Lutherkirche

In einem kleinen Ort befindet sich diese Lutherkirche, welche 1874 im neoromanischen Stil erbaut wurde. Sie wurde auf den Resten einer alten Holzkirche gebaut. Vor rund 40 Jahren fand hier aber der letzte Gottesdienst statt und seit dieser Zeit verfällt die Kirche. Das Dach ist schon undicht und Teile der Nebengelasse sind eingestürzt. Heute steht sie zum Verkauf, aber es ist keine Rettung in Sicht.

Kleine Kirche

Gegen Ende des Tages konnten wir diese kleine Kirche besuchen die mitten in einem kleinen Dorf steht. Der Zustand ist leider nicht so gut, scheinbar ist die evangelische Kirche schon einige Jahrzehnte aufgegeben worden. Das Dach ist undicht und macht die Einbauten darin langsam aber sicher zu Nichte. Rund um den ehemaligen Altar wurden einige Graffiti angebracht, die sich aber zum Glück in das Bild einpassen.
Auf dem Vorplatz prangt ein Schild das die Investition eines Regierungsfonds ankündigt, der hier rund 1 Million Euro investieren will, aber darin steht nur etwas von Straßen, man kann nur hoffen das etwas davon auch der kleinen Kirche zu Gute kommt.

 

Textilfabrik

Diese Textilfabrik stellte nach über 200 Jahren Betrieb im Jahr 2008 den Betrieb ein. Heute ist sie weitestgehend entkernt, aber die Erkundung brachte dann doch einige Überraschungen. Ein paar der alten Maschinen stehen noch in den großen Hallen Auch ein großer Raum mit schönem Verfall und einigen Gerätschaften, dessen Funktion uns nicht genau bekannt ist war beeindruckend. Aber man erkennt einige Förderbänder und Textilmaschinen.
Am Ende besuchten wir noch ein Nebengebäude mit Werkstätten und Verwaltung.

Pathologie

Diese Pathologie war angeschlossen an einem Krankenhaus, eine kleine Trauerhalle gab es hier auch.

Kino Freude

Dieses Kino „Freude“ ist jetzt über 20 Jahre geschlossen. Es erlebte seine Blütezeit im 20. Jahrhundert und wurde vor rund 100 Jahren erbaut und beherbergte auch eine Feuerwache. Der Kinosaal befindet sich im 1. Geschoss unten war der Eingang, die Kassen ein Restaurant, Technikräume sowie eine geräumige Halle. Früher wurden hier auch Theaterstücke aufgeführt und verschiedene Festlichkeiten durchgeführt, vor allem aber Hochzeiten. Das Gebäude war nach dem Bau der Stolz der Stadt.

Schach Matt

Wir können ein Ferienheim eines großen Unternehmens besuchen, wie es früher viele in diesem Land gab. Es gehörte einem Bergbauunternehmen, welches hier seinen Mitarbeitern einen schönen Urlaub ermöglichte.
Später fand auch ein Austausch unter den Betrieben statt, dadurch steigerten viele dieser Objekte ihre Attraktivität.

Heute steht es aber schon ein paar Jahrzehnte leer und verfällt immer mehr.
Da es aber noch irgendwie bewacht wird sind viele Häuser verschlossen, deshalb galt unser Interesse dem Hauptgebäude mit Speisesaal, Küche, Spielzimmer und Lagerräumen.
Hier hat die Natur schon die Kontrolle übernommen, was uns sehr schöne Motive lieferte.

Dampfkraftwerk

Der Bau des Heizkraftwerks steht im Zusammenhang mit der 1835 gegründeten Weberei und Spinnerei, die anfangs das werkseigene Wasserkraftwerk nutzte. In den Jahren 1906–1910 wurde aufgrund des steigenden Bedarfs an Produktionskapazitäten ein werkseigenes Wärmekraftwerk mit zwei Dampfkraftanlagen gebaut. Beide Anlagen sind heute ebenso wie das Fabrikgebäude ein Beispiel für die Entwicklung der betrieblichen Energieversorgung.

