Hier wurde einst Wasser aufbereitet, nun steht das Gebäude leer. Kaum Vandalismus und wenig Beschmierungen der Dorfjugend, prägen das Gesamtbild dieser schönen Location.
Archiv der Kategorie: Lebensmittel
Süßwaren und Gummitiere
Diese Süßwarenfabrik wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und stellte Schokoladenprodukte her. Nach dem Krieg wurde sie in einen VEB umgewandelt, der dann aber die Produktion umstellte und Gummileckereien für das DDR Volk herstellte. Der Neubeginn nach der Wende misslang weil keiner mehr diese Produkte haben wollte und die Maschinen veraltet waren.
Das Gelände ist durch einen Brand und Vandalismus arg herunter gekommen. In den oberen Etagen breitet sich eine klebrige Masse aus Produktionsresten auf dem Boden aus.
GSSD Brotfabrik
Gegründet als Heeresbäckerei der Wehrmacht wurde diese Fabrik zuletzt von der GSSD für ihren Militärstandort genutzt.
2021 waren wir hier wieder einmal um ein Wandbild zu suchen, dabei konnten wir diesmal auch das große Speicherhaus besuchen, da dort einige Etagen offen waren.
Brotfabrik
Die Geschichte dieser Brotfabrik beginnt im Jahr 1941 unter der Herrschaft der SS.
An diesem Standort wurden täglich viele tausende Brotlaibe und Brötchen von Häftlingen für Häftlinge produziert.
Versorgt werden sollte u.a. das nahegelegene Klinkerwerk in welchem Häftlinge für die Rüstung bis zur Erschöpfung arbeiten mussten.
Doch glücklicherweise endete der Krieg wenige Jahre später und die Brotfabrik wurde um 1950 in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) umgewandelt.
1991 verstummte dann das geschäftige Treiben. Das gesamte Gelände steht heute unter Denkmalschutz.
Bilder von einem erneuten Besuch im Juni 2014
Keksfabrik
Erbaut wurde diese Fabrik um 1933. Bis zur Schließung 2003 wurden hier Kekse und zuletzt Zwieback produziert.
Als Besonderheit steht verlassen auf dem Bahngleis des Werkes ein alter DR-Doppelstockzug der DDR inklusive einer Lok.
Wasserwerk am Eiszeitsee
Dieses Wasserwerk versorgte einmal eine Großstadt mit Trinkwasser. Malerisch an einem in der Eiszeit entstandenen See gelegen, wurde es kurz vor der Jahrtausendwende geschlossen und war damit nur knapp 50 Jahre in Betrieb.
Fleisch- und Backwarenkombinat
Diese Betriebe gehörten einmal zur Konsumgenossenschaft der DDR. Hier wurden Fleischwaren sowie Backwaren produziert. Ein Heiz- und Kesselhaus befindet sich ebenfalls auf dem Gelände. Erbaut wurden die Gebäude schon ab 1900. Viele Streeart-Künstler haben hier ihre Werke hinterlassen.
Bilder von außen und der Kegelbahn im Keller
Bilder aus der Fleischfabrik
Bilder aus der Backwarenfabrik
Bilder vom Heiz- und Kesselhaus
Bärenquell Brauerei
Über 100 Jahre ereignissreiche Geschichte finden sich in dieser bekannten Brauerei wieder.
Alles begann im Jahre 1882 als Brauerei Borussia.
Kurz vor 1900 kaufte dann die wachsende Schultheiss Brauerei das gesamte Gelände auf und baute den Standort stetig aus. Auch anliegende Grundstücke wurden dafür käuflich erworben.
Relativ unbeschadet kam die Brauerei durch die Schrecken des 2. WK und wurde 1959 zum VEB Berliner Brauereien. Namen und Besitzer wechselten im Laufe der Jahre, doch keiner konnte die Schließung im Jahr 1994 verhindern.
Heute ist das Gelände und die Gebäude von Vandalismus gezeichnet und die schönen Details werden (leider) zunehmend weniger).
Gebäude auf dem Gelände:
Verwaltung und Wohnungen
Fassfabrik
Maschinenhaus
Pferdestall
Bierlager mit Kühlturm
Werkstätten
Bierkeller mit Verladestation
Mühle am Bahnhof
Diese wunderbar erhaltene Mühle erfreut das Urbexer Herz!
Erbaut um 1900 war sie fast 100 Jahre in Betrieb.
Doch nach der Wende wurde die Nachfrage an Produkten aus der Mühle geringer. Auch eine Umstellung der Produktion auf „Bio“ brachte leider nicht den erhofften wirtschaftlichen Erfolg und so wurde die Mühle aufgegeben. Heute erschließen sich dem Urbexer noch viele schöne Details.
Es bleibt zu hoffen, dass der sehr gute Zustand lange anhält …
Hier noch ein paar Ergänzungen und Bilder aus der Mühle von einem erneuten Besuch.
Diesen Verlassenen Ort beobachten wir nun schon einige Jahre. Der rumänische Eigentümer will die Mühle verkaufen, aber der Preis ist hoch und die Nutzungsmöglichkeiten sind eingeschränkt.
Was hat sich verändert? Es fehlt schon einiges an Inventar, Teile der Etagen sind eingestürzt und man hat ein mulmiges Gefühl dort über die Bretter entlang zu gehen.
Auch sind dort, scheinbar für Fotomotive, Gegenstände umher gewandert. (09-2018)
Brennerei
Diese Getreidebrennerei stellte erst vor kurzem den Betrieb ein. Wir durften sie besichtigen, naturgemäß ist kaum natürlicher Verfall vorhanden.
Ein kleines Video der Brennerei

















































































































































































































































































































