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House of Colors

Inmitten einer Kleinstadt erkunden wir diese Villa, woher der Urbexname stammt wird uns schnell klar. Dieses Haus ist klassisch und vor allem sehr bunt eingerichtet bzw. gestaltet. Hier wurde alles zurück gelassen und scheint schon Jahre verlassen. Der Garten ist völlig zugewachsen und wurde lange Zeit nicht mehr gepflegt.

Castellar Guidobono

Die historische Villa aus dem 19. Jahrhundert war ein Ort und ein Symbol der Freude und Unbeschwertheit für Tausende von jungen Menschen. Es war einer der wichtigsten Diskotheken der Gegend, in in den 80er und 90er. Das Haus wurde auf den Strukturen der Villa Montebruno gebaut, einst eine Adelsresidenz, die in der ersten Hälfte der 800 errichtet wurde.
Die Villa umfasst 34 Zimmer, davon 14 Schlafzimmer und 8 Badezimmer. Das letzte Renovierungsprojekt beinhaltete den Bau einer Unterkunftsanlage, die ein großes Wohnzimmer im Erdgeschoss mit Esszimmer, Küche und Wohnzimmer schaffte. Die romantische Eingangsveranda ist dank der großen Fenster geräumig und hell.
Das Anwesen wird durch einen Park bereichert, der das Gebäude umgibt und eine Oase der Ruhe bietet.

Villa Steinbach

Diese Villa gehörte einem Ritter aus der Region. Heute ist sie auch durch ein Feuer stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Auch waren die Vandalen hier schon und haben alles zerwühlt. Das einst schöne Wohnzimmer mit Klavier und Kronleuchter ist durch die herunter gefallene Decke zerstört worden.

Strange School

Gebaut wurde die Villa Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte eine wechselhafte Geschichte. Am Anfang war hier noch eine Missionarsschule später wurde das Anwesen von einem Mailänder Industriellen gekauft, der dort Seide produzierte. Nach dem Krieg wurde die Villa stark verändert und umgebaut und Anfang der 80er Jahre war dort eine Landwirtschaftsschule untergebracht.
Zuletzt muss es hier ein Kinderheim gegeben haben.

 

Casa Santa Claus

Die Ursprünge des Hauses gehen auf ein Schloss zurück, scheinbar schon im 14. Jahrhundert gab es hier Ansiedlungen. Heute ist das frühere Aussehen kaum vorstellbar, da fast alle Mauern und Formen im Laufe der Zeit verändert wurden.
Auch ein Kloster war dann hier mal angesiedelt, später wurde ein Restaurant betrieben.
Am Ende wurde alles auf die nötigen Gegebenheiten angepasst, scheinbar wurde hier Landwirtschaft betrieben, die vielen Geräte dafür stehen hier immer noch im Hof. Das Haus selbst ist sehr verwinkelt und hat viele kleine Zimmer, die sehr verspielt eingerichtet sind. Der Santa Klaus macht es sich in seinem Sessel gemütlich und begrüßt die wenigen Besucher die jetzt hier noch vorbei schauen.

Grand Hotel

Das Grand Hotel ist hier im kleinen Ort die erste Adresse gewesen und wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Viele Persönlichkeiten dieser Epoche waren hier zu Gast. Heute ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die oberen Etagen sind so marode das wir da nicht mehr hin können. Aber das Erdgeschoss hat noch einiges zu bieten und man ahnt den Glanz von früher. Sehenswert war die Rezeption mit benachbartem Speiseraum und die Bar. Über 30 Zimmer gab es hier. Hinter dem Hotel finden wir einen Saal für Veranstaltungen, das war eine Überraschung.
Auch heute noch wird das Hotel in einschlägigen Portalen gelistet. Die Bewertungen sind gut, Lage, Essen und Ausstattung….alles vom Feinsten. Man kann es gar nicht glauben, so wie es sich heute für uns präsentiert.
Vor über 10 Jahren wurde es schon zum Verkauf angeboten, damals ein geschätzten Wert von 3,5 Millionen Euro,
schließen musste es wegen gravierender Sicherheitsmängeln. Aber es wollte niemand haben und heute wird es für ein halbe Million angeboten.

Dschungelschule

Wann diese kleine Grundschule auf dem Land aufgegeben wurde ist uns nicht bekannt. Aber die wenigen Räume sind heute passend zur Wandbemalung begrünt.

Ciesa San Carlo

Diese kleine Kirche wurde im 16. Jahrhundert auf den Ruinen eines anderen religiösen Bauwerks errichtet. Leider war die Lage zwischen 2 Flüssen nicht sonderlich gut gewählt und immer wieder beschädigten Überschwemmungen das Gotteshaus. Irgendwann wurde entschieden sie sich selbst zu überlassen. Heute ist von der früheren Pracht nur wenig zu erkennen und die Natur hat begonnen sich daie Kirche einzuverleiben.

Centrale Pompaggio

Das ist eine alte Pumpstation für eine Salzsaline. Hier wurde Salz aus Verdunstung gewonnen. Dazu wurde Salzwasser  tief aus dem Berg entnommen.

 

Religiöses Institut

Auch hier wissen wir wenig über die Geschichte dieses Komplexes, der sich am Rande einer Kleinstadt befindet. Wir müssen einige Zeit nach einem Zugang suchen, es gibt einen Teil der scheinbar noch zuletzt als Unterkunft genutzt wurde. Dann finden wir eine kleine Kirche bzw. einen Andachtsraum. Sonst ist das Gebäude ziemlich leer, am Ende finden wir einen eingerichteten Raum mit Kamin der sich dann als Highlight des Besuchs heraus stellte.