Ein ehemaliges Pionierlager des VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“. Das Gelände ist in Privatbesitz und stark verfallen. Die Reste des Lagers sind noch zu erahnen, das Haupthaus ist nur noch eine Ruine und stark einsturzgefährdet.
Ein ehemaliges Pionierlager des VEB Schwermaschinenbau „Heinrich Rau“. Das Gelände ist in Privatbesitz und stark verfallen. Die Reste des Lagers sind noch zu erahnen, das Haupthaus ist nur noch eine Ruine und stark einsturzgefährdet.
Ein Hotel mit großem Fitness und Wellnessbereich sowie einem Schwimmbad. Der Rote Teufel, der früher einmal hier saß, war leider schon weg.
Dieser DDR Prestigebau steht im Osten von Berlin mit Anschluss an einen der größten Sportkomplexe der Stadt.
Der Autor selbst war einst als Kind hier unterwegs und erlebte die beste Zeit dieser Anlage.
Heute ist vom einstigen Lachen und der Ausgelassenheit vergangener Tage nichts mehr zu spüren. Selten sind Objekte so zerstört wie dieses. Es steht kein Stein mehr auf dem anderen.
Verkleidungen, Böden, Möbel und Dekorationen wurden mutwillig zerstört und/oder angezündet … vom Diebstahl mal abgesehen.
Die rohe Gewalt zeigt sich nicht zuletzt an den Bowlingkugeln welche entzweit wurden.
Ein Zirkus, der ein Zelt nutzt für seine Vorstellungen, benötigt für sein Unternehmen ein Winterquartier. Das Winterquartier in Dahlwitz Hoppegarten wurde 1963 für den VEB Zentralzirkus eingerichtet. Der Zirkus setzte sich aus den drei ursprünglich privaten Zirkusbetrieben Barlay, Busch und Aeros zusammen.
Das Winterquartier beschränkte sich zunächst auf das sog. Objekt 1 und wurde 1965 durch das Objekt 2 erweitert. Für das Winterquartier des Staatszirkus der DDR wurde 1967 die Probenmanege errichtet. Bei diesem Gebäude handelt es sich um die Wiederverwendung eines Gebäudes. Ein Stall und eine Reitbahn befanden sich angrenzend. Die Manege war zuvor Teil eines festen Baus des Zirkus Barlay in der Friedrichstr. in Berlin. Die Manege, aber nicht der Zuschauerbereich, wurde nach Dahlwitz Hoppegarten gebracht.
1982 wurde im Inneren eine Stahlkonstruktion eingebaut und ein umlaufendes, niedrigeres Bauteil mit Sanitär- und Sozialräumen sowie mit Räumen für Requisiten und Technik.
Nach der Wende wurde der Großzirkus abgewickelt. 2000 war die letzte Phase abgeschlossen. Tiere und Material wurden verkauft, Künstler und Mitarbeiter entlassen. Auf einem Teil des Grundstücks des Objekt 1 befindet sich heute das Gartencenter „Pflanzen-Kölle“.
Das Winterquartier, Objekt 2, ist in einem Neubaugebiet zwar erhalten, allerdings mehr oder weniger dem Verfall überlassen. Ein Kulturverein fühlt sich für das Objekt verantwortlich und ist bemüht, das Objekt zu erhalten.
Es handelt sich hier um ein Haus mit langer Geschichte.
Diese beginnt bereits im Jahr 1820 mit einem ersten kleinen Gebäude. Etwas später wurde es dann um eine Schifferkneipe erweitert.
Nach zwei Bränden ist das heutige Haus bereits der dritte Anlauf, doch es wurde stets darauf geachtet, möglichst den ursprünglichen Zustand wieder her zu stellen.
Über die Jahre wuchs das Ganze dann an und entwickelte sich zu einem der beliebtesten Ausflugsziele Berlins.
Auch Fontane machte den Ort zum Schauplatz einer seiner Werke.
Ein heißer Sommertag, wir wollten uns abkühlen und fuhren ins Erlebnisbad. Der Parkplatz war überraschender Weise sehr leer, der Eintritt frei … hm warum nur? Die Geschichte dahinter:
Nach der Wende waren die normalen Schwimmhallen nicht mehr gut genug, es mussten Erlebnisbäder, Spaßbäder, Thermalbäder o.ä. her. Dieses hier ist eines der ersten die gebaut wurden, nicht nur für die Einheimischen, sondern um auch Touristen anzulocken.
