Archiv der Kategorie: Lebensmittel

Spannung in der Mühle

Dieser ehemalige Mühlenbetrieb hat seine Ursprünge schon im 10./11. Jahrhundert. Die Mühle wurde zunächst als Flussmühlenbetrieb genutzt. Sie versorgte die Siedler entlang des Flusses mit Mehl.
Als ein Unternehmer Mitte des 19. Jahrhunderts die Mühle erwarb, wurde auch hier ein moderner Betrieb errichtet. Es folgten Brände die die Anlagen zerstörten und der Wiederaufbau. Außerdem wurde eine Villa des Unternehmers gebaut.
Die Stilllegung der Mühle erfolgte 1975. Die jetzigen Zerstörungen und der ruinenartige Zustand beruhen auf 2 Großbrände Anfang der 1990er Jahre.
Dadurch wurde die Weiterentwicklung des Areals gestoppt. Vor ein paar Jahren kaufte ein Landwirt die Mühle und wollte hier Energie durch Wasserkraft erzeugen und damit den Wiederaufbau finanzieren, aber von Bautätigkeiten ist bisher nichts zu sehen.

Von einer Berührung des Zauns vor dem Bagger ist abzuraten.

Das Gelände wurde auch einmal als Kulisse für einen Kriegsfilm genutzt, daher stammen noch die russischen Zeichen an den Gebäuden.

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VEB Malzfabrik

Von weitem schon kann man dieses imposante Gebäude sehen. Eine Malzfabrik die um 1900 erbaut wurde.
Die Umwandlung in einen VEB erfolgte 1946.

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Russenbrauerei

Die Gründung dieser Brauerei erfolgte Anfang des 20. Jahrhunderts als Aktiengesellschaft.
Sie wurde nach dem Weltkrieg enteignet und zum VEB. Einige Umbenennungen und Eingliederungen in andere VEB Kombinate folgten in den weiteren Jahren.
Die Privatisierung nach der Wende überlebte diese Brauerei nicht und die Produktion wurde nach wenigen Jahren eingestellt.
Die Biermarke wurde weiterhin an einem anderen Standort produziert.

Wir fanden eine schon stark geplünderte Anlage vor, die im unteren Teil als Müllplatz diente.
Besonders beeindruckend war ein Anlagenteil, in dem alle Bedienelemente russische Beschriftungen trug.
Das lässt den Schluss zu, das die Sowjetunion diese Maschinen lieferte. Hier gab es tollen natürlichen Verfall, der das Urbexerherz höher schlagen ließ.

05-2021
5 Jahre später schauten wir auch hier wieder vorbei. Der Verfall ist weiter fortgeschritten, aber sonst hat sich nicht viel verändert. Diesmal erkundeten wir auch den Keller mit den vielen Tanks. Angenehme Kühle erwartete uns hier unten. Beeindruckend was hier an Lagerkapazitäten vorhanden war. Immer noch sehenswert der Maschinenraum mit seinen vielen Farben.

Ein Video aus dem Keller

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Vereins-Zuckerfabrik

In dieser Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Fabrik wurden Zuckerrüben verarbeitet.
Einige Umbauten des Maschinenparks, erfolgten kurz nach der Jahrhundertwende. Zur Zuckerherstellung wurden hier die eigenen Rüben verarbeitet die auf den Ländereinen der Gesellschaft heran wuchsen.

Die Demontage nach dem 2. Weltkrieg durch die Sowjets, brachte dann auch das Ende der Zuckerproduktion.
Ein Investor aus den alten Bundesländern kaufte die Fabrik nach der Wende, aber seit dem tut sich hier nichts. So langsam stürzt alles in sich zusammen und ein Brand hat schon Teile der Fabrik zerstört.
Im Inneren fand man nur wenig Inventar, das Erdgeschoss eignet sich scheinbar sehr gut zum Ablagern von Müll der Einheimischen.

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Laboratoire intouché

Ein kleines Labor und Nebenräume für den Betrieb.
Viele Details waren hier noch zu finden, obwohl schon einige Zerstörungen zu beobachten sind, ist dieser Ort noch sehr gut erhalten.
Im Keller in der Werkstatt ist schon der einsetzende Verfall zu sehen.

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Gärtnerei im Wald

Eine kleine Gärtnerei die vor einigen Jahren aufgegeben wurde.
Mehr konnten wir darüber nicht heraus bekommen

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Die kleine Brauerei am Berg

Hier wurde seit Ende des 19-Jahrhunderts Bier gebraut. Sie hatte verschiedenen Eigentümer und Namen. Später wurde sie dann in einen VEB eingegliedert und kurz nach der Wende geschlossen.

Feinster Verfall und kaum Vandalismus wartet auf den Urbexer. Eine Traumlocation, die wir beeindruckt  und leise wieder verlassen, mitgebracht haben wir diese Bilder.

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Speicher am Hafen

In einer kleinen Stadt steht dieser ehemaliger Speicher für Getreide.

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Molkerei

Ein Zufallsfund unterwegs. Leider konnte man hier nicht mehr viel über die frühere Nutzung heraus bekommen.

10-2023
Wir sind hier so oft nach unserem 1. Besuch vorbei gekommen, heute war endlich Zeit für einen erneuten Besuch. Nun, wie gedacht sind Beschmierungen dazu gekommen. Auch eine erneute Internet Recherche brahcte nichts neues über die Geschichte dieser Molkerei.
Der Junost (russischer Kofferfernseher) liegt jetzt zerstört draußen auf dem Rasen.

 

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Schloßbrauerei

Betritt man zum ersten Mal die verfallenen Gebäude dieser Brauerei, erahnt man nicht, welche lange Geschichte
der Bierkultur sich dahinter verbirgt.
Bereits zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurde diese Brauerei gegründet und wies, bis zu Ihrem Ende – kurz nach der Wende, eine fast 150-jährige Tradition auf.

Trotz des starken Zerfalls lassen sich die Ausmaße und Produktionsabläufe vergangener Tage noch gut verfolgen.
Vor allem die riesigen Kellergewölbe haben uns beeindruckt.

04-2019
Auch hier haben wir mal wieder vorbei geschaut. Der Verfall geht weiter….sonst nichts neues in der Schlossbrauerei.
06-2023
Noch ein paar Bilder am Ende der Galerie.

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