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Klubhausvilla

Diese ehemalige Villa ist jetzt praktisch ein Rohbau, der letzte Besitzer wollte diese sanieren aber wegen fehlender Unterlagen wurde nie eine Baugenehmigung erteilt. Warum das Projekt am Ende dann gestorben ist wissen wir nicht. Heute wird das Ganze wieder auf einem Immobilienportal angeboten.
Vandalismus gepaart mit den begonnenen Arbeiten lassen die Villa in miserablen Zustand hier stehen.
Der Keller ist gewölbeartig und der Wintergarten lässt erkennen wie schön es einmal hier war. Im Garten steht ein LKW und dieser ist mittlerweile eingewachsen. Der angrenzende Saal stammt aus Zeiten des letzten Nutzers, als hier ein Jugendclubhaus betrieben wurde. Die Bauart ist einfach und wahrscheinlich stürzt der letzte Rest auch bald ein.

 

Ballsaal Förderband

Wir finden keine Informationen über diesen Ballsaal, außer das er in der Denkmalliste aufgeführt ist. Er grenzt an ein Wohnhaus, aber wann hier der Betrieb eingestellt wurde kann man nur ahnen. Wie es scheint liegt das viele Jahre zurück. Ein paar Förderbänder stehen noch im großen Saal, den Glanz der früheren Zeit lassen die aufwendig gearbeiteten Wandbilder erkennen.

Die Bunte Ziegelei

Diese Ziegelei wurde hier bis kurz nach der Wende betrieben. Als letzte von mehreren ihrer Art, hier an diesem Standort, überlebte sie auch die Verstaatlichung. Aber die politische Veränderung 1990 dann nicht mehr.
Hier gab es reiche Vorkommen an lehmreichen Boden, so dass sich die direkte Verarbeitung anbot und gegen Ende des 19. Jahrhundert sich hier diese Ziegeleien ansiedelten.
Heute sind noch Reste der alten Transmisisionsantriebe, der Ringofen und Trockenöfen vorhanden. Leider gibt es hier aber auch immer mehr Beschmierungen.

Falsches Leder

Die Produktion wurde hier Ende der 1960er Jahre aufgenommen.
Die Abrisspläne sind 2020 mittlerweile relativ konkret, die Stadt will diesen Schandfleck los werden und hier Gewerbe und ein Erholungsgebiet etablieren.
Deshalb wollten wir das Werk hier noch dokumentieren. Die Größe der Hallen und Gebäude überraschten dann doch. Einige Dachteile sind schon herab gestürzt, manche alte Gebäude nicht mehr zu betreten. Aber dennoch warteten hier eine Unmenge an Motiven auf uns.

Update 02-2021, der Abriss läuft.
Quelle Freie Presse:
Die Kunstlederfabrik gehörte einst zum VEB Vogtländische Kunstlederfabrik Tannenbergsthal. Deren Rechtsnachfolgerin wurde die Vogtländische Beschichtungs- und Veredlungsgesellschaft, die Gesamtvollstreckung beantragen musste. 1996 wurde das Areal mit samt des beweglichen Anlagevermögens verkauft. Die Produktion wurde nach Recherchen des Rathauses allerdings nur kurz fortgesetzt. Seit 1997 stehen die Gebäude leer. Die letzten Besitzer waren Türken, die, wie der ehemalige Verwalter verriet, mit viel Geduld, jeder Menge Tee und noch mehr Keksen von der Bürgermeisterin zum Verkauf bewogen wurden.

Kindererholungsheim

Dieses Kindererholungsheim wurde nach 1945 hier eingerichtet und dafür das Haus umgebaut. Denn vorher war hier eine Textilindustrie ansässig. Diese wurde gegen 1920 errichtet. Heute wird versucht das Gelände zu verkaufen, aber der bestehende Denkmalschutz erleichtert hier einen Neuanfang nicht.

VEB Wäsche

Wir besuchten eine große ehemalige Wäschefabrik, die in einem VEB Kombinat eingegliedert war. Genaues lässt sich nicht mehr recherchieren. Das große mehrlagige Haupthaus, bietet noch viele Utensilien des ehemaligen Betriebs, unter anderem Nähschienen aller Art, Schnittgeräte, Prüfmittel und Nähutensilien. Scheinbar wurde hier bis 1994 noch gearbeitet. Auch der Bürotrakt wurde fast vollständig zurück gelassen und ist mittlerweile zerwühlt. Im Speisesaal hängen noch tolle Wandbilder.