Mehrere Schwimmbecken, Wasserrutsche, Wildwasserkanal, Außenbecken und einen Saunabereich gab es.
Doch der ersten Euphorie folgte die Ernüchterung. Das Bad wurde nie rentabel, mehrere kurzzeitige Schließungen folgten, unter anderem wegen nicht bezahlter Stromrechnungen. Die Stadt verkaufte das Erlebnisbad für 1 Mark. Aber auch der neue Eigentümer konnte diese Wohlfühloase nicht retten. Jetzt sind dort alle Metallteile verkauft und die Kabel fehlen. Vandalen haben sich dort auch schon ausgetobt. Das Kellergeschoss steht unter Wasser. So ist das Bad nicht mehr zu retten!
Ein weiterer Besuch im Juni 2015 – hier wurde man dann auch noch unfreundlich des Geländes verwiesen 😉
04-2024
Der Plan das Bad mal mit der Drohne abzulichten konnte jetzt endlich umgesetzt werden. Der Rest des Bades ist vollständig zerstört und alle Flächen beschmiert. Auch während unseres kurzen Besuchs tauchten viele Besucher auf die dort umher stromerten.
Idyllisch am See liegt dieses ehemalige Hotel im Norden Brandenburgs.
Leider ist über die Vergangenheit des Hauses nicht viel bekannt.
Einst wurde es als DDR Jugendtouristhotel H. M. genutzt. Nach der Wende erfolgte dann eine Weiternutzung als Hotel- und Restaurantbetrieb. Im Jahr 2000 war dann endgültig Schluss..
Seit dieser Zeit steht das Hauptgebäude leer (ein Fachwerkhaus nebenan ist deutlich älter und wurde früher als Verwaltungsgebäude des Reichsarbeitlagers genutzt).
Bis auf wenige Details ist das Hauptgebäude innen komplett zerstört worden.
Dieser Kulturpalast wurde in den 1950er Jahren in der DDR im Stile der früheren Kulturhäuser erbaut. Ulbricht selbst eröffnete ihn. Seit der Wende steht der riesige Komplex leer, der einmal einen Theatersaal, einen kleineren Saal, Konferenz- und Tanzsäle, Vortragsräume und eine Bibliothek mit Leben erfüllte.
Früher ein Ferienheim des FDGB, wurde es später als Wohnunterkunft für Arbeiter genutzt. Die Schließung erfolgte 2000, es gibt noch sehr viele DDR Relikte zu sehen. Kaum Zerstörung oder Beschmierungen sind hier zu finden. Ein tolles Objekt!
Vor 100 Jahren errichtet, steht dieses schöne Kurhotel leider schon seit 1990 leer und verfällt. Es ist in einem bedauerlichen Zustand, je höher man kommt um so bedrohlicher wirkt es und man will gar nicht mehr das steinerne Treppenhaus verlassen.
Gegründet wurde das Haus um den Fremdenverkehr zu fördern, die Stadt stand nicht hinter dem Projekt und kümmerte sich nicht um das Umfeld. Der 1. Weltkrieg brachte dann einen Einbruch und das Gebäude wurde an das Artilleriedepot vermietet. Wechselnde Pächter und die Weltwirtschaftskrise leiteten den Konkurs in den 1930er Jahren ein. Der Verkauf gestaltete sich schwierig und es kam zur Zwangsversteigerung. Kurzzeitig war daa Gebäude Flüchtlingsunterkunft und dann im Krieg Lazarett.
Nach dem Krieg erholten sich hier ehemalige KZ-Häftlinge und 1950 wurde die Besitzerfamilie enteignet, ein großer Sportverein der Stadt nutzte nun das Kurhotel als Wohn- und Klubhaus. Der letzte Nutzer war schließlich ein Kombinat, das dort Schulungen und Weiterbildungen durch führte. Der Verkauf ab 1990 scheiterte. Wie so oft existierten große Pläne, wie Universität, Akademie für Hotel und Gastronomie und Eigentumswohnungen.
All das wurde nie verwirklicht.