Die Wurzeln des Areals reichen bis zu einem mittelalterlichen Vorwerk und späteren Rittergut zurück. Das heutige Hauptgebäude entstand erst im frühen 20. Jahrhundert nach dem Abriss eines stark sanierungsbedürftigen Vorgängerbaus aus dem 16. Jahrhundert. Entworfen wurde das Anwesen von einem bekannten einheimischen Architektenduo.
In den 1930er Jahren kaufte eine regionale Innung das Schloss auf. Nach umfangreichen baulichen Anpassungen diente die Anlage über Jahrzehnte als Meisterschule und Erholungsheim für das Lebensmittelgewerbe. Zu DDR-Zeiten wurde die Nutzung als Handwerker-Erholungsheim nahtlos fortgesetzt. Nach dem Ende der DDR folgte jedoch eine Phase des Stillstands, in der Teile des Geländes und die Nebengebäude – insbesondere der ehemalige Trakt der Fachschule – ungenutzt blieben. Ein vollständiger Verfall konnte abgewendet werden. Das Hauptschloss wurde als Hotel genutzt, aber befindet sich heute in privater Hand und es wurde schrittweise saniert, warum diese Arbeiten aber jetzt abgebrochen wurden ist nicht bekannt.


























