Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der GSSD wurde dieser Übungspanzer zurück gelassen. Er sieht auf den ersten Blick täuschend echt aus, erst wenn man näher kommt bemerkt man die Attrappe. Im Turm scheint es so, das die Vorrichtungen zum Laden und Drehen des Turms nachgebildet wurden um hier zu üben. Heute ist kilometerweit um den Panzer nur noch Wald zu finden und einige Hinterlassenschaften die auf die frühere Bestimmung schließen lassen. 11-2023
Ein weiterer Besuch des Panzers zeige dann wieder einmal eindrücklich, das solche Orte verramscht werden wenn sie auf bestimmten Plattformen auftauchen. Auch hirnlose Idioten mussten hier ihre Parolen hinterlassen. Das Teil stand hier über 30 Jahre ohne das es jemand wusste, jetzt führt ein Trampelpfad hin. Die letzten Bilder der Galerie zeigen den aktuellen Zustand.
Übungspanzer
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ÜbungspanzerÜbungspanzer
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TÜP Wünsdorf
Ich habe mal auf Video umgeschalten, nichts besonderes aber da ist es.
Dieser Bunker war eine Stütznachrichtenzentrale im Grundnetz der GSSD.
Eine in der Nähe befindliche große Liegenschaft hatte aber damit nichts zu tun.
Das Bauwerk war monolithisch ausgeführt und eine Nutzfläche von knapp 800m². Der Bunker wurde in den 1970er Jahren gebaut. Hatte 3 Zugänge die zugeschüttet worden sind, aber mittlerweile ist einer wieder frei gelegt.
Der typische Bunkergeruch empfängt uns als wir durch diesen hinein krabbeln. Die meisten Einbauten wurden beim Abzug der sowjetischen Streitkräfte mitgenommen, nur die Tanks und Belüftungsanlagen sind als große Teile hier drin geblieben.
Da der Bunker wirklich sehr abgelegen im Wald liegt und eine Zufahrt mit einem KFZ nicht möglich ist, haben wir diesmal das Fahrrad als Transportmittel gewählt und eine schöne Fahrt durch den Wald gehabt.
Wir finden hier einen relativ großen noch verlassener Bereich in der „Verbotenen Stadt“.
Auf einer Karte der damaligen Zeit ist dieser als Militärstadt Nr. 4 gekennzeichnet. Einige Wohnhäuser dieses Areals sind heute schon modernisiert und bewohnt.
Wir erkunden einige leere Lagerhäuser und viele Garagen. Auch ein Speisehaus mit einem schicken Sowjetstern im Eingangsbereich.
In der Militärstadt Nr. 4 haben einige verschiedene Einheiten ihren Dienst verrichtet. Es waren hier, eine Funkzentrale, das Zentrum für Satellitenverbindungen, eine Aufklärungsabteilung, eine Wacheinheit, ein mot. Schützenregiment und die Hauptverwaltung Aufklärung unter gebracht.
Dann fanden wir noch einen zugewachsenen Wachturm, der noch recht gut erhalten war, dazu eine typisch russische Beleuchtungsinstallation, einfach an einen Baum genagelt.
Auch 3 gesprengte Spitzbunker aus Zeiten des 2. Weltkriegs gibt es noch. Diese wurden nicht von der Roten Armee beseitigt.
Ein Führungsbunker der GSSD der gegen Ende der 1970er Jahre erbaut wurde. Er hat rund 800m² Nutzfläche und es gab mehre Zugänge, 2 waren verschüttet, aber einer wurde aufgebuddelt und gab den Zugang frei.
Die Zugänge dienten wohl einmal dem Stab und der andere den Technikern. 2 Tanks mit einem Fassungsvermögen von je 4.000 Liter für die Notstromdiesel waren noch vorhanden.
Die Funktion dieses Bunkers wird als Führungsstelle der rückwärtigen Dienste der GSSD beschrieben. Im Ernstfall dann als Führungsstelle der 1. Westfront. Da wir vorher kaum Information über diesen Bunker hatten, genossen wir zuerst den schönen Spaziergang im Wald dort hin. Dann zuerst die Enttäuschung, die vielen kleinen Räume waren alle leer und beschmiert. Aber dann kamen wir im Technikbereich doch noch auf unsere Kosten.
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSDFührungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
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Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
Führungsbunker der GSSD
09-2024 Irgendwann stellte sich heraus, das es hier noch viel mehr zu sehen gibt. Also sind wir hier „wieder mal dagewesen“. Wir finden zu Beginn des Areals einige Lagerbunker und Fahrzeugdeckungen. Dann in der Nähe des großen Bunkers ein kleinerer mit mehreren Röhren. Die Funktion ist aber unklar, der Zugang in einem Gebäude ist sehr versteckt. Mittlerweile wurde der große Führungsbunker als Fledermausquartier umgebaut. Ansonsten ist hier nicht viel negatives passiert, die technischen Anlagen sind immer noch beeindruckend. Dann geht es weiter in den Wald und in einem weiteren Gebäude finden wir den letzten Bunker, der eigentlich aus nur einem großen Raum besteht, aber auch versteckt in der letzten Ecke des Hauses zu finden ist.
Dieser Bunker diente wohl als Hautsendezentrale im Bedarfsfall. Er wurde ebenerdig errichtet und mit Erde überdeckt.
Die Stromversorgung bei Netzausfall sollten 2 Dieselaggregate übernehmen, die aber nicht mehr existieren. Der Hauptteil des Bunkers war mit den Sendeanlagen und Anlagen zu deren Kühlung ausgestattet. Auch die typischen Belüftungseinrichtungen sind noch vorhanden.
