Die Klinik war einst das Aushängeschild des Kurviertels. Es fungierte über Jahrzehnte als Sanatorium und Kurklinik. In der Hochphase des deutschen Kurwesens (60er bis 80er Jahre) war das Haus ein gehobenes Ziel für Kurgäste, die zur Erholung und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kamen.
Mit der großen Gesundheitsreform 1996 brach der Markt für Kuren massiv ein. Viele Häuser gerieten in finanzielle Schieflage. Darauf hin wechselte das Haus mehrfach den Besitzer. Der Klinikbetrieb in diesem speziellen Gebäude wurde schließlich eingestellt.
Nach dem Auszug des Klinikbetriebs wurde das Gebäude teilweise als Hotel oder Apartmenthaus zwischengenutzt, doch die Investitionen blieben aus. Seit vielen Jahren steht der Komplex nun komplett leer. Vandalismus, Wasserschäden und der natürliche Verfall haben das Gebäude gezeichnet.
Heute steht das Gebäude oft in der Kritik, da es als „Schandfleck“ direkt am Eingangsbereich der Kurzone wahrgenommen wurde. Es gab diverse Pläne, wie etwa Abriss um Platz für moderne Hotels oder Wohnanlagen zu schaffen. Mehrere Investoren versprachen Großprojekte, doch bisher scheiterten diese Pläne meist an der Finanzierung oder den enormen Sanierungskosten.
Die ehemalige Klinik thront markant über der Stadt und ist heute ein Mahnmal für den Strukturwandel im Gesundheitswesen. Die Klinik wurde in den 1960er Jahren errichtet, einer Zeit, in der Ort als Kurstadt florierte. Der Bau ist typisch für die funktionale Krankenhausarchitektur der Nachkriegszeit – ein massiver Betonkomplex, der auf maximale Effizienz ausgelegt war. Als Krankenhaus stellte es die medizinische Grundversorgung für die Region sicher und war einer der größten Arbeitgeber der Stadt.
Mit der Jahrtausendwende geriet das Haus zunehmend unter Druck. Die Gründe waren vielfältig, Kleine Krankenhäuser hatten es schwer, gegen große Klinikkonzerne zu bestehen. Das Abrechnungssystem machte kleine Standorte oft unrentabel. Nach mehreren Betreiberwechseln konnte der Betrieb nicht mehr aufrechterhalten werden. Zu Beginn der 2000 Jahre kam schließlich das endgültige Aus. Heute regiert hier der Vandalismus, fast alle Fensterscheiben wurden eingeworfen, Innenwände mit Graffiti besprüht und Leitungen aus den Wänden gerissen.
Es gab immer wieder Pläne – von Luxus-Seniorenresidenzen bis hin zu Wellness-Hotels. Bisher scheiterten alle Vorhaben an den immensen Sanierungs- oder Abrisskosten.
Dieser Hörsaal war ein wesentlicher Bestandteil des 1899 eröffneten Pathologischen Museums. Rudolf Virchow und seine Nachfolger hielten darin ihre Vorlesungen in Allgemeiner und Spezieller Pathologie. Der Raum fasste ursprünglich 250 Sitz- und 50 Stehplätze. Virchows Idee war es, den Studenten gleich nach der Vorlesung die Möglichkeit zu geben, in den angrenzenden Schausälen das soeben Gehörte unter Anleitung oder im Selbststudium direkt an den Präparaten vertiefen zu können. Unmittelbar hinter der Wand zum Museum lag zudem ein Mikroskopiersaal. An rund 10.000 Lehrschnitten sollten die Studenten einen Einblick in die feingewebliche Struktur erkrankter Organe erhalten. Am 12. Oktober 1901 empfing Rudolf Virchow hier zahlreiche Wissenschaftler aus Berlin und aller Welt. Am Vorabend seines 80. Geburtstags stellte er der Fachöffentlichkeit sein Pathologisches Museum mit über 22.000 Präparaten vor. In den Kriegsjahren 1944/45 mehrfach ausgebombt, erhielt der Raum erst zu Ende der 1950er Jahre wieder eine Decke, grob verschalt aus Beton. Neue Fenster wurden eingesetzt. Bis heute ist der einstige Hörsaal eine Ruine. Sie erinnert an die fatalen Konsequenzen des menschenverachtenden „Dritten Reichs“. Zugleich bietet sie einen ungewöhnlichen Ort für Begegnungen aller Art, fachlichen Austausch und eine öffentliche Vermittlung von Medizin und Medizingeschichte.
Heute kann dieser Saal gemietet werden und steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Über diese Kinderklinik in einem kleinen Ort finden wir keine Informationen.
Das Gebäude ist auch schon von Verfall im Inneren und auch Außen gekennzeichnet.
Es ist hier aber noch einiges an Inventar vorhanden.
Das Schild an der Haupteingangstür ist heute verrostet, somit denken wir das hier schon ein paar Jahrzehnte keine Behandlung mehr statt gefunden hat.
Das Universitätskrankenhaus wurde nie fertiggestellt, da der Bau wegen des Krieges eingestellt wurde. Es handelt sich hier um ein riesiges, verlassenes Klinikgelände. Erbaut wurde es vor über 100 Jahren und fungierte hier zuerst als Tuberkulose-Sanatorium. Nach dem 2. Weltkrieg war es dann ein allgemeines Krankenhaus, das hier bis in die 1960er Jahre in Betrieb war. Der neue Bau wurde aber nie fertiggestellt und kam über den Rohbaustatus nie hinaus. Heute ist es ein Tummelplatz für diverse Aktivitäten, besonders die Grafitiszene hat sich hier verwirklicht.
Diese Tuberkulose Klinik wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet um hier die Menschen einer Großstadt zu behandeln und ihnen Erholung zu gewähren. Knapp 100 Patienten konnten aufgenommen werden.
Die nötigen Liegehallen, Schlaf- und Aufenthaltsräume, ein gemeinsamen Speiseraum war vorhanden, auch die Küche war hier auch untergebracht. Weiterhin lebten hier auch die Ärzte, Schwestern und die Verwaltungsbeamten.
Bis 1990 wurde die Heilstätte hier betrieben und dann zuletzt als Seniorenpflegeheim genutzt.
Vor ein paar Jahren zerstörte ein Großbrand diese Klinik komplett und ließ dadurch die Natur komplett in das Gebäude. Von oben nach unten breitet sich jetzt der Schimmel aus. Im ehemaligen Dachgeschoss wachsen schon die Bäume. Die Klinik stand zu diesem Zeitpunkt schon 3 Jahrzente leer. Die Pläne hier etwas zu entwickeln sind damit gescheitert.
Ende der 1980er Jahre gab das polnische Verteidigungsministerium 8 Sanitätswagen in Auftrag. Diese sollten bei Unglücken oder Kriegen eingesetzt werden um die Versorgung von Verletzten zeitnah zu ermöglichen. Den Plänen nach, sollten diese dann schnell zu den Krankenhäusern transportiert werden. Dieser Zug ist noch gut erhalten, da er versiegelt wurde und erst durch ein Bahn Museum, vor der Verschrottung gerettet wurde.
Wir finden in dem Zug einen OP-Wagen, Warte- und Schlafräume, Geräte zur Sterilisation, Apothekenschränke und sanitäre Einrichtungen.
Einen ähnlichen Zug gab es auch in der DDR. Hier ist der Beitrag dazu.