Das Ziel einer Winterwanderung war diese Stele auf dem Truppenübungsplatz Heidehof. Dieses riesige Areal wird sicher noch Ziel weiterer Erkundungen sein, Dazu ist dann aber ein geländegängiges Gefährt notwendig.
Zur Geschichte des TÜP:
Um 1900 wurde er errichtet und um 1930 erweitert. Es entstand ein Bombenabwurfplatz um Markendorf.
1949 übernahm die Rote Armee den Platz und nutze ihn bis 1992. Hier war das Ausbildungszentrum der 20. Gardearmee. Er umfasst eine Fläche von 12.000 ha bei einer Ausdehnung von 24×6 km. Im Jahr 1994 erfolgte die Übergabe an die deutschen Behörden, diese erklärte 1999 den Platz zum Naturschutzgebiet.
Panzerdirektion
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Eine weitere Stele dieser Bauart befidnet sich in der Nähe eines angrenzenden Kasernengeländes. Die Aufschrift ist nicht mehr lesbar.
Vor vielen Jahrzehnten durchkreuzten zahlreiche Fahrgastschiffe und Schlepper die Spree und den vor etwa einem Jahrhundert erbauten Oder-Spree-Kanal. Eines dieser historischen Schiffe entging der Verschrottung und wurde auf die Wiesen bei Streitberg geschleppt, die später von der Spree abgetrennt wurden und zunehmend verlandeten. Die „Hedwig“ fand ihre ewige Ruhe in einem der idyllischen Tümpel, der heute inmitten einer Viehweide liegt. Selbst im Sommer trocknet dieser Tümpel nicht vollständig aus und im Winter dient er den Kindern als Schlittschuhbahn. Man munkelt, dass die alte Messingschraube immer noch am Wrack hängt. Sie konnte leider noch nicht geborgen werden…
Zur Geschichte:
1903 wurde die Hedwig in der Werft „Gebr. Wiemann“ in Brandenburg/Havel gebaut. Sie ist 22,5m lang und 4,3m breit und wurde von einer zweizylindrigen Dampfmaschine mit 140 PS angetrieben.
1916 erfolgte der Einsatz als Kriegsschlepper im 1. Weltkrieg und im gleichen Jahr die Versenkung durch rumänische Truppen. Bald darauf die Bergung und ein Einsatz als Kriegsschlepper und Trossschiff auf der Donau. Die Verwendung bis 1945 ist nicht bekannt, danach begann eine zivile Nutzung bis 1962. Diese endete mit dem Tod des Eigners und die Hedwig wurde hier abgestellt. Als dann eine Wassersperre gebaut wurde, war das Schiff eingeschlossen und das herrenlose Schiff (1984) wurde seinem Schicksal überlassen.
3 Jahreszeiten
08-2021
Im Sommer besuchten wir das Wrack noch einmal, diesmal kam Man nicht mehr so nach ran, also nur Bilder vom Ufer. Diese sind am Ende der Gallerie.
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
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Zum Alten Wrack
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Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
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Zum Alten Wrack
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Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
Zum Alten Wrack
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02-2023 Wieder ein Besuch bei der Hedwig im Winter und bei sehr starkem Wind.
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
Zum alten Wrack
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09-2023
Jetzt fehlte nur noch eine Begehung, im Sommer kamen wir mit dem Kanu hierher. Ein toller Nachmittag auf der alten Hedwig.
Geschichtliches über Entstehung und Erweiterungen lassen sich kaum finden. Nur einige Adlige die hier wohnten, lassen sich finden.
Zuletzt hatte die LPG dort eine Küche und betrieben und eine Verwaltung war ansässig. Wie es aus sieht war hier auch eine größere Werkstatt in den Nebengelassen vorhanden.
Heute ist das Gutshaus in katastrophalem Zustand. Die Treuhand verkaufte das Gelände, aber der Eigentümer hat kein Interesse. Bis auf Ablagerungen von Baumaterial wie Abwasserrohre und Schutt, wurde das Gelände kaum genutzt.
Nun muss die Gemeinde die notwendigsten Maßnahmen zur Verkehrssicherung alleine stemmen. Ein Feuer vernichtete das Gutshaus, das bis auf die Grundmauern abbrannte, nur die Nebengebäude stehen heute noch.
Im Jahre 1961 begannen die Planungen für ein Winterquartier des DDR Staatszirkus. Hier sollte eines der modernsten dieser Art in Europa entstehen.
Es entstanden Wohnheime, Kantine, Stallanlagen, Werkstätten, sowie eine Verwaltung. Die Arbeiten dauerten dann 3 Jahre und 1965 war die Eröffnung. Das Projekt kostete 3,5 Millionen Mark.
Ein erster Tag der offenen Tür 1969 gab den Besuchern die Möglichkeit mal hinter die Kulissen zu schauen.
Diese Anlagen des Objektes 1, existieren heute nicht mehr in dieser Form. Hier steht jetzt ein Gartencenter und noch ein paar Ruinen.
Später kam noch das Objekt 2 hinzu, mit Probemanege und Stallungen für die Tiere, das aus Teilen eines Zirkus-Baus an der Friedrichstraße errichtet wurden.
