Ein verlassenes Mineralwerk das einmal 2 Betriebsteile hatte. Hier wurde aus den umliegenden Gruben die Rohstoffe verarbeitet. Zu DDR Zeiten war dieses Produkt ein wichtiger Exportschlager, es wurde zur Papier- und Porzellanherstellung gebraucht.
Der VEB wurde Ende der 1970er Jahre hier aufgebaut.
Die Treuhand verschenkte nach der Wende das Werk an einen Unternehmer aus dem Westen der dann vor ein paar Jahren verschwand, nachdem er hohen Profit aus dem Werk gezogen hatte. Die Altlasten sind aber zurück geblieben.
Anfangs war dieser Betrieb noch gut bewacht, aber mittlerweile sind hier die Vandalen durch gezogen und vieles ist zerstört.
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Brauerei Stellwerk
Der Traum hier in einem alten Stellwerk eine Showbrauerei zu installieren, ist in den Anfängen stecken geblieben und am Ende geplatzt. Geplant war hier eine kleine Brauerei aufzubauen, die regional ihr Bier verkauft. Es sollte Pilsener, Winterbier und Glühbier geben.
Das Stellwerk wurde hier 1941 in Betrieb genommen und 2005 wieder außer Betrieb genommen. In den Folgejahren blieb das Gebäude ungenutzt, bis dann vor rund 10 Jahren 2 Jungunternehmer hier eine Brauerei aufbauen wollten. 3 Jahre später gaben sie aber auf, da die Lage nicht dafür geeignet war und die Auflagen nicht einzuhalten waren.
Berufsschule für Chemie
Diese verlassene Berufsschule gehörte früher einmal zu einem großen Chemiebetrieb. Eröffnet wurden die moderne Berufsschule in den 1970er Jahren und ersetzte damit die früheren kleinen Lehrausbildungsstätten, die auf dem Betriebsgelände verstreut waren.
Die Schule bestand aus 3 Gebäuden, wovon man 2 erkunden konnte. Hier konnten knapp 2.000 junge Menschen eine Ausbildung genießen, auch Jugendliche aus dem Ausland genossen hier ihre Ausbildung. Es wurden verschiedene Berufe gelehrt, die hier im Werk benötigt wurden. Wie z.B. BMSR-Techniker, Maschinen- und Anlagenmonteure, Baufacharbeiter und auch Köche.
Hier fanden dann auch Erwachsenenweiterbildungen und polytechnischer Unterricht statt.
Die Trennung nach der Wende von Ausbildung und Betrieb, sowie die Verlegung der Schule in einen anderen Ort brachte dann vor über 20 Jahren das Aus dieser Bildungsstätte.
Heute ist der Abriss der 3 Gebäude geplant, weil dafür keine Nutzung mehr in Sicht ist. Andere Gebäude sind in Nutzung.
Ausweichführungstelle des MfS
In einem Wald bei Berlin befand sich diese Ausweichführungsstelle des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Getarnt als Trainingsgelände des Dynamo Sportvereins befand sich hier dieser Bunker. Die Zugänge befinden sich in einem Bungalow auch die Luftversorgung war mit Schuppen getarnt. Gebaut wurde dieser in den 1970er Jahren, hier konnte ca. eine Woche hermetisch überlebt werden, Kosten damals 4 Millionen DDR Mark.
Später wurden die oberirdischen Anlagen noch als Asylbewerberheim genutzt, als dann aber vor knapp 20 Jahren die Bewachung aufgegeben wurde, zog hier der Verfall und der Vandalismus ein. Heute präsentiert sich das Bauwerk leer und entmilitarisiert und gleicht eher einer Müllkippe.
Funkdienst der DDR
Mit der Gründung der DDR 1949 wurde auch beschlossen, unabhängige Nachrichtenverbindungen zu den anderen Staaten aufzubauen. Es begann mit Verbindungen nach China und in die Sowjetunion.
Da die DDR dann von immer mehr Staaten anerkannt wurde, entstand Anfang der 1960er Jahre diese Funkstelle. Auf Basis der Kurzwellentechnik konnte jeder Ort der Welt erreicht werden. In den 1970er Jahren pflegten noch ca. 30 Staaten und gegen Ende der DDR dann 170 Länder diplomatische Beziehungen zu dem Arbeiter- und Bauernstaat. Die BRD baute dann 1990 schnell die Antennenanlagen hier ab und der Funkbetrieb wurde eingestellt.
Heute sind die meisten Gebäude und Hallen hier gewerblich oder privat genutzt, aber ein Haus, in dem scheinbar die Kommunikation statt fand, ist noch vorhanden. Leider total entkernt, aber man kann noch an den Aufschriften die verschiedenen Bereiche erkennen, in die diese Funkstelle untergliedert war.
