Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in einem dichten Waldgebiet ein spezialisierter Komplex zur Behandlung von Lungenerkrankungen und Atemwegsbeschwerden errichtet.
Das Areal diente über viele Jahrzehnte hinweg als Erholungs- und Behandlungsstätte für Arbeiter der umliegenden Schwerindustrie sowie Patienten mit Tuberkulose.
Nach mehreren Modernisierungswellen im mittleren bis späten 20. Jahrhundert verlor der Komplex mit dem Wandel des Gesundheitssystems und dem Rückgang des regionalen Bergbaus an Bedeutung. Um die Jahrtausendwende wurde der Betrieb schrittweise eingestellt, bis die Anlage schließlich vollständig stillgelegt wurde.
Seitdem verfällt das Objekt und ist Witterung sowie Vandalismus ausgesetzt. ‚
Der Komplex wurde in Stahlbeton- und Ziegelbauweise mit mehrstöckigem Haupttrakt und symmetrisch angeordneten Seitenflügeln erbaut. Er hatte mehrere tausend Quadratmeter Nutzfläche verteilt auf Hauptgebäude, Verwaltungsflügel, Wirtschaftsgebäude und Nebentrakte. Es gab eine eigene Kesselanlage zur Wärmeversorgung und ein weitläufiges Leitungssystem im Untergeschoss sowie großzügige Balkon- und Terrassenfronten, die als Sonnendecks für Liegekuren genutzt wurden.


































