Dieses Theater wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Ein städtischer Ingenieur hatte es geplant, aber schon kurz nach der Eröffnung musste hier auch schon restauriert werden.
In den 1930er Jahren wurde auch die Innenausstattung erneuert. Das äußere mit der markanten Fassade wurde dann 20 Jahre später in Angriff genommen.
Aber in den 1980er Jahren erfolgte die Schließung und seit dem wurde es nicht mehr öffentlich genutzt.
Die Stadt hat immer wieder Pläne dieses Haus zu restaurieren, aber bis auf Sanierungen an der Fassade und Sicherungen am Dach ist noch nichts geschehen.
Dieses 5 Sterne Luxushotel wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in einem Kurort gebaut.Die Schließung liegt nun schon 10 Jahr zurück und der Verfall, aber auch der Vandalismus ist schon stark fortgeschritten.
Am beeindruckend ist der große Ballsaal mit dem riesigen Lichthof und dem Stoffbezug. Leider sind auch hier, die stuckverzierten Wände mit Farbe verunstaltet worden.
Das Hotel hatte einst über 100 Zimmer, Wellnesseinrichtungen, Barbereiche und Suiten. Es war eins der prestigeträchtigen Hotels der Gegend. Als irgendwann der Tourismus an Bedeutung verlor, war auch der Betrieb des Paragons zu unwirtschaftlich und es wurde aufgegeben.
Wir fahren in ein kleines Bergdorf in Italien, trotz der aktuellen Information das dieses kleine Theater zu sein soll, wollen wir es doch versuchen. Dort angekommen stand die Eingangstür offen und wir betreten es mit großer Hoffnung. Diese wurde nicht enttäuscht, den Charme längst vergangener Zeiten findet man hier überall. Alte Filmplakate liegen herum. Kein Vandalismus, kein Sprayer hat sich hier ausgetobt. Wir verbringen einige Stunden hier und genießen diesen tollen Ort.
Il Tetaro Vecchio
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Il Tetaro Vecchio
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Il Tetaro Vecchio
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05-2024
Auf der Italientour kamen wir hier auch vorbei und schauten noch einmal hinein. Im Oberrang sind alle Stühle ausgebaut und dafür im Unterrang welche hinzu gekommen. Also hat scheinbar der Eigentümer oder jemand anderes noch Verwendung dafür gefunden. Der Schriftzug CINE ist nach oben „gewandert“ und die Bar hat Ausstattung bekommen. Das Kino lebt also doch noch.
Da man vor Ort und im Netz keine verwertbaren Unterlagen mehr findet, lässt sich nur spekulieren was es mal war. Der Bautyp kam uns aber schon öfter mal vor die Linse und dabei handelte es sich meist um eine Ferienheim. Dieser Typ wurde scheinbar gerne gebaut in der DDR. In der Mitte Speiseraum, Verwaltung und Küche, links und rechts davon zweigeschossige Bettenhäuser. Dazu die schöne Lage am See und fertig war ein beliebtes Urlaubsdomizil.
Heute ist das Anwesen schon arg runter gekommen, das meiste wurde hier schon entwendet. Einen Teil scheint jemand als Lager für Möbel und als Garagen zu nutzen, der andere Teil bietet schönen Verfall.
In Zeiten der DDR war diese Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel der Bürger.
Der nahe See lud außerdem zu einem Badetag ein, was braucht man mehr? Heute aber ist die idyllisch gelegene Anlage nur noch ein Schatten von früher. Birken und Kiefern wuchern auf der damals aufwendig gestalteten Terrasse. Das Interieur ist zerschlagen, die meisten der Deckenplatten sind herunter gefallen und bilden ein Meer aus Gips.
Im Keller wurde nach der Wende noch eine Disco eingerichtet. Die Daten der Eröffnung und Schließung sind uns nicht bekannt. Das Strandbad schloss zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vermutlich dann auch die Gaststätte.
Von außen macht das Hotel noch einen guten Eindruck, aber wenn man genauer hin guckt sieht man den beginnenden Verfall.
In den unteren Etage herrscht noch irgendwie Ordnung, die Zimmerschlüssel hängen noch am Empfang. Das ändert sich schlagartig wenn man höher kommt.
Die obere Etage ist durchnässt. Geruch von Schimmel schlägt uns entgegen, das was wir dann sehen verschlägt einem fast die Sprache. Ein Biotop der besonderen Art hat sich hier gebildet, flankiert von Eis an den Wänden verzaubert uns der Gammel in diesem Hotel schnell.
