Eine der bedeutendsten Papierfabriken der Region hier, die gibt es nicht mehr, vor ein paar Jahren wurde sie abgerissen und hinterließ eine große leer Stelle am Fluss.
Der Denkmalschutz rettete aber diese Villa des Fabrikanten, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde.
Jetzt wird sie aber ihrem Schicksal überlassen, der neue Besitzer will hier nichts daran machen und will warten bis sich das Problem von selbst erledigt. Zu schlecht ist die Bausubstanz und der Aufwand zu hoch die Villa zu retten.
Die Fabrik zur Filzherstellung existiert schon einige Jahre nicht mehr, sie wurde abgetragen.
Stehen geblieben ist nur noch diese Fabrikantenvilla. Aber auch hier nagt nicht die Abrissbirne am Gemäuer, sondern der Zahn der Zeit. Das Obergeschoss war unserer Meinung nach nicht mehr zu betreten.
Hier auf dem Lande lebte einmal ein erfolgreicher Hundezüchter. Sein Vierseithof war auf die Zucht von Doggen ausgerichtet. Viele Preise, die bei der Zucht errungen wurden, zieren das Wohnhaus. Dieses fällt ansonsten durch eine ziemliche Unordnung auf. Was ist hier geschehen? Warum wird alles zurück gelassen, wir wissen es nicht.
Besonders skurril die Tierknochen, die auf dem Boden der Scheune aufgehängt wurden und jetzt leise im Wind baumeln.
Dieses Haus wurde auf dem Gelände eines ehemaligen Ritterguts aufgebaut.
Das Herrenhaus war zu Beginn Sitz einer Porzellanherstellung, später dann ein Mädchenarbeitslager.
Zu DDR Zeiten war hier wahrscheinlich ein Kinderheim unter gebracht, einige Umbauten lassen darauf schließen. Im Keller finden sich noch viele Plakate und Transparente die sicherlich beim 1. Maiumzug zum Einsatz kamen.
Rittergut
Rittergut
Rittergut
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Rittergut
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Rittergut
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Rittergut
Rittergut
Rittergut
05-2023
Da wir hier wieder einmal in der Nähe waren, statteten wir dem Rittergut einen 2. Besuch ab. Wir wussten auch, das es hier stark gebrannt hatte, deshalb waren die Erwartungen auch nicht so hoch. Das Dachgeschoss war nicht mehr begehbar und auch viele Räume sind einsturzgefährdet. Die schöne Decke im Treppenhaus ist nur noch zu erahnen und kurz nach unserem Besuch auch herunter gekommen. Insgesamt schon ein krasser Verfall des Gebäudes, bedingt auch durch das Feuer und die Löscharbeiten.
Das alte Rittergut ist zum Teil noch in gutem Zustand.
Das bezieht sich aber nur auf die Parkanlage die der Gemeinde gehört, das Gutshaus ist in Privatbesitz und sich selbst überlassen. Große Teile sind eingestürzt und nicht mehr zu betreten. Der Rest wartet auch schon auf den Verfall. Von außen aber ist das Haus noch schön anzusehen.
Erstmalig erwähnt wurde das Rittergut im 14. Jahrhundert, viele verschiedene Gutsherren waren über die Jahre Eigentümer des Anwesens und nahmen dort Veränderungen vor. Die Adligen gaben sich dort die Klinke in die Hand. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die letzten Besitzer enteignet. Einige der früheren Nebengebäude werden noch genutzt.
Ein kleiner Bauernhof auf dem Land. Über die Bewohner lässt sich nicht mehr viel sagen, aber es sieht so aus wie in vielen dieser aufgegebenen Höfe. Bis zuletzt haben hier die Alten Bauern gewohnt und Landwirtschaft und Tierzucht betrieben. Es gab kleine Ställe und Schuppen mit Werkzeugen und Geräten, die man dafür braucht.
Der letzte Fernseher war ein LUXOMAT, ein DDR Gerät das noch in schwarz-weiß darstellte. Auch die Kleidung und die anderen Einrichtungsgegenstände sind eher älteren Datums gewesen. Warum sich dann keiner mehr um das Anwesen kümmerte, wissen wir nicht.
Dieser ehemalige Adelssitz geht bis ins Mittelalter zurück und erhielt seine jetzige Form im 19. Jahrhundert.
Seit 1958 ist es aber eine Ruine, ausgelöst durch einen Brand und Vandalismus.
Ein Verkauf in den 1990er Jahren sollte hier alten Glanz entstehen lassen, aber es tat sich nichts außer das es noch schlimmer wurde. Wieder gab es Besitzerwechsel und zum jetzigen Zeitpunkt soll hier ein deutsch-polnisches Museum Errichtet werden.
Bevor dieses Schloss 1862 erbaut wurde, stand hier ein hölzernes aus dem Jahr 1678. Ein paar Jahre später wurde es schon wieder umgebaut.
Ein Feuer vernichtete Teile des Anwesens, danach nahm der Palast seine jetzige Form an. Das war im Jahr 1896. Insgesamt sind hier 115 Zimmer und 30 Kellerräume auf den 4 Etagen verteilt.
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges hatte das Schloss auch viele wechselnde Besitzer, danach wurde es als Parteischule, Kinderheim und Krankenhaus genutzt.
In den 1980er Jahren zog der letzte Nutzer aus und seit dem steht es leer, wir hörten von einem reichen Besitzer aus Argentinien der es wieder renovieren will. Auch ein großer Park gehört zum Anwesen.
Es muss hier einiges an Arbeit investiert werden, viele Räume sind jetzt schon mit Stämmen abgestützt, die Decken sind marode, Fenster und Dach undicht.
Besonders prunkvoll ist das gesamte Haupttreppenhaus, das im Sonnenlicht in vielen Farben schimmerte.
Das Schloss, in dem jetzigen Zustand, wurde hier im 18. Jahrhundert errichtet. 250 Jahre davor, stand hier schon einmal ein ähnlicher Bau. Das Schloss umgibt auch noch ein großer Park und verschiedene andere Bauten.
Wie wurde das Anwesen aber früher genutzt? Zu Beginn waren hier Kinder untergebracht und unterrichtet, auch Lehrer wurden ausgebildet. In den nächsten 100 Jahren erfolgten Erweiterungen und Verschönerungen des Besitzes. Auch der 2. Weltkrieg verschonte das Ensemble und bis zur Wende wurde das Schloss dann als Krankenhaus genutzt.
Neue Eigentümer versuchten das Haus umzunutzen und es wurden fast alle Einbauten entfernt, sämtliche Fliesen des Krankenhauses sind entfernt. Die leere Hülle bietet nicht mehr viele Motive, aber man kann in einigen Gängen den Glanz früherer Jahre erahnen.
Jetzt wartet das Schloss auf einen neuen Eigentümer der hier etwas aufbauen will, aber dazu gehört viel Geld und Enthusiasmus.