Dieser Bauernhof ist weitestgehend verfallen, viele Jahre lang wird er scheinbar nicht mehr beachtet. Ein alter Wartburg 311 in der Scheune war dann fast das einzige lohnende Motiv hier. Ein Regenschauer ließ dann auch kaum Bilder von außen zu.
Der Wartburg 311 wurde von 1955-1965 in Eisenach hergestellt. Knapp 250.000 Einheiten wurden produziert. Es gab einige Modelle und auch im nichtsozialistischen Ausland konnten die Fahrzeuge verkauft werden. Die 2-Takt Motoren hatten zu Beginn 900 cm³, später dann 992 cm³ bei 37/45 PS. Betankt wurden die Fahrzeuge mit einem 2-Taktgemisch. Verbrauch 9-10 l/100km.
Ein kleiner Bauernhof mit einigen Überraschungen.
Das Wohnzimmer war mit Rot-Weißen Fahnen geschmückt, ein alter Barkas stand im Stall. Auch ein paar andere alte Autos standen auf dem Hof, es gab ein Klavier und noch viele andere Sachen zu entdecken.
Diese Villa liegt am Nebenarm eines kleinen Flusses. Heute ist sie eingewachsen vom großen umgebenden Park. Nebenan befindet sich heute noch eine Industrieanlage, war das mal die Fabrikantenvilla? Wir finden vor Ort keinerlei Informationen über die letzten Bewohner. Auch die Recherche lässt nichts darüber finden.
Die Ausstattung mit dunklem Holz, lässt erahnen wie schön der Empfangsraum einmal aussah, als man die Villa betrat. Eine aufwendig gearbeitet Treppe führt nach oben. Es gibt auf den 2 Etagen einige Räume, die frühere Verwendung ist kaum noch zu erkennen.
Als ein Freiherr, aus einer berühmten Familie, hier Ende des 19. Jahrhunderts im alten Schloss einzog, begann die Entwicklung dieses Anwesens.
Der Pferdenarr baut hier vieles zur Zucht und zum Training der Pferde auf.
Ein paar Jahre später baute er dann das jetzige neue Schloss sowie einen umgebenden Park mit allem was so dazu gehörte. In Kriegszeiten nutze die Wehrmacht das Schloss, es gab ein Pferdelazarett und auch Kriegsgefangene arbeiteten hier und wurde auch im Haus einquartiert.
Die sowjetische Besatzungsmacht nutzte dann das Schloss als Kommandantur, das umliegende Gut wurde an die Bürger und Neuansiedler aufgeteilt. Das alte Schloss wurde abgerissen, später diente dann das jetzige als Auffangstation für Neuankömmlinge. Zuletzt wurden hier dann Senioren betreut. Nach der Wende stand das Haus viele Jahre zum Verkauf, aber erst vor 5 Jahren bekam es einen neuen Eigentümer der auch ein Sanierung versprach. Im Inneren ist es weitgehend entkernt und man begann mit den Arbeiten. Leichtbauwände wurden eingezogen, aber dabei ist es geblieben. Man liest von unbezahlten Rechnungen und großen Versprechungen, dann verschwanden die Sanierer.
Die Eigentümer wollen es heute wieder verkaufen, da der letzte Deal ja geplatzt ist.
Dieses Jagdschloss wurde von einem Herzog errichtet, der sich besonders der Jagd und dem Schlossbau verschrieben hatte.
So baute er hier Mitte des 18. Jahrhunderts dieses Jagdschloss als Eingang und zum Schutz seines Jagdreviers.
Das heutige Erscheinungsbild verdankte das Schloss dann einer Hotelplanung um 1900, die dann auch umgesetzt wurde und das auf den Ruinen des alten Jagdschlosses errichtet wurde. Weiter Umbauten erfolgten in den 1920er und 1930er Jahren. Später, in der DDR betrieb die Handelsorganisation „HO“ das Haus. Die letzten Modernisierungen fanden hier in den 1970er Jahren statt, bis das Hotel Mitte der 80er Jahre, wegen Baumängeln, geschlossen wurde.
Da der Standort Ausgangspunkt für einige Wanderungen ist, herrschte hier trotzdem reger Verkehr und deshalb steht das Gebäude wohl auch noch relativ gut da. Heute ist das alte Schloss in Privatbesitz und steht unter Denkmalschutz. Einige Investoren hatten Pläne für diesen Standort, aber bis jetzt wurden keine davon umgesetzt.
Dieses Schloss erbaute ein Industrieller Ende des 19. Jahrhunderts in diesem kleinen Ort in Schlesien. Ein weiterer Erbe lebte hier bis zum Ende des Krieges. Danach beherbergte der Palast ein Gestüt, eine Schule, eine Bibliothek und eine Wohnung. Heute ist es wieder in Privatbesitz aber nicht genutzt. Es ist ein dreiflügeliges. zweigeschossiges Gebäude. Der umgebende Park ist heute verwildert. Nutzungsplände sind uns nicht bekannt.
Die Ursprünge des Anwesens gehen bis in das 14. Jahrhundert zurück, als hier ein Wirtschaftshof errichtet wurde. Der Zerstörung während der Hussitenkriege erfolgte der Wiederaufbau im 15. Jahrhundert durch das Augustinerstift. Weitere Eigentümerwechsel folgten durch die Veränderung der territorialen Gliederung. Als Preußen im 18. Jahrhundert hier Eigentümer war, gelang das Schloss in Besitz eines Ministers, der es später an seine Schwester weiter vererbte, die mit einem von Münchhausen verheiratet war. In dieser Zeit erfolgten Umbauten der Münchhausens die es in den jetzigen Zustand versetzten.
Als das Land nach dem 2. Weltkrieg wieder Polen zugesprochen wurde, gelangte es in Regierungsbesitz und hier wurde eine LPG eingerichtet. Restaurierungen erfolgten dann 1970 und zuletzt vor 35 Jahren. Heute ist das Schloss in Privatbesitz, ein paar Meter weiter ist noch die Grabstätte der Freiherren von Münchhausen zu sehen.
Dieses Schloss wurde als Renaissancebau im 16. Jahrhundert erbaut. Die umliegende Parkanlage dann etwas später.
Wie bei den meisten Schlössern erfolgten auch hier weitere Umbauten und Erweiterungen. Ein Neuaufbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts nötig, da ein Brand große Teile des alten Schlosses vernichtete.
Die Familie die hier viele Jahre lebte, verließ dann nach Ende des 2. Weltkrieges den Ort.
Der Staat übernahm das Anwesen und betrieb in Teilen davon dann eine Funktionärs- und Landwirtschaftsschule. Auch als Kinderheim und Krankenhaus wurde es genutzt. Ab 1980 ist es aber verlassen. Das Schloss hat 115 Zimmer und 30 Kellerräume. Da sich bis heute jemand um den Erhalt kümmert konnten wir diese Schönheit für ein kleines Geld bewundern.