Archiv der Kategorie: Verschiedenes

F60

In Lichterfeld steht ein Gigant der Technik, man nennt ihn auch den liegenden Eiffelturm, aber das ist ja fast untertrieben.

Denn der Riese ist 502 Meter lang, 204 Meter breit, 80 Meter hoch und 11.000 Tonnen schwer und ist die ehemalige Abraumförderbrücke F60.

Nur 1,5 Jahre in Betrieb wurde sie vor der Verschrottung gerettet und kann jetzt von Geschichte und Gegenwart des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz erzählen.

Zur Webseite des F60

Tuchfabrik Pfau

Hier konnten wir ein technisches Denkmal besuchen, die historische Tuchfabrik der Gebrüder Pfau.

Die Fabrik ist Originalgetreu erhalten und man kann man die Entstehung der Textilien von der Wolle bis zum Tuch bestaunen.
Die Webstühle und Anlagen sind noch in Funktion und werden für die Besucher angeworfen, dabei kann man nur erahnen welcher Lärm hier herrschen musste und welche Arbeitsbedingungen es in der Weberei und Wäscherei gab. Ein beeindruckendes Denkmal der sächsischen Industriegeschichte!

Zur Geschichte:
Alles begann hier 1885 als die ersten Fabrikgebäude entstanden. Viele Erweiterungen folgten zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Auch für das Militär wurde hier Tuch produziert.
Erst 1972 wurden die Fabrik in die VEB Volltuchwerke Crimmitschau eingegliedert. Ein beliebtes Produkt aus dem Haus war für viele DDR Bürger haben wollten die Mollydecke.

Gleich nach der Schließung 1990 wurden die historischen Gebäude und der Maschinenbestand unter Denkmalschutz gestellt und konnten so bis heute erhalten werden.

Quelle: Tuchfabrik Gebrüder Pfau

Deutsches Landwirtschaftsmuseum

Das Deutsche Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain ist eine in Deutschland und Europa einmalige Museumsanlage. Die Besonderheit dieses Museums ist darin begründet, dass vom Gutshof bis zum Gartenschuppen der Gebäudebestandteilhauptsächlich im Original vor Ort erhalten ist.
Der Darstellungsschwerpunkt sind die ländliche Lebenswelt und die Landwirtschaftsgeschichte des historischen Mitteldeutschland. Erleben Sie eine geschichtliche Zeitreise vom 18. Jh. bis in die Gegenwart.

Quelle: Deutsches Landwirtschaftsmuseum

 

 

AEG Stadt Tour

Wir nutzten einmal das Angebot des „Industriesalons Schöneweide“ und nahmen an einer AEG Stadt Tour teil.

Dabei wurde ein Überblick über das historische AEG Gelände gegeben. Viele Teile werden heute anders genutzt, aber es steht auch einiges leer.

Es ging in die AEG Kantine, die aber nicht mehr in ihrer historischen Schönheit da steht, sondern mit Büros ausgebaut wurde. Weiter über den modernisierten Hochschulcampus und vorbei am Kabelwerk, das in Teilen noch solche produziert. Den Abschluss bildete der Peter-Behrens-Turm, der oben einen Wasserspeicher beherbergt und einen tollen Blick über die Stadt ermöglicht.

Hier gehts zum Anbieter

Kokerei Zollverein

Die Kokerei Zollverein war von 1961 bis 1993 aktiv und war eine der modernsten Europas. Hier waren um die 1.000 Menschen beschäftigt.
Zu Beginn wurde hier in 192 Koksöfen produziert, 1973 dann auf 304 erweitert. Hier konnten täglich 8.000 Tonnen Koks hergestellt werden.
Da die Koksnachfrage in den 1990er Jahren wegen der Stahlkrise sank wurde sie stillgelegt. Der Abriss wurde verhindert und jetzt gehört sie zum UNESCO Welterbe.

 

Ruhrmuseum

Das Ruhr Museum befindet sich in der ehemaligen Kohlenwäsche auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen. Als Regionalmuseum zeigt es in seiner Dauerausstellung die gesamte Natur- und Kulturgeschichte des Ruhrgebiets. Es versteht sich nicht als klassisches Industriemuseum, sondern als Gedächtnis und Schaufenster der Metropole Ruhr.
Quelle: www.ruhrmuseum.de

Am Abend waren wir noch einmal beim Museum.

 

Zinkwalzwerk

Dieses Zinkwalzwerk ist ein Denkmal der Stahlindustrie, die hier viele Jahre lang den Menschen Lohn und Brot gegeben hat.