Die erste Stromerzeugungsanlage aus dem Jahr 1906 besteht aus einer Zweizylinder-Dampfmaschine (mit Tandemzylindern), einem Synchrongenerator mit Schwungrad und einem Generator mit einem flanschbefestigten Rotor auf der Generatorwelle. Die zweite Anlage aus dem Jahr 1910 besteht aus einer Einzylinder-Dampfmaschine, einem Synchrongenerator mit Schwungrad und einem Generatorerreger, der über einen Riemenantrieb mit Flachriemen angetrieben wird.

Zu den Stromaggregaten gehört die originale Zusatzausstattung des Kraftwerks, darunter Kontroll- und Messgeräte, Einstelltafeln, Schalter usw.

Seit 1981 stehen beide Kraftwerke, das Wasser- und das Wärmekraftwerk, unter Denkmalschutz. Vor kurzem wurde das gesamte Gelände von einer Privatperson gekauft, die diesem Ort in Zukunft wieder zu neuem Glanz verhelfen möchte. Das Objekt wird ordnungsgemäß bewacht und gepflegt. Es ist geplant, das Wärmekraftwerk in Zukunft zu Demonstrationszwecken in Betrieb zu nehmen. Das Wasserkraftwerk wurde modernisiert und ist bis heute in Betrieb.

Quelle und Dank an Aviator Urbex der uns den Besuch ermöglichte.

Holzkirche

In jedem Land gibt es Denkmäler die schützenswert sind, wie diese Hozkirche die in einem kleinem Dorf steht und durch eine große Handwerkskunst entstanden ist. Aber es wird sich nicht sehr intensiv drum gekümmert um diese dem Tourismus zugänglich zu machen.
Es sind nur noch Fragmente der Einrichtung erhalten geblieben, ein paar Bänke und die Holzkanzel. Wir laufen auf Sand, da der Boden der Plünderung nach dem 2. Weltkrieg zum Opfer gefallen ist.
Gottesdienste wurden hier nur noch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts abgehalten. Die Kirche selbst zu Beginn des gleichen Jahrhunderts errichtet und später um den Glockenturm erweitert. Die Glocke wurde während des Krieges demontiert und sollte eingeschmolzen werden. Aber sie ist erhalten geblieben und soll wieder an ihren Platz gelangen. Der Glockenturm ist aber nur noch ein Holzgerüst, viele der Bretter sind schon löchrig.

Die Gutsbrennerei

Wir können einen ehemaligen Gutshof besichtigen. Es gibt auch ein Schloss, das aber nicht zugänglich ist. Angeschlossen war früher ein landwirtschaftlichen Betrieb. Im vorderen Teil war einmal eine Brennerei ansässig, es gab im Inneren einige große Tanks. Welche Art von Alkohol hier destilliert wurde wissen wir aber nicht. Dann konnten wir noch den ehemaligen Stall, der schon einiges an Grün zu bieten hat, ansehen. Wahrscheinlich standen hier früher Rinder. Wann das Ganze hier aufgeben wurde ist uns leider nicht bekannt.

Die Schule am Flughafen

Dieser Flughafen wurde zur Zeit des 2. Weltkrieges erbaut und hier war dann eine deutsche Bomberstaffel stationiert.
Nach dem Krieg besetzten sowjetische Truppen das Areal und stationierten hier zuletzt Bomber. Deshalb wurde hier auch erweitert unter anderem die Landebahn verlängert sowie weitere Hangars errichtet. Auch MIG Kampfflugzeuge waren hier stationiert.
1992 erfolgte der Abzug der Roten Armee. Das Gelände wurde nach und nach zivil genutzt und es zog wieder Leben hier ein. Dieses Gebäude blieb aber sich selbst überlassen, war es eine Schule? Wir finden noch eine Sporthalle und einen größeren Raum mit schönen Wandmalereien. Hier wurde die Geschichte einiger Luftfahrzeuge dargestellt. Ansonsten gab es hier noch ein Kino, sowie kleinere Räume.
Wie man an den Bildern erkennen kann ist leider alles zerstört und beschmiert.