Ein kleines Haus am Rande der Siedlung, im Sommer ist es kaum zu erkennen.
Mittlerweile völlig zugewachsen fällt es dann im Sommer kaum noch auf. Im inneren ist es zerwühlt und geplündert. Viele Sachen aus den 1990er Jahren lassen den Schluss zu das es seit über 20 Jahren verlassen ist. Wir fanden alte Amiga Schallplatten und eine von Errol Starr, bisher war er mir unbekannt. Zuletzt lebte hier wohl eine ältere Dame, diesen Schluss lässt die Einrichtung und die gefundene Kleidung zu. Nebenan noch ein kleiner Stall und eine Hundehütte, das war der Besitz des letzten Bewohners hier.
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Das Graue Rittergut
Das Rittergut hat eine über 200 jährige Geschichte, erste Erwähnungen stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert, als das Gut den Besitzer wechselte und in private Hände viel.
Aus dieser Zeit stammen dann wohl auch die Erweiterungen, wie Bau des Gutshauses und die Gestaltung des Parks, sowie der Bau der benötigten Wirtschaftsgebäude. Die letzte Nutzung als Schule lässt sich überall noch erkennen. Auch sind hier schon neue Fenster eingesetzt worden, die den Charakter des Hauses etwas verschandeln.
Im Inneren finden wir wenig Hinterlassenschaften, aber ein paar Räume lassen auf den früherer Glanz schließen. Der Eingangsbereich mit den Säulen und der zuletzt als Chemie bzw. Laborraum zeugen vom alten Glanz.
Gutshof Abwasser
Geschichtliches über Entstehung und Erweiterungen lassen sich kaum finden. Nur einige Adlige die hier wohnten, lassen sich finden.
Zuletzt hatte die LPG dort eine Küche und betrieben und eine Verwaltung war ansässig. Wie es aus sieht war hier auch eine größere Werkstatt in den Nebengelassen vorhanden.
Heute ist das Gutshaus in katastrophalem Zustand. Die Treuhand verkaufte das Gelände, aber der Eigentümer hat kein Interesse. Bis auf Ablagerungen von Baumaterial wie Abwasserrohre und Schutt, wurde das Gelände kaum genutzt.
Nun muss die Gemeinde die notwendigsten Maßnahmen zur Verkehrssicherung alleine stemmen. Ein Feuer vernichtete das Gutshaus, das bis auf die Grundmauern abbrannte, nur die Nebengebäude stehen heute noch.
Puschkinvilla
Das war einmal eine Villa des Betriebsdirektors eines großen ansässigen Betriebes.
In DDR Zeiten diente sie dann auch einmal als Klubhaus. Hier fanden viele Veranstaltungen statt, im Park finden wir noch Klettergerüste auch eine Eisenbahn und ein Karussell gab es hier einmal.
Leider können wir sonst wenig Infos über das Haus finden.
Die Werkstatt des alten Mannes
Dieses kleine Haus fanden wir einsam in den Bergen, es hatte eine angeschlossene Tischlerwerkstatt.
Die einfache Ausstattung legt den Schluss nahe, das hier bis zum Ende ein Mann wohnte, der nicht sehr vermögend war. In seiner kleinen Werkstatt betrieb er eine Tischlerei.
Klubhaus der Textilarbeiter
Diese Villa ist heute denkmalgeschützt und wurde vor rund 100 Jahren gebaut. Es gibt ein aufwendig gebautes Treppenhaus und viele getäfelte Räume mit Parkettboden. Auch ein sehr schönes Bleiglasfenster ist dort eingebaut. Wie es scheint war hier früher einmal eine DDR Organisation untergebracht, auf dem Dachboden sind noch typische DDR Hinterlassenschaften, wie Plakate zum 1. Mai oder das Banner „Klubhaus der Textilarbeiter“ zu finden.
Auch ein Zimmer mit Honecker Bild ist noch vorhanden.
Zuletzt war hier ein Rechtsanwalt und eine EDV Firma ansässig.
Gegen Ende der Besichtigung merkten wir, das sogar der Strom noch angestellt ist und das Licht funktioniert.
Bauernhof zum alten Wartburg
Dieser Bauernhof ist weitestgehend verfallen, viele Jahre lang wird er scheinbar nicht mehr beachtet. Ein alter Wartburg 311 in der Scheune war dann fast das einzige lohnende Motiv hier. Ein Regenschauer ließ dann auch kaum Bilder von außen zu.
Der Wartburg 311 wurde von 1955-1965 in Eisenach hergestellt. Knapp 250.000 Einheiten wurden produziert.
Es gab einige Modelle und auch im nichtsozialistischen Ausland konnten die Fahrzeuge verkauft werden. Die 2-Takt Motoren hatten zu Beginn 900 cm³, später dann 992 cm³ bei 37/45 PS. Betankt wurden die Fahrzeuge mit einem 2-Taktgemisch. Verbrauch 9-10 l/100km.
Villa Polen
Ein kleiner Bauernhof mit einigen Überraschungen.
Das Wohnzimmer war mit Rot-Weißen Fahnen geschmückt, ein alter Barkas stand im Stall. Auch ein paar andere alte Autos standen auf dem Hof, es gab ein Klavier und noch viele andere Sachen zu entdecken.
Grandpas Home
Ein einsam stehendes Haus in Belgien, in dem zuletzt ein älterer Herr gelebt hatte.
Maison Isabelle
Ein verlassene Villa in Belgien. Heute ist hier die kmpl. 2. Etage eingestürzt und die schönen Motive der früheren Jahre nur noch zu erahnen.



























































































































































