Sporthotel
Sporthotel
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04-2024
Nach über 5 Jahren waren wir hier wieder in der Gegend und schauten im Hotel vorbei. Es macht von vorne immer noch einen guten Eindruck, aber wie zu erwarten war der Verfall weiter fortgeschritten. Aber insgesamt gab es hier keine besonderen Veränderungen. Nur die „normalen“ Abnutzungserscheinungen von Diebstahl und Vandalismus.
ist Bestandteil eines kleinen Betriebsferienlagers im Wald.
Die Lage kann man als idyllisch bezeichnen, mitten im Wald und wenn man bis zum Ende der Anlage geht erscheint ein kleiner See. Wir hatten hier eine tolle Erkundung, die warme Abendsonne tauchte diesen Ort in ein weiches Licht.
Leider wurde hier nichts zurück gelassen was auf die frühere Trägerschaft hinweist.
Das Hauptgebäude ist aber etwas besonderes. Es erinnert von seiner Bauweise an ein altes Holzhaus in Russland mit vielen aufwendigen Verzierungen.
Weiterhin gab es 4-5 Bungalows, einen kleinen Spielplatz und eine Sanitärhaus. Sicher war dieses kleine Schmuckkästchen sehr beliebt gewesen bei den Werktätigen. Heute ist es nur noch ein verlassener Ort im Wald der langsam verfällt.
Dieses Gasthaus war einst sehr beliebt im Ort, die Einwohner schwärmten vom wunderbaren Essen das hier mit einfachen Mitteln serviert wurde.
Erbaut wurde es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die Idee dazu entstand aus einem Streit in zwischen einem Wirt und seinem Gast, kurzerhand baute der Enttäuschte sich selber ein Wirtshaus.
Nach dem Krieg ging das Gasthaus in die Gemeinschaft der HO über und es wurde hier sogar geschlachtet, bis in den 1960er Jahren daraus dann die Kegelbahn wurde.
Der große Saal wurde für Feiern wie den Feuerwehrball, Fasching oder auch als Disko genutzt. In der angeschlossenen 2 Bahnen Kegelbahn wurde auch eifrig Sport getrieben.
Manchmal gab es auch handfesten Streit als sich die Armeeangehörigen der NVA, die hier beim Freigang feierten, sich an die Damen der Einheimischen ran machten. Wie das am Ende ausging kann man sich ja denken.
Nachdem die Gaststätte nach der Wende den Betrieb einstellte wurde das Haus noch ein paar Jahre für große Veranstaltungen genutzt. Um die Jahrtausendwende dann aber der Verkauf an einen Immobilienspekulanten, der hier aber nichts für die Erhaltung tut. So gammelt das Haus vor sich hin und verfällt. Kurzzeitig zogen hier auch noch Gruftis ein, die es sich in den oberen Etagen „gemütlich“ machten, so erzählen die Anwohner. Heute sieht man davon noch die Überreste der Bewohner.
Diese Zufallsfunde machen einen großen Teil des Hobbys aus und haben ihren besonderen Reiz. Hier bin ich schon viele male vorbei gefahren ohne diesen kleinen Gasthof zu beachten. Aber als es uns während einer Wandertour hier vorbei führte, viel doch der Blick auf die Gaststätte. Alles Zeichen deuteten darauf hin, das Teil ist verlassen.
Also ein paar Tage später mit Fotoausrüstung vorbei geguckt, der Eingang war schnell gefunden. Scheinbar waren schon viele andere hier. Die Dorfjugend hat ihre Nachrichten hinterlassen, Metall und Kabeldiebe haben sich ausgetobt.
Wahrscheinlich war hier eine Silvesterfeier die letzte große Sause, seit wann wird hier nicht mehr bewirtet? Wir wissen es nicht, es gibt nichts darüber zu finden. Bis auf ein paar Küchengeräten ist das Haus, welches auch mal ein paar Zimmer zur Übernachtung anbot, leer. Der Wohnbereich ist ebenfalls leer.
Eigentlich sollte ein Herrenhaus im Ort aufgesucht werden, das bei der Suche von uns als verlassen markiert wurde. Das Haus erfreut sich aber jetzt einer Renovierung und Nachnutzung, so das wir am Ende der Tour eigentlich nach Hause aufbrechen wollten als uns die markanten Fenster an einem anderen Gebäude auffielen. Beim vorbei fahren sahen wir eine Sicherung die nicht unüberwindlich schien, also umgedreht und schon standen wir in diesem kleinen Saal.
Die Türen zum Nachbarhaus sind zugemauert, das früher wahrscheinlich mal ein Gasthaus war, jetzt aber nur noch als Wohnhaus dient. Wann hier die letzte Feier statt fand wissen wir nicht, es sieht aber so aus das hier zuletzt Kinder auf der Bühne standen, darauf lässt die Bemalung an der Bühne schließen.