Eine Erweiterung fand 1982 statt, es wurden Stahlkonstruktionen in die Manege eingebaut um Artisten das Training zu ermöglichen, weiterhin wurden Sanitär- und Sozialräume rund um die Manege gebaut.
Das Aus des DDR Staatszirkus kam nach der Wende, Namensrechte wurden von der Treuhand verkauft und es bezog dann auch an kein Zirkus mehr sein Winterquartier hier.
Die verbliebenen Anlagen konnten wir nun besichtigen und es sind auch die letzten Gebäude die an den früheren Zirkusbetrieb erinnern. Wir bedanken uns an dieser Stelle an den Eigentümer der das möglich gemacht hat.Auf dem restlichen Gelände entstehen heute Häuser und Gastronomie. Die alte Manege wurde 2012 unter Denkmalsschutz gestellt.
Ein Gastbeitrag aus dem Jahr 2014 findet sich hier. Entstanden beim Tag der offenen Tür.
Die letzte Tour des Jahres führte uns in einen Industriekomplex mit genutzten und verlassenen Anlagen. Diese Halle hier scheint uns aber ungenutzt. Ein ungepflegtes Gelände, aber doch verschlossenen Türen. Einzig die von außen zugängliche riesige Belüftung der Halle lässt sich erkunden. Vielleicht wurde auch die Zu- oder Abluft gekühlt oder gereinigt.
Warum dieser gigantische Aufwand betrieben wurde wissen wir am Ende nicht, da nichts auf die frühere Bestimmung schließen lässt.
Bei der Erkundung eines alten Militärgeländes, tauchte plötzlich dieser Autofriedhof auf. Die Autos sehen alle sehr zerknautscht aus, als ob diese mal anderweitig „verwendet“ wurden. Auch ein paar alte Schaltschränke wurden hier abgestellt.
Dieses Gasthaus bietet ein Bild der Verwüstung. Ob dieses während eines Umbaus oder nach Verlassen entstanden ist, wissen wir nicht. Im Gasthaus herrscht Chaos. Der Saal ist marode, die Böden weisen schon Löcher auf und das Dach ist undicht. Ein Schild weißt auf ein letztes Event hin „Live Musik im Breiterschuppen“. Die weiteren Gegenstände deuten eigentlich nicht auf einen langen Leerstand hin.
In den oberen Etagen, wo einmal der Wohnbereich war, ist neben den durchwühlten Sachen, auch noch einiges an Mobiliar vorhanden. Aber hier macht sich der Einfluss der Witterung schon deutlich bemerkbar.
Gegründet als Gashaus wurde es auch in den 1970er Jahren von einem VEB für Möbel einmal als Lager genutzt. Später nach der Wende dann zog wieder die Gastwirtschaft ein, ein Chinarestaurant war hier einmal und zuletzt dann der Breiterschuppen.
Das war einmal eine Villa des Betriebsdirektors eines großen ansässigen Betriebes.
In DDR Zeiten diente sie dann auch einmal als Klubhaus. Hier fanden viele Veranstaltungen statt, im Park finden wir noch Klettergerüste auch eine Eisenbahn und ein Karussell gab es hier einmal.
Leider können wir sonst wenig Infos über das Haus finden.
Das Schiff wurde 1942 als Dampfschiff gebaut. Die Planung sah einen Dieselmotor vor, der aber in diesen Zeiten nicht realisiert werden konnte. Da eine Dampfmaschine eines anderen Schiffes vorhanden war, baute man diese ein.
Nach dem Krieg gelangte das Schiff in den sowjetischen Sektor und wurde dort überholt und 1950 als Fahrgastschiff wieder in Betrieb genommen. 3 Jahre später siedelten die Besitzer nach Berlin/West über und das Schiff fuhr fortan in diesen Gewässern. In den laufenden Jahren erfolgten auch einige Umbauten an den Aufbauten und am Antrieb. 1962 kam der zuerst geplante Dieselmotor zum Einsatz und der Schornstein wurde entfernt. Beim letzter Umbau 1997, kam sogar wieder eine Schornsteintrappe auf das Schiff um der früheren Silhouette nahe zu kommen. Seit 2004 lag das Schiff fest am Tegeler See und wurde als Restaurant genutzt. Warum das Schiff jetzt hier seit über 10 Jahren liegt und immer weiter verfällt ist unbekannt.
Davor ist noch das Wrack der „Freibeuter“ fest gemacht, die auch hier abgestellt wurde und wegen ihrem schlechten Zustand 2018 sank. Das Landesamt hob das Wrack und entfernte die Verunreinigungen, das Schiff soll zeitnah geborgen werden. Dazu ist aber schweres Gerät notwendig und bis heute liegt es noch hier. Dieses Schiff wurde 1930 gebaut und wurde zuletzt wohl auch als Restaurantschiff genutzt.
MS Deutschland
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04-2021
Ein paar Monate später waren wir wieder hier, als eine andere Location ausgefallen ist. Bei der Deutschland hat sich nicht viel verändert, aber die davor liegende „Freibeuter“ hat den Winter nicht gut überstanden und ist voll Wasser gelaufen. Sie liegt etwas schief scheinbar auf Grund. Das Wasser steht bis zur Treppe und man kommt nicht mehr trockenen Fußes hinein.