Hier war einmal die Leitung eines Saatzuchtbetriebes beheimatet.
Es lagen noch viele Unterlagen über den Betrieb und das Thema Saatzucht herum.
Eine tolle Location mit vielen Details erfreute den Urban Explorer.
Hier war einmal die Leitung eines Saatzuchtbetriebes beheimatet.
Es lagen noch viele Unterlagen über den Betrieb und das Thema Saatzucht herum.
Eine tolle Location mit vielen Details erfreute den Urban Explorer.
KASKO, dieser Name stand am Bug des verlassenen Bootes. Keine Ahnung was es bedeutet, der eigentliche Name des Schiffes ließ sich auch nicht mehr entziffern.
Hier scheint eine Restaurierung irgendwann abgebrochen worden zu sein, auch die Bootsanlegestelle macht einen verwahrlosten Eindruck. Rundrum wird neuer Wohnraum gebaut. Die alten Anlagen wurden abgerissen.
Der Katamaran daneben ist nicht verlassen, sondern soll das Lebenswerk eines Mannes sein, wie wir erfahren durften. Aber wir fanden das er sehr schick aussieht und wollten die Bilder nicht vorenthalten.
Wir laufen durch den Wald auf der Suche nach dem Ferienlager und sehen plötzlich ein paar Häuser zwischen den Bäumen auftauchen. Hier lag es also einmal, inmitten eines militärischen genutzten Gebiets. Das Ferienlager der Grenztruppen der NVA.
Laut einem Augenzeugen wurde es, Ende der 1980er Jahre, wohl auch als Gästeunterkunft benutzt.
Die Nutzung ist schon einige Jahre eingestellt und der Vandalismus hat Einzug gehalten. Die Gebäude sind undicht und die Natur holt sich langsam ihr Areal wieder zurück.
Ich fand den Verfall schon wieder „genial“.
02-2019
Vor 4 Jahren waren wir hier schon einmal, ein Wiederbesuch sollte zeigen was sich hier so getan hat. Außer das jetzt die Natur weiter ihre Arbeit verrichtet, hat sich nicht sonderlich viel verändert. Und das obwohl dieser Ort schon sehr bekannt ist und durch Tauschgruppen geistert. Die Lage im Wald, das Lager ist nur durch einen längeren Marsch zu erreichen, schreckt dann doch die Zerstörungswütigen ab. Oder liegt es daran, das es kaum was zu zerkloppen gibt? Jedenfalls sind hier auch fast keine Graffito zu sehen und was damals schon kaputt war ist es heute auch noch. Der Verfall begeistert immer noch.
Der VEB produzierte hier Bodenbeläge aus Holz. Der Betrieb hatte eine lange Tradition, die bis in die 1930er Jahre zurück reicht. Ein Sägewerk und ein Bahnanschluss gehörten einstmals dazu.
Jetzt lässt sich von der früheren Bedeutung nichts mehr erkennen, die Produktionshallen sind allesamt leer oder eingestürzt.
Der Betrieb scheint schon kurz nach der Wende geschlossen worden zu sein, der Zustand der Gebäude lässt jahrelangen Leerstand erahnen.
Ein Zufallsfund unterwegs. Leider konnte man hier nicht mehr viel über die frühere Nutzung heraus bekommen.
10-2023
Wir sind hier so oft nach unserem 1. Besuch vorbei gekommen, heute war endlich Zeit für einen erneuten Besuch. Nun, wie gedacht sind Beschmierungen dazu gekommen. Auch eine erneute Internet Recherche brahcte nichts neues über die Geschichte dieser Molkerei.
Der Junost (russischer Kofferfernseher) liegt jetzt zerstört draußen auf dem Rasen.
Ein Villa mit Park, die vor 100 Jahren erbaut wurde.
Jetzt benötigt sie Hilfe um aus ihrem Schlaf zu erwachen.
Dieses, im Jugendstil erbaute Kaufhaus wurde noch bis 2009 betrieben und 1913 erbaut.
Die ersten Betreiber waren eine kleine mittelständische Firma, bis 1929 die Karstadt AG das Warenhaus erwarb und nach dem Ende des 2. Weltkriegs enteignet wurde.
In den Jahren der DDR besaß die staatliche HO das Gebäude und es wurde zu einem Centrum-Warenhaus. 1984 wurden einige Renovierungsarbeiten an der historischen Fassade durchgeführt.
Nach dem Ende der DDR bekam die Karstadtgruppe das Kaufhaus zurück und es wurde in die Karstadt-Kompakt Sparte gelegt, die aber an britische Investoren verkauft wurde. 2007 wurde daraus Hertie, 2 Jahre später musste aber Insolvenz angemeldet werden und die Schließung erfolgte 2009. Auch ein zwischenzeitlicher neuer Investor hielt nur ein Jahr durch.
Das Sortiment umfasste zuletzt Bekleidung, Möbel, Süßwaren und andere Warengruppen bis auf Lebensmittel.
Jetzt ist das Warenhaus wieder in neuem Besitz und wird gerade renoviert, die Neueröffnung ist für Ende 2017 geplant. Das Sortiment soll aus hochwertigen und regionalen Produkten bestehen.
befinden sich noch ein paar ungenutzte Bahnanlagen.
Der Lokschuppen wird noch genutzt aber leider war der Wasserturm zu.
Wir gehen am Dorfrand den Waldweg entlang, hier soll doch irgendwo eine alte verlassene Mühle sein? Aber hier etwa, inmitten der Bäume?
Da sehen wir plötzlich einen verfallener Zaun. Etwas weiter dann, hinter den großen Bäumen taucht sie auf, ein toller Anblick.
Wie lange hat sie sich nicht gedreht? Der hohe Wald schirmt doch jeglichen Windzug ab. Leider erzählt sie nicht mehr viel von ihrer Geschichte. 1898 wurde sie einmal umgebaut, derjenige hat das Jahr in einen Balken geschnitzt.
Wahrscheinlich hat sie zuletzt nur noch als Wochenenddomizil gedient. Aber diese Zeiten sind auch schon ein paar Jahre vorbei. Die Mühlenflügel sind morsch und abgefallen, aber im Inneren kann man noch die über 100-jährige Technik bestaunen.
Wir machen in alle Ruhe dort unsere Bilder und verschwinden wieder langsam und leise, ein kleiner Blick noch zurück.
Machs gut, alte Mühle du bist ein Juwel.
Auf dem Gelände eines früheren Flugplatzes der GSSD befand sich auch dieser Bunker für Sonderwaffen. Hier lagerten knapp 100 atomare Bomben für die dort stationierte Jagdfliegerstaffel.
Errichtet wurde er Anfang der 1960er Jahre und hatte 2 massive Drucktore. Er war ca. 10 Meter breit und 70m lang, davon die Hälfte war der eigentliche Lagerraum.
Bewacht wurde er von über 500 Mann und er unterlag einer strengen Geheimhaltung.
Nach Abzug der Truppen ist er ungenutzt und als ein Filmteam dort einmal eine leere Holzkiste fand, die vorher der Lagerung eines Atomsprengkopfes diente, fragte man sich wo der Sprengkopf denn nun hin gekommen ist? Diese Frage blieb aber unbeantwortet.
Der Bunker ist jetzt durch Brandstiftung weitgehend zerstört und dient den Einheimischen als Müllablage.