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Kohlekraftwerk

Dieses Kraftwerk gehört zu einem großen Betrieb und versorgte diesen mit Wärme.
Das Kraftwerk wird seit Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr betrieben.
Der Betrieb steht auch schon still war aber nicht zu besichtigen.

 

Kraftwerk

Wir nannten diesen Beitrag jetzt mal Kraftwerk, weil unserer Meinung alles dort darauf schließt und wir ja auch schon ähnliche Anlagen besichtigt haben.
Auf Einladung durften wir uns dieses Kraftwerk angucken. Die frühere Bestimmung ist ungewiss, wie schon die Einleitung erahnen lässt. Rund herum gab es und existiert auch heute noch Industrieanlagen.
Eine andere Theorie geht von Produktionsanlagen für Zement oder ähnliches aus, wir wissen es nicht.
Die Befeuerung mit Kohle lässt sich aber noch genau erkennen.
Aber was klar ist, es ist ein toller Ort für uns, ohne Vandalismus und Schmierereien. Natürlich wurden hier auch schon Anlagenteile demontiert und bot den Verfall der so einen Ort aus macht.

Mühlenverwaltung

Diese Mühle wurde schon vor mehreren 100 Jahren erbaut. Am Ende wurde hier Strom gewonnen, aber das ist auch schon 50 Jahre her.

Der jetzige Eigentümer bemüht sich die alten Generatoren wieder laufen zu lassen. Die eigentliche Mühle konnten wir nicht besichtigen, aber der Verwaltungsanbau mit Speiseraum bot doch noch einige nette Motive.

Gebrauchswasserwerk

Eine Wasserwerk der besonderen Art, konnten wir hier erkunden.

Es stellte sich die Frage für was war diese riesige Anlage da? Weit und breit war dafür kein Abnehmer zu erkennen. Aber dieses Rätsel löste sich auch auf. Es gab hier früher einmal ein Kraftwerk das natürlich auch einen gewissen Wasserverbrauch hatte. Das Kraftwerk existiert schon lange nicht mehr, aber das Wasserwerk wurde stehen gelassen.

Überdimensionale Pumpen, dicke Motoren die diese antrieben und Rohre meterdick sind hier zu bestaunen. Eine tolle Anlage für technikbegeisterte. Taucht ein in die Welt des Wassers.

Das unfertige Heizwerk

Dieses Heizwerk wurde noch zu DDR Zeiten gebaut aber nie fertig gestellt, da die Wende dazwischen kam.

Es liegt an einem Bahnstrecke um gut mit Kohle versorgt zu werden und sollte eine kleine Stadt über eine Fernwärmeleitung versorgen.
Der Schornstein ist irgendwie zu niedrig und es stellte sich heraus das auch er nie zu Ende gebaut wurde.

Die Hallen sind allesamt leer, die Fernwärmeleitung wurde wieder demontiert. Jetzt soll hier ein großer Solarpark entstehen und alte Heizwerk abgerissen werden. Aber diese Information aus der Presse sind jetzt auch schon wieder ein paar Jahre alt. Der Investor wollte die alte Industriebrache nur überbauen, aber das schmeckte den Politikern nicht. Jetzt scheint das Projekt ins Stocken geraten zu ein.

Zu Erkunden gab es leider nicht mehr sehr viel, da in den Hallen kaum noch Einbauten vorhanden waren. So wurden es auch nur eine Handvoll Bilder.

Bertzitturm

Dieser Turm ist in den Zeiten des Kohlebergbaus entstanden.

Der 35 m hohe Bertzitturm wurde 1915-1916 erbaut, aber nie wurden die Anlagen dafür fertig gestellt. Jetzt ist er eine der ältesten deutschen Invesruinen.

Angewendet sollte hier einmal das bertziner Verfahren zur Trocknung von Braunkohle. Bei diesem sollte minderwertige Rohbraunkohle und Torf getrocknet werden. Warum die Anlage nie fertig gestellt wurde ist nicht mehr klar. Wahrscheinlich ist, das dieses Verfahren bisher nicht die industrielle Reife erfuhr und umstritten war.

Eine Kokerei – A Kokerie

Diese Kokerei war Bestandteil eines Großkonzerns, der nach einigen Fusionen entstanden ist und der zum großen Teil mit der Stahlerzeugung und dem Maschinenbau beschäftigt war.

Die Kokerei wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut und bis Anfang des 21. Jahrhunderts betrieben. Es wurden hier große Mengen an  Koks zur Stahlerzeugung hergestellt. Obwohl der Betrieb sehr modern war, wurde das Umweltproblem immer mehr zum Verhängnis. Eine umfassende Modernisierung wurde nicht gewählt, so das 250 Arbeiter ihren Job verloren, aber die Bewohner der Stadt saubere Luft atmen konnten.

Es gab viel zu entdecken auf dem Gelände, einen riesigen Wasserturm, eine Halle mit zum Teil sehr großen Ersatzteilen und Teile der alten Produktionsanlagen.

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Zwei Türme

Ein sehr bekannter Kühlturm des benachbarten Kraftwerks war Ziel während unseres 3. Belgien Tages. Der normale Zugang war zu und wir guckten uns den Weg von unten nach oben an. Zu gerne hätten wir die Plattform erreicht, aber die Kletteraktion war uns zu gefährlich und so mussten Bilder aus dem schlammigen Untergrund reichen. Trotzdem kamen wir sehr schmutzig wieder ans Tageslicht 😉

Daneben steht noch ein Gasometer, in das wir auch nur durch eine kleine Luke gucken konnten.

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Saubere Energie

Was war es mal, ein Kraftwerk für eine Fabrik? Die leeren Hallen erzählen leider keine Geschichte mehr.
Es ist feucht überall, hier scheint einmal viel das Wasser durch die Räume geflossen zu sein, der kleine Fluss in der Nähe könnte einmal Hochwasser geführt haben und damit diesen Standort zerstört haben.
Im Keller deutet auch der viele Schlamm darauf hin und in der Elektroverteilung hängen auch die Reste der braunen Brühe.
Jedenfalls hat der Verfall hier schon tolle Farben gezaubert und lässt unseren Sensor glühen.

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Funkmesstürme

Dieser Antennenmessplatz, mit den jetzt noch vorhandenen 2 Türmen, wurde schon 1939 von der Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegrafie errichtet.
Nach der Wende übernahm die Deutsche Post das Gelände und bis 2010 dann die Deutsche Bundespost. Einzigartig sind die beiden 54m hohen Holztürme die ohne Metallverbindungen aus kamen um damit die Messergebnisse nicht zu verfälschen.
Hier wurden  Antennen ausgemessen und Diagramme aufgenommen. 1979 wurde ein dritter Turm durch ein Feuer zerstört und nicht wieder aufgebaut.
Als 2009 der Turm II gesprengt werden sollte, regte sich Widerstand in der Bevölkerung. Der Untergang dieser technischen Anlagen wurde verhindert und ein Verein gegründet, der sich um die Türme kümmert. Dessen Ziele sind die Erhaltung, Schutz und Sanierung der Antennenmesstürme. Die Pflege der Holzkonstruktion ist mit einem hohen Aufwand verbunden und wird gerade mit Unterstützung der Hochschule für Technik Berlin intensiviert.
Am Tag des offenen Denkmals konnten wir uns von ihrem Engagement überzeugen und hoffen das sie es schaffen die Anlagen zu erhalten.

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