Diese Region ist von alter industrieller Tradition geprägt. Wasserkraft wurde schon früh genutzt, und im früher 19. Jahrhundert entstand hier eine Papiermühle. Später wurde ein Eisenwerk gegründet, dann folgte eine Tischlerei. Doch in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts forderte die erste industrielle Ära der Holz-, Papier- und Eisenverarbeitung ihren Tribut von der Region.
Die erste Glashütte wurde erbaut und im 1905 fertiggestellt. Die Fabrik war zehn Jahre in Betrieb, bis sie nach einem Arbeitskampf verkauft wurde.
Ein Neuanfang erfolgte nach dem Zweiten Weltkrieg. Der neue Direktor erkannte mit großem Elan, welche Anstrengungen in der beginnenden Nachkriegszeit nötig waren. Man achtete darauf, die Produkte farblich so zu gestalten, dass sie sich von der Konkurrenz abhoben. Dadurch erhielt das Glaswerk sein charakteristisches Profil.
Ende der 1970er Jahre geriet das Werk in große Schwierigkeiten. Das Unternehmen wurde saniert, doch zwei Jahre später folgte die Insolvenz. Ein Unternehmer, der von Kindheit an mit Glas vertraut war erwarb die Glashütte. Trotz starker Konkurrenz erlangte die Marke erneut Bekanntheit. Zeitweise arbeiteten dort bis zu 90 Menschen. Leider musste der Betrieb aber Ende der 2000er Jahre schließen.





























