Archiv der Kategorie: Wohnen

Villa Fernsehschrank

Eine sonst sehr leere Villa mit Fernsehschrank. Außerdem konnten wir eine schöne Treppe und eine Eingangshalle mit aufwendigen Verzierungen bestaunen.

 

 

Schloss zur ruhigen Kugel

Will man eine ruhige Kugel schieben, ist man hier richtig. Im Billardzimmer wartet das DDR typische Kegelbillard auf seine Gäste. Das Schloss war nämlich zu DDR Zeiten ein Ferienheim eines Kombinates, hier konnten die Werktätigen in schöner Umgebung entspannen.
Die Ursprünge hier gehen aber rund 600 Jahre zurück und die heutige Zeit verbringt das Anwesen leider im Dornröschenschlaf. Einige neue Besitzer hatten Pläne die nie umgesetzt wurden oder von der Gemeinde nicht gewünscht waren.

Haus der roten Sofas

Dieses Haus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und dann von den wohlhabenden Besitzern erweitert. Nach dem 2. Weltkrieg begann eine DDR typische, öffentliche Nutzung. Nachwendliche Sanierungen erfolgten und jetzt aber steht das Haus schon einige Jahre leer.
Warum hier so viel zurück gelassen wurde ist nicht bekannt, es sieht irgendwie nach überstürzter Abreise aus. Da viele Möbel und private Gegenstände hier gelassen wurden.

Schloss Sehnsucht

Das Schloss wurde hier um 18. Jahrhundert errichtet. Es folgten einige Besitzerwechsel und noch einmal ein Umbau Anfang des 20. Jahrhunderts,  der die heutige Form entstehen ließ.

Nach dem 2. Weltkrieg sind hier verschiedene Nutzer eingezogen. Unter anderem diente es als Schule und zuletzt wohl als Altenpflege, was auch die noch vorhandene Einrichtung zeigt. Dazu wurde es nach der Wende renoviert. Seit wann es genau leer steht ist nicht bekannt, aber der Zahn der Zeit nagt auch hier schon am Gemäuer.

Wasserschloss

Die erste Erwähnung des Schlosses datiert aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde hier auf sumpfigem Gelände mit Pfählen errichtet. Umgeben war das Schloss mit einem Wassergraben.

Ein Feuer zerstörte das Anwesen Ende des 17. Jahrhunderts. Aber der Wiederaufbau erfolgte sofort.

Nach 1945 ging es in Volkseigentum über und wurde als Schule genutzt. Im Inneren wurden viele Stuckdecken von den damaligen Meistern geschaffen. Heute steht es seit 35 Jahren leer. Aber es wurden schon einige Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, unter anderem durch die Hilfe der Denkmalschutzstiftung.
Das umliegende Gut wird heute als Hotel und Gaststätte genutzt.

Haus der Ventilatoren

Warum waren so viele Ventilatoren in diesem kleinen Wohnhaus am Wald?
Es gab keine richtige Zufahrt zu dem Objekt, nur ein steiler Weg führte hier her. Nebenan gammelt ein FDGB Heim vor sich hin, das wir im nächsten Beitrag zeigen werden.

Aber gehörte das Haus hier früher dazu? Es scheint aber nichts darauf hin zu deuten das dies so war oder stammen die Ventilatoren aus dem Heim?
Da bis auf die Möbel hier nichts zurück gelassen wurde, wissen wir das aber nicht. Anfangs wurde noch versucht das eindringenden Wasser aufzuhalten, aber heute breitet sich der Schimmel im Gebäude aus. Sollten die Ventilatoren vielleicht das Haus früher trocknen?
Auch die Konstruktion im Wohnzimmer, welche den Flügel hält ist doch etwas seltsam. Wir werden das Geheimnis nicht vollständig lösen können.

Das Haus neben dem Schloss

Das Haus neben dem Schloss wurde in den 1930er Jahren errichtet. Auf einem alten Kellergewölbe ersetzte es den alten Bau der hier schon seit dem 16. Jahrhundert stand. Es diente als Gästehaus für das sich in der Nähe befindliche Schloss. Es gibt auch noch einige Nebengebäude, die aber noch in Nutzung oder verschlossen sind.

In DDR Zeiten diente das HndS, als Erholungsseim für Verfolgte des Nationalsozialismus. Später residierten hier auch bekannte Politikgrößen aus dem sozialistischen Ausland. Ein paar Jahre nach der Wende erfolgte noch die Nutzung als Pension. Seit über 25 Jahren steht das Haus jetzt aber schon leer. Eine zwischenzeitliche Privatisierung ist heute wieder aufgehoben und das Land ist im Besitz der Immobilie. Historische Einrichtungsgegenstände sind in dieser Zeit, des Privatbesitzes, aber verschwunden.

An diesem trüben Tag, machte das Haus einen düsteren Eindruck. Das liegt sicher auch an der Ausstattung mit dunklem Holz. Überall waren zudem dünne rote Schnüre gespannt. Sollte das der Vermessung dienen?

Haus Anitech

Am Rande einer Stadt finden wir dieses verlassene Haus. Eingebettet in Gartengrundstücken und anderen Grundstücken mit Wohnbebauung ist es heute fast zugewachsen und kaum zu erkennen.
Scheinbar wohnten hier 2 Familien, der Ausstattung nach zu urteilen, eine ältere und eine jüngere. Wir wissen nicht warum und wann das hier zurück gelassen wurde. Einiges an persönlichen Sachen ist hier geblieben. Auch eine kleine Werkstatt befindet sich auch noch hinter dem Wohnhaus.

Haus des Glaubens

Dieses Haus beherbergte einmal eine kleine Pension. Wir finden eine Küche und ein paar Zimmer. Der Zustand ist schon sehr bedenklich. Jahrelanger Leerstand hat das Haus schon sehr morsch werden lassen. Die obere Etage ist eingestürzt und von einem Feuer beschädigt. Aber die Feuchtigkeit dringt jetzt schon bis ins Erdgeschoss durch, so dass auch hier die Böden morsch werden.

Schloss Mint

Auf den Resten eines Rittergutes wurde hier im 17. Jahrhundert dieses Schloss errichtet.
Im Norden wurde ein Wirtschaftshof gebaut. Auch eine Parkanlage umgiebt das Anwesen.
Eine Gräfin war auch am Ausbau des Saals beteiligt, dieser ist heute noch sehr gut erhalten.

Bis 1945 war das Schloss im Besitz der Adligen und wurde dann nach dem Krieg enteignet. Hier zog dann ein VE Gut ein. Nach der Wende dann, wie so oft der Leerstand und um die Jahrtausendwende erfolgte der Verkauf an eine Investorengruppe.

Aber nichts passierte. Ein weiterer Verkauf vor ein paar Jahren weckte Hoffnung. Es begannen Restaurierungsmaßnahmen, aber scheinbar wurden auch diese wieder abgebrochen. Ansätze zur Nutzung waren auch hier vorhanden, aber da der Investor heute schweigt werden diese Pläne wohl nicht umgesetzt werden.