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Braustübl

Das Braustübl war an einem alten Hotel angeschlossen und diente als Speise- und Veranstaltungshaus. Das Haus wurde wohl vor über 10 Jahren geschlossen.
Das Hotel ist mittlerweile renoviert und heute wieder in Betrieb. Der Durchgang von früher ist zugemauert.
Das hier gezeigte Gebäude soll wahrscheinlich abgerissen werden. Der Schmuck der letzten Party ist auch noch zu erkennen. Es gab auch einen kleinen Saal mit Bühne.

Ferienheim am Feld

Dieses Erholungsheim entstand in den 1930er Jahren, zuerst kamen hier Bauarbeiter eines Großprojektes unter. Später dann entstand hier ein FDGB Erholungsheim, der Saal bot Platz für rund 350 Gäste. Knapp 300 Gäste konnten beherbergt werden. Viele große Feiern wurden hier abgehalten.
Nach der Wende wurde hier versucht mit altem Ostcharme weiterhin Gäste anzulocken, aber das gelang nur mäßig und die Anlage hatte viele verschiedene Besitzer. Zuletzt entstand hier eine Ferienpark GmbH mit angeschlossener Gaststube. Bis vor ein paar Jahren der Betreiber einfach verschwand und heute sind die Gebäude dem Verfall und dem Vandalismus ausgesetzt.

Kulturhaus Rote Nelke

Dieses Kulturhaus eines großen VEB steht, genau wie der Betrieb daneben schon längere Zeit leer.
Geschichtliches darüber konnten wir nicht finden.

Heim des Energiekombinates

Das Haus wurde in den 1920er Jahren erbaut und es wurde hier zu Beginn ein Cafe betrieben.

Später wurde es ein FDGB Heim eines ehemaligen Energieversorgers.

Die zurück gelassenen Gegenstände lassen darauf schließen, das hier nach der Wende, bis auf eine Renovierung nicht mehr viel passiert ist. DDR Typische Möbel und Ausstattung ließen hier sicherlich keine Urlaubsflair nach „neuem“ Standard zu. Hier wurde dann noch eine Pension betrieben, die Ende der 1990er Jahren schließen musste. In den Zimmern gab es jeweils ein Waschbecken um die nötigsten Sachen zu erledigen.
Es handelt sich hier um ein Bettenhaus, in unmittelbarer Nähe liegt das Haupthaus das wir aber zu unsicher fanden um darin Fotos zu machen.

Das Waldhaus

Am Rande einer Wanderung kommen wir an diesem ehemaligen Ferienhotel im Wald vorbei. Das eigentliche Hotel ist gut gesichert und verschlossen. Aber ein Bettenhaus im hinteren Teil der Anlage ist offen und ist ungeschützt dem Verfall ausgeliefert. Der Schimmel breitet sich hier ungestört aus, es riecht modrig und es entstehen Farben die wir dann wieder „schön“ finden.

Jugenderholungsheim

Das Jugenderholungsheim wurde um 1930, als 3-flügeliger Bau entworfen und gebaut. Hier kamen in jedem Flügel je 80 Mädchen und Jungen unter. Dadurch gab es eine räumliche Trennung der beiden Geschlechter.
In der Mitte lag der Große Saal und die Küche. Für festliche Gelegenheiten war hier auch eine Bühne vorhanden.

Schon kurze Zeit später diente das Haus dann den Nazis als Ferienlager für den Bund deutscher Mädel (BDM).

Nach dem Krieg nutzte die DDR das Anwesen als SED Schule. Es wurde auch ein wenig umgebaut, der Turm z.B. kam hinzu. Es bekam den Ruf als „Rotes Kloster“ wegen der ideologischen Besessenheit der Studierenden. Hier sollte das neue Bildungssystem des Sozialismus aufgebaut werden. Ab den 1970er Jahren wurde die Schule dann auch als Gemeinschaftshaus genutzt. Hier fanden Auftritte bekannter Künstler statt, denen auch die Bürger des Ortes beiwohnen konnten.

Die Wende brachte dann den Verfall, es gab Pläne für einen Hotelbau aber diese wurden nicht umgesetzt. Heute ist das Haus entkernt, wenig wurde zurück gelassen.
Die Lage oben auf dem Berg ist schon Super, wir hatten hier nach einem Wandertag am Abend ein schönes, warmes Licht und konnten damit diesem trostlosen Bau doch einiges abgewinnen.

Drohenvideo

Gasthof zur Mühle

Die Brett- und Mahlmühle entstand schon im 16. Jahrhunderts.

100 Jahre später durfte hier auch Bier und Branntwein ausgeschenkt werden. Die Mühle entwickelte sich ab dem 19. Jahrhundert zu einem beliebten Ausflugsziel. Die Lage in einem Wandergebiet lockte viele Ausflügler hier her.
Nach der Wende endete der Gasthausbetrieb. Auch das Sägewerk wurde nicht weiter betrieben. Wir finden einen Ort der scheinbar zu diesem Zeitpunkt eingefroren wurde und jetzt, 30 Jahre später verfallen ist. Vandalen waren auch hier und vieles zerwült. Aber es stehen noch einige Dinge aus DDR Zeiten hier, der Junost Fernseher, die Trabbis, die Registrierkasse, die Betten und die Klopapierhalter um nur einiges zu nennen.

Der Grüne Saal

Dieses alte Gasthaus wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Heute ist dieser prunkvolle Saal dem Verfall Preis gegeben. Das Vorderhaus ist noch bewohnt, deshalb musste man hier sehr leise sein, um unentdeckt zu bleiben. Aber das gelang uns.

Die verlassene Baude

Die Baude entstand hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es wurde das Recht zum Ausschenken und das Abhalten von Tanzveranstaltungen erteilt.
Nach einem Eigentümerwechsel florierte das Geschäft, auch Dank der urigen Betreiber. In Zeiten der DDR war es auch ein öffentliches Ferienheim eines Berliner Verkehrsbetriebes. Auch eine Erweiterung des Bettenbestands erfolgte durch einen Anbau in den 1980er Jahren.
Nach der Wende versuchte ein neuer Pächter das Haus zu erhalten aber einige Jahre später musste hier geschlossen werden. 10 Jahre später wurde ein Neuanfang gestartet, die Gaststätte mit Pension sollte hier neue Urlauber anziehen. Warum das in dieser beliebten Region nicht gelang ist nicht bekannt. Jetzt steht das Haus wieder leer.

Saal 20-armiger Leuchter

Wir fahren in ein kleines Dorf in Sachsen, auf dem Hinterhof steht ein unscheinbares Gebäude das diesen Saal beinhaltet. Hier leben jetzt ein paar junge Menschen, was genau die hier vor haben wissen wir nicht. Mir war das zu wenig Lost Place Stimmung und es entstanden etwas unmotiviert diese Bilder.
Dadurch ist der Erhaltungszustand aber genial. Man kann die Schönheit dieser Säle hier noch fast so erleben, wie es früher einmal war.

Der Name des Beitrages stammt nicht vom mir, deshalb habe ich mal nachgezählt. Der Leuchter hat 38 Arme!