Gegründet gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Tal einer traditionsreichen Bergbauregion, entstand die Fabrik als Antwort auf fallende Rohstoffpreise am Weltmarkt. Statt Reinsilber nur abzubauen, sollte das Edelmetall direkt vor Ort zu kunstvollem Tafelbesteck und Korpuswaren verarbeitet werden.
Nach anfänglichen Erfolgen und internationalen Auszeichnungen wuchs das Werk in der Mitte des 20. Jahrhunderts zu einem der führenden Großbetriebe für Haushaltswaren in Osteuropa heran. Mit der Verstaatlichung folgten gewaltige Expansionen und Massenproduktion für den gesamten Ostblock. Nach dem politischen Umbruch in den 1990er Jahren brachen die Kernmärkte ein. Umstrukturierungen, Teilschließungen und Eigentümerwechsel führten schließlich zum Brachliegen großer Werksteile.





















































