezialfahrzeuge, Waggons und Relikte welche die Eisenbahngeschichte zeigen.
Zum Glück wird der Verein hier auch von staatlicher Seite unterstützt, auch die lokale Politik, Sponsoren, Spender und viele Freiwillige unterstützen das Vorhaben.

Lutherkirche

In einem kleinen Ort befindet sich diese Lutherkirche, welche 1874 im neoromanischen Stil erbaut wurde. Sie wurde auf den Resten einer alten Holzkirche gebaut. Vor rund 40 Jahren fand hier aber der letzte Gottesdienst statt und seit dieser Zeit verfällt die Kirche. Das Dach ist schon undicht und Teile der Nebengelasse sind eingestürzt. Heute steht sie zum Verkauf, aber es ist keine Rettung in Sicht.

Kleine Kirche

Gegen Ende des Tages konnten wir diese kleine Kirche besuchen die mitten in einem kleinen Dorf steht. Der Zustand ist leider nicht so gut, scheinbar ist die evangelische Kirche schon einige Jahrzehnte aufgegeben worden. Das Dach ist undicht und macht die Einbauten darin langsam aber sicher zu Nichte. Rund um den ehemaligen Altar wurden einige Graffiti angebracht, die sich aber zum Glück in das Bild einpassen.
Auf dem Vorplatz prangt ein Schild das die Investition eines Regierungsfonds ankündigt, der hier rund 1 Million Euro investieren will, aber darin steht nur etwas von Straßen, man kann nur hoffen das etwas davon auch der kleinen Kirche zu Gute kommt.

 

Textilfabrik

Diese Textilfabrik stellte nach über 200 Jahren Betrieb im Jahr 2008 den Betrieb ein. Heute ist sie weitestgehend entkernt, aber die Erkundung brachte dann doch einige Überraschungen. Ein paar der alten Maschinen stehen noch in den großen Hallen Auch ein großer Raum mit schönem Verfall und einigen Gerätschaften, dessen Funktion uns nicht genau bekannt ist war beeindruckend. Aber man erkennt einige Förderbänder und Textilmaschinen.
Am Ende besuchten wir noch ein Nebengebäude mit Werkstätten und Verwaltung.

Pathologie

Diese Pathologie war angeschlossen an einem Krankenhaus, eine kleine Trauerhalle gab es hier auch.

Kino Freude

Dieses Kino „Freude“ ist jetzt über 20 Jahre geschlossen. Es erlebte seine Blütezeit im 20. Jahrhundert und wurde vor rund 100 Jahren erbaut und beherbergte auch eine Feuerwache. Der Kinosaal befindet sich im 1. Geschoss unten war der Eingang, die Kassen ein Restaurant, Technikräume sowie eine geräumige Halle. Früher wurden hier auch Theaterstücke aufgeführt und verschiedene Festlichkeiten durchgeführt, vor allem aber Hochzeiten. Das Gebäude war nach dem Bau der Stolz der Stadt.

Schach Matt

Wir können ein Ferienheim eines großen Unternehmens besuchen, wie es früher viele in diesem Land gab. Es gehörte einem Bergbauunternehmen, welches hier seinen Mitarbeitern einen schönen Urlaub ermöglichte.
Später fand auch ein Austausch unter den Betrieben statt, dadurch steigerten viele dieser Objekte ihre Attraktivität.

Heute steht es aber schon ein paar Jahrzehnte leer und verfällt immer mehr.
Da es aber noch irgendwie bewacht wird sind viele Häuser verschlossen, deshalb galt unser Interesse dem Hauptgebäude mit Speisesaal, Küche, Spielzimmer und Lagerräumen.
Hier hat die Natur schon die Kontrolle übernommen, was uns sehr schöne Motive lieferte.

Dampfkraftwerk

Der Bau des Heizkraftwerks steht im Zusammenhang mit der 1835 gegründeten Weberei und Spinnerei, die anfangs das werkseigene Wasserkraftwerk nutzte. In den Jahren 1906–1910 wurde aufgrund des steigenden Bedarfs an Produktionskapazitäten ein werkseigenes Wärmekraftwerk mit zwei Dampfkraftanlagen gebaut. Beide Anlagen sind heute ebenso wie das Fabrikgebäude ein Beispiel für die Entwicklung der betrieblichen Energieversorgung.

Die erste Stromerzeugungsanlage aus dem Jahr 1906 besteht aus einer Zweizylinder-Dampfmaschine (mit Tandemzylindern), einem Synchrongenerator mit Schwungrad und einem Generator mit einem flanschbefestigten Rotor auf der Generatorwelle. Die zweite Anlage aus dem Jahr 1910 besteht aus einer Einzylinder-Dampfmaschine, einem Synchrongenerator mit Schwungrad und einem Generatorerreger, der über einen Riemenantrieb mit Flachriemen angetrieben wird.

Zu den Stromaggregaten gehört die originale Zusatzausstattung des Kraftwerks, darunter Kontroll- und Messgeräte, Einstelltafeln, Schalter usw.

Seit 1981 stehen beide Kraftwerke, das Wasser- und das Wärmekraftwerk, unter Denkmalschutz. Vor kurzem wurde das gesamte Gelände von einer Privatperson gekauft, die diesem Ort in Zukunft wieder zu neuem Glanz verhelfen möchte. Das Objekt wird ordnungsgemäß bewacht und gepflegt. Es ist geplant, das Wärmekraftwerk in Zukunft zu Demonstrationszwecken in Betrieb zu nehmen. Das Wasserkraftwerk wurde modernisiert und ist bis heute in Betrieb.

Quelle und Dank an Aviator Urbex der uns den Besuch ermöglichte.