Erbaut an einem günstigen Standort in der Nähe der Zinkversorgung und der Bahn, wurden hier 110 Jahre lang Zinkbleche hergestellt.

Am Ende des Tages wurden wir hier mit goldenem Licht belohnt.

Einzelsplitter

In dieser Rubrik stellen wir Locations vor, bei denen es nur zu wenigen Bildern gereicht hat.

Haus Mühle

Hier war einmal eine Mühle untergebracht, aber innen ist das Haus sehr baufällig, auch der Erker hängt schon sehr schief.

Ballsaal

Der Rest war nicht so schön anzusehen, auch dieser Saal wurde von der Jugend vandaliert.

Villa

Eine Villa auf dem Land, leider vermülltund zerstört bis auf ein brauchbares Motiv.

Panzer M24 Chafee

Es handelt sich um ein Denkmal für die Befreiung der Region und die Kämpfe der US-Armee im Zweiten Weltkrieg. Er wurde offiziell am 8. Mai 1997 eingeweiht
Der M24 Chaffee kam erst Ende 1944 in Europa zum Einsatz, war also Teil der alliierten Streitkräfte, die das Gebiet von den deutschen Truppen befreiten. Deshalb symbolisiert er dort die amerikanische Beteiligung an der Befreiung Ostfrankreichs.

Theater der Freundschaft

Das Stadttheater wurde 1955 eröffnet und enthielt eine Kinoleinwand und eine Bühne. Der Saal hatte knapp 400 Plätze. Eine Renovierung erfolgte Ende der 1970er Jahre und bis 1998 gab es einen regulären Betrieb. Seit dieser Zeit steht das denkmalgeschützte Haus leer und ist heute in einem bedauernswerten Zustand. Wechselnde Besitzer versuchten hier ihr Glück, sogar das Dach wurde neu gedeckt.

Holzlok

Auf einem teilweise verlassenem Gelände finden wir diese Deko Lok.

Ural

Diesen Ural fanden wir auf einem Privatgelände. Warum er hier steht und gammelt wissen wir nicht.

Palace Ligota

Dieses Schloss wurde 1869 erbaut, Über die Geschichte finden wir kaum etwas heraus. Zuletzt waren hier 2 Wohnungen die vor rund 10 Jahren aber aufgegeben wurden. Es gibt auch Berichte darüber, das hier zuletzt noch ein einsamer Mann gelebt hat.
Heute ist das Innere zerstört und nicht sehenswert, wie es scheint wurden hier auch schon einige Partys gefeiert.
Jetzt ist das schöne Schloss nur noch von Außen nett anzusehen.

Käfer

Dieser Käfer steht im Garten in der Nähe eines Wohnhauses. Dieses ist mittlerweile komplett zugewachsen, das Auto auch.

OP Saal

Ein OP Saal in einem Privatkrankenhaus.

Autofabrik

Leider war bei unserem Besuch, die Fabrik schon ausgeräumt. So blieb diese leere Halle als Motiv übrig.

Das kleine Haus

Ein kleines Haus mit nur wenigen Motiven.

Ballhaus

Das schönste an der Ballhausruine ist der Kronleuchter der hier noch im Saal hängt. Weitere Erkundungen waren nicht möglich, da ein Starkregen das Haus unter Wasser gesetzt hat.

Weinkeller

Ein eingestürzter Weinkeller neben einer großen Villa.

Villa Green

Diese Villa war einmal völlig zugewachsen und mit Efeu überwuchert, so dass dieser Name zustande kam. Aber vor 2 Jahren wurden Bäume gefällt und der Efeu entfernt. Damit war der Reiz dieser Ruine dahin. Die Ursprünge dieser Villa gehen auf das 16. Jahrhundert zurück.

Praga V3S

Ein LKW am Straßenrand wie die Internet Suche ergab wohl ein Praga V3S.

Suchoi Su 22-M4

Dieser Jagdbomber wurde 1984 gebaut und steht heute bei einem privaten Sammler.

Tvisöngur

Ein Kunstinstallation auf Island. Mitten in den Bergen.

Haus des Glasers

Hier wurde es nur ein Bild, weil wir schnell wieder gehen mussten.
Aber es war auch alles zerwühlt und nicht so sehr sehenswert.

Ferme Garou Garou

In diesem Haus in Belgien hat es auch nur für ein Bild gereicht.
Der Rest war vermüllt oder es wurde mit Renovierungsarbeiten begonnen, die nie fertig gestellt wurden.