Saal im Krankenhaus
Dieses Krankenhaus wurde im späten 19. Jahrhundert als Irrenanstalt erbaut, es bestand aus vielen einzelnen Gebäuden und sogar einer kleinen Kirche. In Kriegszeiten diente die Klinik als Lazarett, das Haupthaus nutzt später dann die Rote Armee bis zu ihrem Abzug. Die Nebengebäude waren zivil genutzt.
Später wurde die Anlage modernisiert, aber heute sind ein paar Gebäude ungenutzt. Sie sind aber nicht mehr im Originalzustand, sondern wurden auch nach der Wende noch modernisiert, später dann aber aufgegeben. Warum es in dem Haus noch einen kleinen Saal gibt, erschließt sich uns nicht so komplett. Der Rest des Hauses deutet nicht darauf hin, das hier Veranstaltungen statt gefunden haben. Heute ist fast alles beschmiert und zerschlagen. Deshalb gibt es nur wenige Bilde von hier.
Die Grüne Ziegelei
Als in der Region große Vorkommen an Ton entdeckt wurden, entstanden hier auch schon Mitte des 19. Jahrhunderts einige Ziegeleien. Der Ausbau von Eisenbahn und Wasserwegen in der Region erleichterte den Abtransport der Ziegel. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es hier dann über 10 Ziegeleien die Millionen von Steinen produzierte.
Nach dem Krieg erfolgte die Wiederaufnahme der Produktion und Gründung eines VEB. Hier hatten dann knapp 150 Menschen einen Arbeitsplatz. 1990 erfolgte dann die Privatisierung, heute ist aber die Ziegelproduktion eingestellt und es wird nur noch Sand, Lehm und Ton im Tagebau gefördert.
Tanklager
Dieses Werk wurde hier in den 1950 Jahren gegründet und entstand durch einen Zusammenschluss mehrerer Betriebe. Nach der Wende konnte dieser Betrieb bis huete erfolgreich weiter geführt werden.
Einige alte Anlagen wurden aber nicht mehr benötigt und rosten jetzt vor sich hin. Sie waren Ziel unserer Erkundung. Mittlerweile sind die Tanks und unser Hauptziel, die alte Rangierlokomotive, total zugewachsen. Keine gute Idee hier im Sommer aufzutauchen, da die Lok jetzt fast gar nicht zu finden war. Aber mit Drohnennhilfe konnten wir dann doch alles finden.
Ein kleines Video gibt es auch.
Schneidemühle
Die Schneidemühle selbst war einst eine Dampfschneidemühle sowie das beliebte Ausflugsziel der Zeitzer Sommerfrische „Zur Zeitzer Schweiz“.
Das Haus verfügte in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts über Fremdenzimmer, einen Freisitz mit mehr als 1.000 Plätzen sowie über eine eigene Bäckerei.
Anfang der 50er Jahre wurde aus der Sommerfrische „Zeitzer Schweiz“ das FDGB-Ferienheim „Schneidemühle“ und zum Ende des gleichen Jahrzehnts erfolgte zur Erinnerung an den Zeitzer Antifaschisten Otto Diehr die Umbenennung in FDGB-Erholungsheim „Otto Diehr“. Ab Mitte der 60er Jahre wurde das Objekt als Genesungsheim „Otto Diehr“ bekannt.
Quelle: Zeitzer Ansichten
Wann das Haus geschlossen wurde ist nicht bekannt, aber der ruinöse Zustand lässt auf jahrzehntelangen Leerstand schließen.
Kammgarnspinnerei
Über diesen alten VEB konnten wir kaum etwas in Erfahrung bringen. Gegründet gegen Ende des 19. Jahrhunderts, erfolgte hier die Liquidation Anfang der 1990er Jahre. Wir hatten hier schon früher einmal versucht hinein zu kommen und waren dann auch heute nicht besonders hoffnungsvoll. Aber es gelang und mit jedem Meter weiterer Erkundungen öffnete sich vor uns der so beliebte Verfall und Gammel. Besonders hübsch wie sich der Farn, im Kontrast zu den anderen Farben, hier ausbreitet.















































































































































































































































