Archiv der Kategorie: Energie

Kokerei Zollverein

Die Kokerei Zollverein war von 1961 bis 1993 aktiv und war eine der modernsten Europas. Hier waren um die 1.000 Menschen beschäftigt.
Zu Beginn wurde hier in 192 Koksöfen produziert, 1973 dann auf 304 erweitert. Hier konnten täglich 8.000 Tonnen Koks hergestellt werden.
Da die Koksnachfrage in den 1990er Jahren wegen der Stahlkrise sank wurde sie stillgelegt. Der Abriss wurde verhindert und jetzt gehört sie zum UNESCO Welterbe.

 

E-Werk

Ein Zufallsfund unterwegs ist immer irgendwie ein Schmankerl.

Wir guckten uns auf einem großen Areal um, auf dem einmal ein großer Chemiebetrieb und ein Kraftwerk stand. Davon ist fast nichts mehr zurück geblieben, der Betrieb wurde kurz nach der Wende geschlossen und die Anlagen zurück gebaut. Vereinzelt hielten sich noch kleinere Firmen hier.

Dieses von außen imposante Gebäude schien nicht zugänglich, der nicht enden wollende Zaun bot keinen Zugang und auch das Gelände war zugewuchert. Als wir schon aufgeben wollten entdeckten wir dann doch einen Weg hinein, der am Ende doch recht einfach war.
Die Anlagen hier sind fast alle schon demontiert und zurück geblieben ist die Hülle. Das Kraftwerk produzierte hier einmal den Strom und hier im E-Werk wurde er transformiert und verteilt. Heute wird das alles nicht mehr gebraucht, da die Großindustrie verschwunden ist.

Kraftwerk der Kunstlederfabik

Wie lange dieses Kraftwerk noch in Betrieb war, lässt sich nur erahnen.
Wir können aber sagen, das nach 1945 dieses Werk von der Sowjetunion demontiert wurde und danach mit alten Maschinen wieder aufgebaut wurde. Von den früheren Gebäuden wurden aber nur 25% genutzt. Produziert wurde hier Kunstleder und in den 1970er Jahren in einen VEB eingegliedert.
So wie die noch vorhandenen Anlagen im Kraftwerk aussehen, wurde dieses aber nach dem Krieg nicht mehr benutzt.

Kraftwerk

Wir nannten diesen Beitrag jetzt mal Kraftwerk, weil unserer Meinung alles dort darauf schließt und wir ja auch schon ähnliche Anlagen besichtigt haben.
Auf Einladung durften wir uns dieses Kraftwerk angucken. Die frühere Bestimmung ist ungewiss, wie schon die Einleitung erahnen lässt. Rund herum gab es und existiert auch heute noch Industrieanlagen.
Eine andere Theorie geht von Produktionsanlagen für Zement oder ähnliches aus, wir wissen es nicht.
Die Befeuerung mit Kohle lässt sich aber noch genau erkennen.
Aber was klar ist, es ist ein toller Ort für uns, ohne Vandalismus und Schmierereien. Natürlich wurden hier auch schon Anlagenteile demontiert und bot den Verfall der so einen Ort aus macht.

Kohlekraftwerk

Dieses Kraftwerk gehört zu einem großen Betrieb und versorgte diesen mit Wärme.
Das Kraftwerk wird seit Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr betrieben.
Der Betrieb steht auch schon still war aber nicht zu besichtigen.

 

Mühlenverwaltung

Diese Mühle wurde schon vor mehreren 100 Jahren erbaut. Am Ende wurde hier Strom gewonnen, aber das ist auch schon 50 Jahre her.

Der jetzige Eigentümer bemüht sich die alten Generatoren wieder laufen zu lassen. Die eigentliche Mühle konnten wir nicht besichtigen, aber der Verwaltungsanbau mit Speiseraum bot doch noch einige nette Motive.

Gebrauchswasserwerk

Eine Wasserwerk der besonderen Art, konnten wir hier erkunden.

Es stellte sich die Frage für was war diese riesige Anlage da? Weit und breit war dafür kein Abnehmer zu erkennen. Aber dieses Rätsel löste sich auch auf. Es gab hier früher einmal ein Kraftwerk das natürlich auch einen gewissen Wasserverbrauch hatte. Das Kraftwerk existiert schon lange nicht mehr, aber das Wasserwerk wurde stehen gelassen.

Überdimensionale Pumpen, dicke Motoren die diese antrieben und Rohre meterdick sind hier zu bestaunen. Eine tolle Anlage für technikbegeisterte. Taucht ein in die Welt des Wassers.

Das unfertige Heizwerk

Dieses Heizwerk wurde noch zu DDR Zeiten gebaut aber nie fertig gestellt, da die Wende dazwischen kam.

Es liegt an einem Bahnstrecke um gut mit Kohle versorgt zu werden und sollte eine kleine Stadt über eine Fernwärmeleitung versorgen.
Der Schornstein ist irgendwie zu niedrig und es stellte sich heraus das auch er nie zu Ende gebaut wurde.

Die Hallen sind allesamt leer, die Fernwärmeleitung wurde wieder demontiert. Jetzt soll hier ein großer Solarpark entstehen und alte Heizwerk abgerissen werden. Aber diese Information aus der Presse sind jetzt auch schon wieder ein paar Jahre alt. Der Investor wollte die alte Industriebrache nur überbauen, aber das schmeckte den Politikern nicht. Jetzt scheint das Projekt ins Stocken geraten zu ein.

Zu Erkunden gab es leider nicht mehr sehr viel, da in den Hallen kaum noch Einbauten vorhanden waren. So wurden es auch nur eine Handvoll Bilder.

Bertzitturm

Dieser Turm ist in den Zeiten des Kohlebergbaus entstanden.

Der 35 m hohe Bertzitturm wurde 1915-1916 erbaut, aber nie wurden die Anlagen dafür fertig gestellt. Jetzt ist er eine der ältesten deutschen Invesruinen.

Angewendet sollte hier einmal das bertziner Verfahren zur Trocknung von Braunkohle. Bei diesem sollte minderwertige Rohbraunkohle und Torf getrocknet werden. Warum die Anlage nie fertig gestellt wurde ist nicht mehr klar. Wahrscheinlich ist, das dieses Verfahren bisher nicht die industrielle Reife erfuhr und umstritten war.

Eine Kokerei – A Kokerie

Diese Kokerei war Bestandteil eines Großkonzerns, der nach einigen Fusionen entstanden ist und der zum großen Teil mit der Stahlerzeugung und dem Maschinenbau beschäftigt war.

Die Kokerei wurde Anfang der 1950er Jahre erbaut und bis Anfang des 21. Jahrhunderts betrieben. Es wurden hier große Mengen an  Koks zur Stahlerzeugung hergestellt. Obwohl der Betrieb sehr modern war, wurde das Umweltproblem immer mehr zum Verhängnis. Eine umfassende Modernisierung wurde nicht gewählt, so das 250 Arbeiter ihren Job verloren, aber die Bewohner der Stadt saubere Luft atmen konnten.

Es gab viel zu entdecken auf dem Gelände, einen riesigen Wasserturm, eine Halle mit zum Teil sehr großen Ersatzteilen und Teile der alten Produktionsanlagen.

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