Gasthaus

Leider ist dieser Gasthof mittlerweile so marode, dass ein Betreten nur unter größter Vorsicht anzuraten ist. Deshalb gibt es hier nur ein Bild, da wir nicht weiter gehen wollten. Außerdem ist vom Rest des Hauses nicht mehr so viel zeigenswertes vorhanden.
Die Stadt muss sich um das Gebäude kümmern und Geld für die Verkehrssicherheit ausgeben, da die Eigentümergesellschaft scheinbar nicht mehr existiert und die Nachfolge nicht geregelt wurde. Ein neuer Käufer findet sich auch nicht, da durch jahrelangen Leerstand die Bausubstanz desolat ist.

LPG Thiessen

Einige Zeit war das alte LPG Gelände verwaist, heute ist hier wieder Leben eingezogen. Die Hallen werden teilweise wieder genutzt und es wird aufgeräumt. Geblieben ist das schone Mosaik aus alten Zeiten, das am Haupthaus prangt.

Altes Schiff Vogtland

Warum hier diese Überreste des Alten Schiffes liegen wissen wir nicht. Es wurde hier auf dem Talsperrensee Ende der 1960 Jahre rund 15 Jahre lang eingesetzt. Erbaut in Berlin zu Beginn des 20. Jahhunderts.
Sie wurde von neueren Schiffen abgelöst. Danach wurde im Schiff eine Gaststätte betrieben.

Residenzschloss in Preussen

Dieses Preußische Residenzschloss steht jetzt schon seit den 1990er Jahren weitgehend leer. Ein paar Veranstaltungen, wie Hochzeiten gab es hier aber noch. Aber der Sanierungsaufwand wird immer größer, Risse zeigen sich in den Wänden die vom weichen Untergrund stammen.

Die Ursprünge hier gehen in das 17. Jahrhundert zurück. Ein ehemalig kleines Herrenhaus sollte erweitert werden. Der weiche Untergrund erschwerte das Vorhaben und der Bauherr verstarb, der nächste Besitzer ein König nutze das Anwesen als Jagdschloss. Es folgten weitere Eigentümer und Nutzungen.

Nach dem Krieg diente es als Unterkunft für Vertriebene und als Reparaturzentrum für die Landwirtschaft. Einer Zerstörung wegen Baufälligkeit konnte der Denkmalschutz stoppen. In den 1960er Jahren begann die Instandsetzung und ein Zentrum für DDR Mikrofilme zog hier ein. Ein Umwandlung nach der Wende überlebte aber die Firma nicht lange. Jetzt passiert hier außer Eigentümerwechsel nicht mehr viel.

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Panzerkaserne

Eigentlich eine große Kaserne der GSSD. Hier war zuletzt eine Garde Panzerarmee untergebracht. Aber Teile des Areals werden genutzt und somit endete unser Besuch recht schnell und es entstand nur ein Bild vom Kinosaal.

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Die Hotelbar

Ein Zufallsfund unterwegs, bis auf die Bar war nicht mehr viel zu entdecken in diesem Hotel.

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Lokschuppen Selb

Der Verein des Modell- und Eisenbahnclubs Selb betreut diesen ehemaligen Lokschuppen und hat sich die Sammlung von Utensilien und Fahrzeugen rund um die Eisenbahn auf die Fahnen geschrieben.
Den Schwerpunkt bilden hier Triebfahrzeuge der heimischen Industrie.

 

Energiefabrik Knappenrode

Hier kann man die ehemalige Brikettfabrik Knappenrode besuchen. Seit 1918 wurden hier Briketts aus Rohbraunkohle hergestellt. Die Schließung erfolgte im Jahr 1993. Das Museum eröffnete bald darauf.
Die Maschinen wurden durch Dampf und Elektroenergie angetrieben, deren Versorgung realisierte ein eigenes Kesselhaus, das leider nicht mehr steht.
Die Fabrik galt nach dem Krieg als eine der modernsten Deutschlands. Die Rote Armee hatte aber alle Maschinen nach 1945 ausgebaut und in die Sowjetunion gebracht. Die Löcher in den Wänden sieht man heute noch, weil hier andere Steine die Lücke wieder füllten. Der Wiederaufbau gelang aber schnell und schon 1946 wurde wieder produziert.
Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtete aber von teilweise sehr anstrengender Arbeit unter großer Hitze und Dreck. Die Stullen, bei denen teilweise schon die Butter geschmolzen war, wurden an den Maschinen gegessen.
Bei Ausfällen mussten die Arbeiter Schwerstarbeit leisten und die Anlage wieder in Gang zu bringen.
Ein sehr lohnendes Industriemuseum, man kann viel entdecken und es wirklich toll das so etwas noch erhalten bleibt.