Archiv der Kategorie: Energie

Gasanstalt

Diese Gasanstalt wurde um 1900 gebaut.

Es war ein größeres Gaswerk nötig geworden um die Versorgung dieser Stadt zu gewährleisten. Es hatte einen eigenen Gleisanschluss für den Transport der Kohle.
Der Verbrauch von Stadtgas stieg immer weiter an und auch die Leistung dieses Werkes, auch wurden immer mehr Leitungen verlegt und damit das Gasnetz erweitert.

In den 1980er Jahren wurde dann der Betrieb eingestellt, die Anlagen waren mittlerweile zu marode.
Die Stadt wurde jetzt auch vom Ferngas versorgt. Da das Areal stark belastet ist, ist eine heutige zivile Nutzung schwer vorstellbar und so rottet der Rest vor sich hin.

Oxygenien

In Oxygenien wurde O² produziert.

 

 

Zum Dicken Rohr

Hier, im dicken Rohr wurde Energie erzeugt.

Das Kraftwerk am Kanal

Es ist nur noch die Maschinenhalle und der Verwaltungsbereich des Kraftwerkes übrig geblieben, das Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Damals ein innovatives Konzept, da hier zum ersten mal die Kraftwerksbereiche getrennt wurden. Außerdem wurde auch auf die Optik Wert gelegt.

Dieses Kraftwerk versorgte die Industrie der Gegend und auch weite Teile des Landes mit Strom. Später, zu DDR Zeiten, dazu noch Fernwärme. Kurz nach der Wende wurde der Betrieb eingestellt.
Das Kesselhaus wurde vor über 10 Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen.

KKW Rheinsberg

Das Kernkraftwerk war das erste in der DDR das ans Netz ging. Die Inbetriebnahme erfolgte 1966 und es lieferte bis 1990 Elektroenergie.
Im Rahmen einer öffentlichen Führung besichtigten wir das was hier noch übrig ist, da der Rückbau schon seit 1995 in Gang ist. Es war nur der nicht radioaktive Bereich zugänglich. Viel ist aber auch in der Maschinenhalle nicht mehr da wo wir nicht fotografieren durften, die Generatoren sind abgebaut auch der Reaktor ist leer. Durch ein Bullauge konnten wir aber einen Blick hinein werfen.

Die Elektrische Leistung des KKW betrug 70 MW im Vergleich zu modernen Windrädern die heute schon 6 MW Leistung liefern, eher eine bescheidene Ausbeute. Der Rückbau kostet ein vielfaches dessen, was der Bau gekostet hatte. Man rechnet mit 1 MRD Euro.

 

F60

In Lichterfeld steht ein Gigant der Technik, man nennt ihn auch den liegenden Eiffelturm, aber das ist ja fast untertrieben.

Denn der Riese ist 502 Meter lang, 204 Meter breit, 80 Meter hoch und 11.000 Tonnen schwer und ist die ehemalige Abraumförderbrücke F60.

Nur 1,5 Jahre in Betrieb wurde sie vor der Verschrottung gerettet und kann jetzt von Geschichte und Gegenwart des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz erzählen.

Zur Webseite des F60

Zentralkraftwerk

Als zu Beginn des 20. Jahrhundert in dieser Stadt die Elektrizität Einzug hielt, benötigte man auch bald ein Kraftwerk.
Zu Beginn lieferte den Strom noch eine Papierfabrik in der Nähe, aber bald folgten hier die ersten dampfgetriebenen Turbinen. Die Stromproduktion war aber schon nach wenigen Jahren beendet, da größere Kraftwerke im Land das übernahmen.

Die Zentrale diente nur noch als Umspannstation oder unterstütze bei Spitzenlasten das Netz. Der letzte Strom floss hier in den 1970er Jahren und fort an wurden die Hallen nur noch als Lager genutzt. Kurz vor der Jahrtausendwende war dann aber auch das nicht mehr möglich, da die Bausubstanz sich rasant verschlechtert hatte. Bis heute sind keine Konzepte der Nachnutzung realisiert worden.

Hier kann man auch nach vielen Jahren noch die Detailverliebtheit damaliger Architekten erkennen, als Industrieanlagen nicht bloße Zweckbauten waren.

 

Kokerei Zollverein

Die Kokerei Zollverein war von 1961 bis 1993 aktiv und war eine der modernsten Europas. Hier waren um die 1.000 Menschen beschäftigt.
Zu Beginn wurde hier in 192 Koksöfen produziert, 1973 dann auf 304 erweitert. Hier konnten täglich 8.000 Tonnen Koks hergestellt werden.
Da die Koksnachfrage in den 1990er Jahren wegen der Stahlkrise sank wurde sie stillgelegt. Der Abriss wurde verhindert und jetzt gehört sie zum UNESCO Welterbe.

 

E-Werk

Ein Zufallsfund unterwegs ist immer irgendwie ein Schmankerl.

Wir guckten uns auf einem großen Areal um, auf dem einmal ein großer Chemiebetrieb und ein Kraftwerk stand. Davon ist fast nichts mehr zurück geblieben, der Betrieb wurde kurz nach der Wende geschlossen und die Anlagen zurück gebaut. Vereinzelt hielten sich noch kleinere Firmen hier.

Dieses von außen imposante Gebäude schien nicht zugänglich, der nicht enden wollende Zaun bot keinen Zugang und auch das Gelände war zugewuchert. Als wir schon aufgeben wollten entdeckten wir dann doch einen Weg hinein, der am Ende doch recht einfach war.
Die Anlagen hier sind fast alle schon demontiert und zurück geblieben ist die Hülle. Das Kraftwerk produzierte hier einmal den Strom und hier im E-Werk wurde er transformiert und verteilt. Heute wird das alles nicht mehr gebraucht, da die Großindustrie verschwunden ist.

Kraftwerk der Kunstlederfabik

Wie lange dieses Kraftwerk noch in Betrieb war, lässt sich nur erahnen.
Wir können aber sagen, das nach 1945 dieses Werk von der Sowjetunion demontiert wurde und danach mit alten Maschinen wieder aufgebaut wurde. Von den früheren Gebäuden wurden aber nur 25% genutzt. Produziert wurde hier Kunstleder und in den 1970er Jahren in einen VEB eingegliedert.
So wie die noch vorhandenen Anlagen im Kraftwerk aussehen, wurde dieses aber nach dem Krieg nicht mehr benutzt.