08-2024
Hier schauten wir auch wieder einmal vorbei, diesmal konnten wir auch eine Nebentrakt besuchen der sehr leer war aber mit krassem Verfall begeisterte. Was hier einmal installiert war wissen wir nicht, vielleicht eine Art Berufsschule? Es gab Speiseraum, Küche und Waschräume. Das Hauptgebäude hat aber stark gelitten, es fehlt sehr viel und auch die Zerstörung hat sehr zugenommen. Die schönen Wandbilder im Kultursaal sind auch beschmiert.

Kinderferienlager im Grünen

Ein kleiner Ort in Sachsen beherbergte einmal dieses Kinderferienlager. Der Trägerbetrieb ein VEB für Bodenbeläge betrieb dieses Ferienlager hier.
Im Haupthaus gab es einen kleine öffentliche Gaststätte und einen Saal. Dieser ist leider komplett eingestürzt. Weiter Informationen über Entstehung und der Geschichte finden wir nicht.
Das Bettenhaus bietet heute krassen Verfall in den bei uns beliebten Farben, Grün-Gelb und Moos und Farn.

VEB Seilweberei

Die Entstehung dieser Weberei geht bis ins 19. Jahrhundert zurück, als hier mit der Produktion von Seilen, Gurten und ähnlichen Waren begonnen wurde.
Im 2. Weltkrieg musste auf die Produktion von Rüstungsgütern umgestellt werden.
Danach erfolgte auch hier die Demontage durch die Sowjetunion und Wiederaufbau in der DDR, jetzt als VEB Weberei für Seile und Riemen. Später erfolgte die Eingliederung in einen größeren VEB mit mehreren Standorten.
Wir waren überrascht was uns hier erwartetet. Ein riesiger, mehretagiger Bau kam zuerst leer und teilweise eingestürzt daher. Aber die weitere Erkundung brachte dann einen Bereich ans Licht der hier scheinbar nicht her passt. In einem Teil des Gebäudes war wohl zuletzt ein großer Möbelmarkt ansässig. Eine Unmenge an Stühlen und Möbeln ist hier verblieben und gammelt mehr oder weniger vor sich hin. Da wo das Gebäude Wasser ins Innere lässt, werden die dort stehenden Sachen in Mitleidenschaft gezogen. Decken sind auch schon teils eingestürzt. Insgesamt eine spannende Location.

Saal Waldhaus

Über die Entstehung es Hauses bekamen wir nichts mehr recherchiert. Frühere Nennungen sprachen von einem Hotel.
Aber zu DDR Zeiten wurde hier ein Ferienlager eines Brandenburgischen Bahnwerkes betrieben. Wir fanden noch ein Klettergerüst im Wald und weiter Spielgeräte. Nach der Wende wurde eine Renovierung begonnen, die aber bei der Entkernung stehen blieb und somit im angrenzenden Gebäudeteil nur noch kahle Zimmer hinterließ. Deshalb hier fast nur Bilder vom Saal des Hauses.

Die Dorfmühle

Diese Mühle kann auf eine lange Tradition blicken. Schon im 16. Jahrhundert wurde hier gemahlen, aber auch vor über 50 Jahren endete die Mühlenarbeit hier und das Anwesen wurde nur noch zum Wohnen genutzt.
Da Teile des Gewässers, die für den Betrieb der Mühle notwendig war, an die Gemeinde verkauft wurden, erlosch damit auch das Recht zum Betrieb.
Wir sprachen mit einem Ortsansässigen warum die Mühle heute leer steht. Dahinter steckt wohl eine Familientragödie, diese zerbrach und der Vater kam darüber nicht hinweg und ließ hier alles zurück.
Heute ist das Anwesen zerwühlt. Einzig der Bereich der alten Mühle ist noch in verhältnismäßig gutem Zustand. Wenn man bedenkt, das hier 50 Jahr nichts mehr bewegt wurde.