Die daneben befindliche Kaserne ist entkernt und verwüstet, einzig die Sauna bot noch einige Motive.
Dieses sternförmige Monument steht heute einsam im Wald. Im Umkreis von mehreren Kilometern sind keine alten militärischen Analgen zu erkennen. Auch auf historischen SAT Bildern steht hier nur wenig. Warum das Monument hier gebaut wurde, wissen wir nicht. Heute sind die aufgemalten Bilder kaum noch zu erkennen, Am besten ist die Bemalung noch auf der vom Wetter abgewandten Seite, ein Soldat vor einem Radar, erhalten.
Ansonsten gab es einen nicht mehr leserlichen Spruch, Panzer, Jagdflugzeuge und weitere Soldaten zu sehen.
Diese beiden Monumente sind die Reste einer Militärliegenschaft die hier seit den 1920er Jahren existierte und nach 1945 von der GSSD genutzt wurde. Nach dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte wurden diese Flächen rekultiviert, diese beiden Reliefs blieben als Ehrenhain zurück. Sie halten sich tapfer in ihrem Erhaltungszustand, aber da sie nicht unter Denkmalschutz stehen, verfallen sie immer weiter und werden in einigen Jahren kaum noch zu erkennen sein.
Vor 5 Jahren versuchte ein Einheimischer den Verfall zu stoppen, aber bisher ist für die Erhaltung nichts getan worden.
Vergangenheit trifft Gegenwart
Das größere der beiden ist eine militärische Huldigung des Vaterländisches Krieges von 1941 – 1945. Es enthält Abzeichen von Truppen und die namentliche Auflistung von Helden der Sowjetunion.
Das andere eher die zivilen Leistungen der Sowjetrepublik, mit Angabe von Fördermengen von Rohstoffen und Agrarprodukten. Weiterhin ziert ein Leninzitat das Relief.
Übersetzt heißt es dort
„Man kann das Land nicht verteidigen, ohne den heldenhaften Einsatz des Volkes bei der ökonomischen Umgestaltung zu einer gewaltigen Großmacht.“
Auf der Rechten Rückseite ziert ja der Leninkopf das Relief und ein weiteres Zitat. Dort steht:
„Die Partei ist das ehrliche Gewissen unserer Epoche. Wladimir Iljitsch Uljanow genannt Lenin“
Hier mal die einzelnden Tafeln des zivilen Reliefs.
ЭЛЕКТРОЭНЕРГИА – STROM
НЕФТЬ – ÖL
ГАЗ – GAS
УГОЛЬ – KOHLE
ПРОКАТ – STAHLVERARBEITUNG
САХАРНОЙ СВЕКЛЫ – ZUCKERRÜBEN
ЗЕРНО – KORN
МЯСО – FLEISCH
МОЛОКО – Milch
МИНЕРАЛЬНОЕ УДОБРЕНИЕ – MINERALDÜNGER
ХЛОПОК – BAUMWOLLE
Gallerie Rechte Seite
Gallerie Linke Seite, das letzte Bild wurde freundlicher Weise von Robert zur Verfügung gestellt, danke dafür. Da ist noch kein Strauch davor und das Leninzitat besser zu lesen.
Auf der Durchreise haben wir im April 2023 noch ein paar Bilder machen könnnen, ohne Bewuchs.
In jeder GSSD Kaserne findet sich mindestens eine Sauna.
Meistens ist dort aber schon randaliert worden oder Teile wurden entwendet. Diese hier ist fast noch im Original vorhanden. Eine Deckenlampe fehlt zwar, aber hier sieht man mit wie viel Liebe zum Detail sich ein Kleinod geschaffen wurde. Da die Sauna in einem Keller gebaut wurde, herrscht hier absolute Dunkelheit.
Die beiden Aufenthaltsräume wurden jeweils mit einem Kamin ausgestattet, die Decke und die Wände sind mit kleinen Mosaiksteinchen und Glasscherben gestaltet. Dazu kommen noch aufwendige Wandmalereien. Diese sind auch rund um das Tauchbecken zu finden. Nur der Zahn der Zeit ließ die Bilder altern. Die Türgriffe waren aus Baumwurzeln, sogar ein Tisch stand hier noch.
Mitten im Wald finden wir dieses kleine Schwimmbad. In der Nähe gab es einmal eine GSSD Kaserne. Erbaut wurde es 1974 und war fortan sehr beliebt bei den Militärangehörigen. Heute sind keinerlei Zufahrten mehr zu erkennen. Das Becken hat die Abmaße von 25m x 10m und es ist noch komplett mit Wasser gefüllt. Der Sprungturm ist auch noch recht gut erhalten. Sogar ein kleiner Kescher, nach russischer Bauart, liegt am Beckenrand.
Diese Kaserne wurde ab 1933 errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg nutze die Rote Armee das Gelände bis 1993. Jetzt sind hier nur noch die großen Wohnblöcke übrig geblieben. Teile davon wurden schon renoviert und werden als Schule genutzt. Aber viele Häuser fristen einen Dornröschenschlaf und sind leider auch gut gesichert. In ein paar kamen wir aber hinein, innen nicht viel Sehenswertes. Es gab sicher einmal ein Zeit ohne Sicherung, in der dort viel heraus geholt wurde. Wir fanden noch einige Wandbilder und der Keller voller Wasser waren die Höhepunkte.
Bisherige Versuche Teile zu verkaufen scheiterten, auch eine Umnutzung für Flüchtlinge wurde nicht realisiert.