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Der Grüne Saal

Dieses alte Gasthaus wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Heute ist dieser prunkvolle Saal dem Verfall Preis gegeben. Das Vorderhaus ist noch bewohnt, deshalb musste man hier sehr leise sein, um unentdeckt zu bleiben. Aber das gelang uns.

Die verlassene Baude

Die Baude entstand hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Es wurde das Recht zum Ausschenken und das Abhalten von Tanzveranstaltungen erteilt.
Nach einem Eigentümerwechsel florierte das Geschäft, auch Dank der urigen Betreiber. In Zeiten der DDR war es auch ein öffentliches Ferienheim eines Berliner Verkehrsbetriebes. Auch eine Erweiterung des Bettenbestands erfolgte durch einen Anbau in den 1980er Jahren.
Nach der Wende versuchte ein neuer Pächter das Haus zu erhalten aber einige Jahre später musste hier geschlossen werden. 10 Jahre später wurde ein Neuanfang gestartet, die Gaststätte mit Pension sollte hier neue Urlauber anziehen. Warum das in dieser beliebten Region nicht gelang ist nicht bekannt. Jetzt steht das Haus wieder leer.

Saal 20-armiger Leuchter

Wir fahren in ein kleines Dorf in Sachsen, auf dem Hinterhof steht ein unscheinbares Gebäude das diesen Saal beinhaltet. Hier leben jetzt ein paar junge Menschen, was genau die hier vor haben wissen wir nicht. Mir war das zu wenig Lost Place Stimmung und es entstanden etwas unmotiviert diese Bilder.
Dadurch ist der Erhaltungszustand aber genial. Man kann die Schönheit dieser Säle hier noch fast so erleben, wie es früher einmal war.

Der Name des Beitrages stammt nicht vom mir, deshalb habe ich mal nachgezählt. Der Leuchter hat 38 Arme!

Der Grüne Gasthof

Über dieses alte Gasthaus mit Saal konnten wir keine historischen Informationen finden. Heute ist der große Bau mitten im Ort ein Schandfleck der beseitigt werden soll. Weitere Informationen sind hinter der Bezahlschranke. Teile des Gebäudes sind schon eingestürzt, der Saal hält sich noch wacker.
Warum hier noch eine Behandlungsliege im Küchenbereich steht, erschließt sich uns auch nicht.

Radio Karl Marx

Ein unscheinbares Gebäude in einem Industriegebiet weckte unsere Aufmerksamkeit. Es scheint vor nicht allzu langer Zeit renoviert worden zu sein, außen wie innen ist es recht modern, obwohl es aus DDR Zeiten stammt.
Wir finden einen Sprecherraum und Geräte zum Betrieb eines Tonstudios oder eines lokalen Radios.
Weil sonst hier viele leere Räume vorhanden sind, oder welche mit Einrichtungen die kaum Schlüsse auf den letzten Betreiber zulassen, können wir das aber nur spekulieren. Wir finden auch alte Dias über Elektrobauteile. Auch viele Gegenstände die an die DDR Zeit erinnern sind hier verblieben.

 

Haus des Glaubens

Dieses Haus beherbergte einmal eine kleine Pension. Wir finden eine Küche und ein paar Zimmer. Der Zustand ist schon sehr bedenklich. Jahrelanger Leerstand hat das Haus schon sehr morsch werden lassen. Die obere Etage ist eingestürzt und von einem Feuer beschädigt. Aber die Feuchtigkeit dringt jetzt schon bis ins Erdgeschoss durch, so dass auch hier die Böden morsch werden.

Gästehäuser Wintersport

Ein großer Sportverein dieses Ortes hatte hier ein Leistungszentrum.
An diesem Ort wurden junge Wintersportler auf Leistung getrimmt um für die DDR später die Medaillen einzusammeln.

Der genaue Werdegang nach der Wende ist teilweise Spekulation. Man sagt, das hier ein medizinisches Schulungszentrum betrieben wurde. Der Verfallgrad ist aber total unterschiedlich. Von kürzlich verlassenen Arztpraxen, bis zu Gebäudeteilen ohne Putz und viel Moos an den Wänden, geht die Skala. Dann noch genutzte Garagen und eine Sporthalle, die aber gut gesichert ist. Das Heizhaus, welches den gesamten Komplex früher mit Wärme versorgte, ist weitestgehend entkernt.

04-2024
Als wir wieder einmal in dieser Gegend waren, besuchten wir diesen Ort wieder. Es hat sich nicht viel getan, also von einer Belebung des Geländes ist nichts zu sehen. Die Zerstörung und der Verfall gehen damit ungehindert weiter.

Kino in Not

Ist das Kino ein verlassener Ort? Nicht so ganz, jedenfalls ist der Betrieb eingestellt aber die notwendigen technischen Anlagen werden noch betrieben um eine Wiedereröffnung zu ermöglichen.

Das Gebäude hier wurde schon 1894 als Wagenhalle genutzt, Teile davon sind heute im Kino integriert.
Schon um 1920 erfolgte der Umbau zum Kino, hier konnten bis 1.000 Besucher Platz finden.
In den Zeiten des 2. Weltkriegs fanden dann aber keine Vorführungen statt, sondern die Räume wurden als Lazarett genutzt.
Ein weiterer Umbau und eine Wiedereröffnung erfolgte dann 1957. Zu dieser Zeit war das Kino das Premierenkino Ostberlins und der DDR.
Nach der Wende übernahm die Treuhand das Lichtspieltheater und privatisierte es. Die letzte Modernisierung erfolgte hier dann 1997. Wegen der Corona Pandemie musste das Kino 2020 geschlossen werden und zahlreiche Leute kämpfen heute für eine Wiedereröffnung. Der Eigentümer will lieber Wohnungen oder Büros erschaffen.

Wir sind gespannt wie dieser Kampf ausgeht.

Gasthaus Vagabund

Über diesen kleinen Gasthof konnten wir nichts in Erfahrung bringen. Wie es schien wohnte hier auch der Betreiber. Der Hof ist vermüllt wie auch der kleine Saal mit dem Boot.

Hier wurde wohl speziell für ein Foto die eine Hälfte gesäubert, aber wenn man sich umdreht liegt hier diverser Müll.
Wo das Kanu zum Einsatz kam ist unsicher, da in der Umgebung keine passende Wasserstraße existiert. Vielleicht diente es auch nur als Dekoration.
Im Wohnbereich schreitet schon der Verfall voran und liefert auch einige Motive.

 

Gasthof Lämpchen

Wir fahren durch einen kleinen Ort in der Lausitz und entdecken diesen kleinen Gasthof. Später können wir fast nichts heraus finden über die Geschichte des Gasthauses Lämpchen.

Ein typischer Ort hier, mit Kirche, Herrenhaus, Landwirtschaft und diesem Gasthof. Die kleine Bühne wurde in Handarbeit mit den Lämpchen versehen um den sonst schmucklosen Saal ein festliches Ambiente zu geben. Das Klavier auf der Bühne ist schon sehr marode. Wie es schien hat das Haus die Wende nur kurz überstanden und steht seit dieser Zeit leer.