Archiv der Kategorie: Freizeit

Einkaufszentrum Vive la France

Sehr bekannt und auffällig, liegt dieses ehemalige Einkaufszentrum in einem französischen Stadtbezirk Berlins. Es beherbergte früher einmal zusätzlich ein Kino und ein Kultur- und Gesundheitszentrum. Es sind fast keine Einbauten mehr vorhanden und es wurde viel zerstört und beschmiert. Nachdem ein Investor das Gebäude 1998 gekauft hatte, steht es leer und verwahrlost.

Update 2016: Das Gebäude wurde nun abgerissen 10/2016

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Theater

Dieser eigentlich provisorische Spielort, war einst eine Gaststätte & Gesellschaftshaus . Sie diente ab dem Jahr 1949 als Spielstätte, da sich die Bauarbeiten für ein neues Spielhaus mehrfach verzögerten.
1991 wurde dieses Haus dann komplett geschlossen.
Aktuell finden auf dem Gelände umfangreiche Baumaßnahmen statt und das Haus wird lt. Bauarbeitern abgerissen.

Stadtbad Lichtenberg

Das Stadtbad Lichtenberg (auch Hubertusbad genannt) ist eine im Jahre 1928 eröffnete Bade- und Schwimmanstalt im Berliner Bezirk Lichtenberg, die seit 1991 wegen Baumängeln und fehlendem Geld geschlossen ist.

Stadtbad Lichtenberg
Stadtbad Lichtenberg

Eine ausführliche Beschreibung zur Geschichte des Bades, gibt es auf der privaten Seite von Herrn Hoffmann vom Verein Förderverein Stadtbad Lichtenberg e.V., deshalb sparen wir uns an dieser Stelle diese Fakten.

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Motel am See

Dieses Objekt wurde zuletzt als Motel genutzt. Alle Bauten zeigten noch den DDR Charme. Über die vorherige Bestimmung kann nur vermutet werden, es sieht aus wie ein ehemaliges Ferienlager oder Betriebsferienheim. Der letzte Nutzer hatte den Gebäuden großspurige Namen europäischer Hauptstädte gegeben, auch die sehr gute Lage an einem See konnte den Niedergang aber nicht verhindern. Letzte Bewohner waren wohl polnische Arbeiter, einige Schriftstücke bezeugen dies. Ein Brand und Vandalismus nagen am Zustand des Motels, um das sich keiner mehr kümmert. Die Telekom hat eine ihrer Telefonzellen hier vergessen.

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Ball- und Gesellschaftshaus

1890 in einem Berliner Stadtbezirk errichtet. Es galt bis in die Dreißiger Jahre als renommierte Adresse für Musiker.

Auch in der DDR war es ein beliebtes Ausflugsziel mit Räumen, die entweder als Hotelzimmer oder für Übernachtungen von Angehörigen staatlicher Organisationen benutzt wurden. Nach der Wende wurde es geschlossen, später treuhänderisch verwaltet und steht seitdem leer. Eine ganze Reihe von Investoren hat sich seit der Jahrtausendwende für die Gebäude interessiert und Pläne für den Umbau zum Kongresshotel oder neuen Veranstaltungsmöglichkeiten vorgelegt, sprangen dann aber Aufgrund von hohen Denkmalschutzauflagen wieder ab.

Die Gebäude sind mittlerweile in einem sehr desolaten Zustand, eine Renovierung/Restaurierung wäre für einen Erhalt zwar wünschenswert, ist aber wohl leider aufgrund sehr hoher notwendiger Investitionskosten nicht mehr zu erwarten.

 

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FDGB Ferienheim Lampe

Früher machten hier die Mitarbeiter eines großen VEB Betriebs Urlaub. Man kann erahnen wie stolz sie waren, diesen Ferienplatz ergattert zu haben, wie sie die Treppe hinunter zum Speisesaal schritten, vorbei am schicken Springbrunnen speisten sie dort mit ihren Kollegen. Ausflüge an den nah gelegenen See gehörten dazu. Am Abend saß man noch zusammen vor den kleinen Lauben. Die Männer spielten Skat und trank ein Bier zusammen. Die Frauen waren unten am Spielplatz mit den Kleinen.

Das alles war schnell vorbei als die Wende kam und man reisen konnte und nun dieses kleine Urlaubsidyll nicht mehr gut genug war. Jetzt steht dieses Ferienparadies verlassen im Wald und zerfällt.

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Badeparadies

In diesem riesigen Badeparadies gab es alles was das Herz begehrte. Saunen, Fitness, Wellness, Wellenbad, Außenbereich, große Rutschen und Entspannung. Aber jetzt hat es sich aus geplanscht.

Ein erneuter Besuch nach einem Jahr ließ diesen Ort plötzlich ganz anders aussehen. Vieles wurde mitgenommen und fast alles zerstört! Zahlreiche Scheiben sind eingeschlagen und Sprayer haben alles beschmiert. Ein Wahnsinn, wenn nicht die Sonne uns ein paar schöne Strahlen beschert hätte, wären kaum noch Motive möglich gewesen.

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Stadtbad Leipzig

Drei Jahre dauerte der Bau und 1916 wurde dieses Stadtbad in Leipzig eröffnet. Frauen und Männer frönten in getrennten Hallen dem Badevergnügen. Zusätzlich gab es Wannenbäder, Schwitzbäder, orthopädisches Turnen und eine Sauna im maurischen Stil versprühte den Flair aus Tausendundeiner Nacht.
In den 80er Jahren wurde die Substanz durch Renovierungsarbeiten verbessert, aber 2004 musste der Badebetrieb eingestellt werden. Im Moment wird ein Teil für offizielle Veranstaltungen genutzt. Dafür wurde ein Schwimmbecken geschlossen. Zudem kümmert sich eine Förderstiftung um dieses wirklich sehr schöne Bad und organisiert auch Führungen.

2014 konnten wir über einen offiziellen Termin dieses schöne Bad noch einmal besuchen, diesmal ohne Führung aber mit mehr Zeit.

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Café Minsk

Die Errichtung des ehemaliges Nobelrestaurants in der Landeshauptstadt wurde 1971 begonnen, dann aber wegen des  Baus des Palasts der Republik in Berlin auf Eis gelegt. Die neue Städtepartnerschaft mit Minsk ließ das Projekt wieder aufleben, da das gebührend gefeiert werden sollte, wurde das Café auserkoren eine belorussische Folklorestätte zu werden. Der Architekt konnte auf einmal aus dem vollen schöpfen und baute das Café nach seinen Wünschen fertig. 1977 war dann Einweihung.
Nach der Wende wurde das Café Minsk geschlossen und bietet jetzt, in exponierter Lage mit sehr guter Sicht vom Brauhausberg auf die Stadt, einen traurigen Anblick.

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Hotel am Flughafen

Dieses Hotel stand bei unserem Besuch 2013 leer. Es soll aber demnächst umgebaut werden.

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