Ein verlassenes Theater das schon lange leer steht und schon sehr verfallen ist.
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Grand Hotel
Das Grand Hotel ist hier im kleinen Ort die erste Adresse gewesen und wurde Ende des 19. Jahrhunderts eröffnet. Viele Persönlichkeiten dieser Epoche waren hier zu Gast. Heute ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die oberen Etagen sind so marode das wir da nicht mehr hin können. Aber das Erdgeschoss hat noch einiges zu bieten und man ahnt den Glanz von früher. Sehenswert war die Rezeption mit benachbartem Speiseraum und die Bar. Über 30 Zimmer gab es hier. Hinter dem Hotel finden wir einen Saal für Veranstaltungen, das war eine Überraschung.
Auch heute noch wird das Hotel in einschlägigen Portalen gelistet. Die Bewertungen sind gut, Lage, Essen und Ausstattung….alles vom Feinsten. Man kann es gar nicht glauben, so wie es sich heute für uns präsentiert.
Vor über 10 Jahren wurde es schon zum Verkauf angeboten, damals ein geschätzten Wert von 3,5 Millionen Euro,
schließen musste es wegen gravierender Sicherheitsmängeln. Aber es wollte niemand haben und heute wird es für ein halbe Million angeboten.
Schwimmbad
Dieses Hallenbad mutet heute an wie ein Freibad. Der 40-jährige Leerstand hat seine Spuren hinterlassen. Kaum eine Scheibe des Daches ist noch intakt, so kann sich die Natur diesen menschlichen Bau zurück holen. So wird es also einmal aussehen wenn die Menschen von diesem Planeten verschwinden. Nach wenigen 100 Jahren werden wir nichts mehr von den vom Menschen geschaffenen sehen. Schön das hier schon jetzt dieses Beispiel gibt wie es dann mal aussehen wird.
Der starke Wind an diesem Tag und hier in den Bergen ließe uns hier nicht so lange verweilen, immer mit Respekt vor herunter stürzenden Teilen.
Einst war die Freizeitanlage viel besucht und ein Anziehungspunkt der Region. Viele Kinder lernten hier schwimmen. Aber irgendwann gab es nicht mehr genug Besucher um das Bad rentabel zu betreiben. Ein Bauunternehmer wollte dann hier alles platt machen und Villen errichten, aber diese Pläne wurden gestoppt und das Biotop erhalten.
Mappamondo della Pace
Mappamondo della Pace ist ein Globus mit 10m Durchmesser, nach dem Bau war er der Größte rotierende Globus der Welt und wurde in das Rekordbuch aufgenommen. Die Idee dazu hatte ein Bauunternehmer in den 1970er Jahren und setzte das Projekt dann um. Nach 5 Jahren Bau wurde dieser 1988 eingeweiht. Der Unternehmer war selbst am Bau beteiligt und nannte den Globus in der Hoffnung auf Frieden zwischen den Völkern „Mappamondo della Pace“ (Weltkarte des Friedens).
2 Motoren treiben das 180 Tonnen schwere Holzbauwerk an. Dessen Oberfläche wurde aus Glasfaser gefertigt. Im Inneren und in den Gebäuden wurden Geräte ausgestellt die bei der Arbeit verwendet wurden und die der Mann gesammelt hatte.
Aus Sicherheitsgründen wurde dann 2010 ein öffentlicher Zutritt verboten. Der Sanierungsplan wurde bis heute nicht umgesetzt, weil die Mittel dafür nicht erbracht werden konnten. Der Bauherr verstarb auch 2011 und damit das Herz des Projekts.
Traps Festsaal
Der Festsaal ist Baujahr 1906, vor dem Krieg wurde der Saal dann zum Kino, auch blauer Saal genannt.
Im Filmeck daneben wurde sich davor und danach getroffen.
Vor 60 Jahren zog ein Supermarkt ein und damit verschwand der prachtvolle Bau hinter einer Zwischendecke, die Treppe nach oben wurde verrammelt. Nur die noch sichtbaren Pfeiler zeugten vom ehemaligen Glanz.
Ein Unternehmer kauft vor kurzem das Gebäude wo der Supermarkt einmal eingebaut war, er wusste da muss es mehr geben. Als Die Decke entfernt wurde kam der Saal zum Vorschein.
Geplant ist einiges, die Nutzung als Konzerthaus scheitert an der Lärmbelästigung, dann sollte ein Boxsaal einziehen, der aber pleite ging. Heute versucht ein Makler das ehrwürdige Haus zu verkaufen.
Als das Landesdenkmalamt von dem Schatz erfuhr, stellte Berlin den Tanzsaal unter Denkmalschutz, aber für 2025 gibt es Aussicht auf Fördermittel. Wir werden sehen wie es hier weiter geht.
Unser Dank geht an den freundlichen Besitzer, der uns hier Einlass gewährte.
Kulturhaus
Ferienlager am Hang
Mitten im Wald an einer Anhöhe windet sich eine kleine Straße den Berg hinauf. Dort oben befindet sich ein bekanntes Ferienlager aus DDR Zeiten, aber auf dem Weg dort hin fällt ein Gebäude auf das auch sehr zugewachsen ist. Wir erkennen das es hier auch ein Ferienlager gab, die bekannten Betten sind noch da und die übliche Ausstattung. Manche der Möbel sind in gutem Zustand aber die meisten eingebrochen und mit Moos überwuchert.
Sporthalle
Schweizer Baude
Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz viel uns diese Baude auf die als Lost Place ausgeschrieben war. Die alte Baude ist in einem sehr schlechten Zustand. Es ist entkernt und alles wertvolle fehlt. Von außen kann man erahnen, das es hier früher sicherlich viel los war. In Zeiten von Schneesicherheit konnte man hier Wintersport ausüben. Heute gilt das Gebiet eher als Wanderziel und die wahrscheinlich wenigen Besucher ließen die Baude nicht mehr rentabel wirtschaften.
Ferienheim der Deutschen Brüder
Dieses Ferienheim war ein Zufallsfund an der Straße.
Ein netter Gastraum mit alten Sprüchen viel uns zuerst auf.
Im Obergeschoss gab es einige Zimmer, alles war sehr einfach eingerichtet und es wurde scheinbar nach der Wende auch nicht sonderlich modernisiert. Wann genau der Betrieb hier endete wissen wir nicht, aber das sind schon einige Jahre, wie der Zustand des Gebäudes zeigt.




































































































































































