Diese hier stationierten Truppen waren Teil der Sowjetarmee in Osteuropa.
Heute ist davon kaum noch etwas zu sehen. 1-2 Wohngebäude und dieses Theater stehen hier noch ungenutzt. Zuletzt war hier eine Raketenbrigade stationiert die mit der Luftwaffe in der Nähe verbunden war. Im Theater prangt noch ein Leninspruch, den ich mal wörtlich übersetzt habe.
УЧИТЬСЯ ВОЕННОМУ ДЕЛУ НАСТОЯЩИМ ОБРАЗО – „DAS ERLERNEN DER KRIEGSKUNST IST DIE WAHRE BESTIMMUNG“
Am Rande eines militärischen Übungsgebietes fallen uns einige zugewachsene Gebäude auf. Bei der Erkundung erkennen wir schnell die früheren Nutzer.
In dieser Region waren viele verschiedene GSSD Einheiten stationiert. Diese hier war eine bewegliche Raketentechnische Basis der 3. Armee.
Vor Ort gab es noch die typischen Einrichtungen, wie Sporthalle, Kinosaal, Speisehaus und Schlafsäle. Dazu einige kleinere Gebäude unbekannter Nutzung, Werkstätten und Garagen sind verfallen oder abgerissen.
Erstaunlich das es im Kino noch Stühle gab, auch die Sporthalle hat die Jahre gut überstanden.
Wir besuchten die Reste eines früheren Fliegerhorstes. Zu Beginn der 1930er Jahre wurde dieser errichtet und war zuerst für Testflüge gedacht. Im Krieg waren hier dann Kampfflugzeuge stationiert. Der Flugplatz wurde mehrfach bombardiert und dadurch stark beschädigt. Auch ein deutsches Sprengkommando wollte nur noch Trümmer hinterlassen.
Als die Rote Armee dann nach 1945 das Gelände übernahm wurde zuerst repariert was genutzt werden sollte und anderes abgerissen. Ab den 1950er Jahren stationierte die GSSD dann hier MiG 15, später dann Hubschraubereinheiten und Schlachtflieger. Die letzten Flugzeuge hoben hier 1992 ab und danach wurde das Gelände an die deutschen Behörden übergeben.
Heute sind hier wie auf vielen dieser Plätze energieerzeugende Anlagen installiert. Viele der anderen Gebäude sind dem Verfall Preis gegeben. Da das Gelände weitestgehend frei zugänglich ist, haben sich die Vandalen und Sprayer hier auch schon gut ausgetobt. Kaum eine Wand ist noch ursprünglich erhalten.
Idyllisch in einem Gebiet gelegen, das auch für Ferienlager und Naherholung bekannt ist, dachten wir nach Sichtung dieses Areals auch an ein ähnliches Überbleibsel.
Vor Ort viel dann schon die lange Mauer rund um das Gebiet auf. Nicht gerade typisch für ein Feriendomizil.
Als der Eingang gefunden war, entdeckten wir zuerst die typischen sowjetischen Bauwerke. Das war eine kleine Abteilung, die Stellungen für die Raketen waren hier nicht mehr zu sehen. Geblieben sind ein paar Gebäude und Garagen, etwas abseits dann auch die bekannte Selbstversorgungsabteilung der Soldaten. Es gab kleine Stallgebäude, die Bereiche für die erdgebundenen Verpflegung waren nicht mehr zu erkennen, aber sicherlich auch hier vorhanden.
Abseits einer ehemaligen GSSD Kaserne steht dieses Wasserwerk mitten im Wald. Die Einbauten, die durch die Tür passten wurden beim Abzug der sowjetischen Streitkräfte wahrscheinlich mitgenommen. Nur die großen Wasserbehälter und ein paar Rohre blieben zurück.
Dieser Bunker wurde um 1980 von einer GSSD Militärbaubrigade errichtet. Er ist einetagig ausgeführt und hatte rund 500 m² Grundfläche. Er beherbergte einmal 2 Netzersatzanlagen zur Notstromversorgung. Die meisten Anlagen sind heute demontiert. Der Nachrichtenbunker war ein Bestandteil des GSSD Netztes auf dem Gebiet der DDR. Außen fanden wir 2 riesige Lüfter – Wärmetauscher, diese haben wir in dieser Bauform noch nicht gesehen. Der Rufname war früher einmal „Wald.
Tausendmal berührt – Tausendmal ist nichts passiert. Wie oft habe ich hier vorbei geguckt und nie wurde mir Einlass gewährt. Am Ende öffnet sich doch ein Türchen und man kann hinein gucken, nun sonderlich spektakulär ist es hier nicht, aber da es dich gibt „Sporthalle“ wolltest du „erobert“ werden. Die Malereien der letzten Betreiber sind verblasst oder übermalt. Es gab auch die obligatorische Sauna.
Am Ende mal 2 Collagen die Bilder aus den 1940er Jahren mit heute vermischen.
Wieder haben wir in altem Kartenmaterial diesen Ort gefunden, der sich beim Besuch auch als das entpuppte, was wir angenommen hatten. Wir fanden 3 Schießbahnen inmitten des jetzt hier entstandenen Waldes. Es gab einen recht lange, große Bahn mit großer Anschusswand. Diese war ca. 500 lang. Eine mit einer quer verlaufenden Scheibenanlage, also ich denke das wird so eine Art laufende Schießscheibe gewesen sein. Diese Bahn war auch deutlich kürzer. Die 3. können wir nicht näher zuordnen, es gab einen betonierten Kanal am Ende der Bahn, die Aufbauten fehlen heute schon.
Auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz der GSSD wurde dieser Übungspanzer zurück gelassen. Er sieht auf den ersten Blick täuschend echt aus, erst wenn man näher kommt bemerkt man die Attrappe. Im Turm scheint es so, das die Vorrichtungen zum Laden und Drehen des Turms nachgebildet wurden um hier zu üben. Heute ist kilometerweit um den Panzer nur noch Wald zu finden und einige Hinterlassenschaften die auf die frühere Bestimmung schließen lassen. 11-2023
Ein weiterer Besuch des Panzers zeige dann wieder einmal eindrücklich, das solche Orte verramscht werden wenn sie auf bestimmten Plattformen auftauchen. Auch hirnlose Idioten mussten hier ihre Parolen hinterlassen. Das Teil stand hier über 30 Jahre ohne das es jemand wusste, jetzt führt ein Trampelpfad hin. Die letzten Bilder der Galerie zeigen den aktuellen Zustand.
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
ÜbungspanzerÜbungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
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Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
Übungspanzer
TÜP Wünsdorf
Ich habe mal auf Video umgeschalten, nichts besonderes aber da ist es.
Dieser Bunker war eine Stütznachrichtenzentrale im Grundnetz der GSSD.
Eine in der Nähe befindliche große Liegenschaft hatte aber damit nichts zu tun.
Das Bauwerk war monolithisch ausgeführt und eine Nutzfläche von knapp 800m². Der Bunker wurde in den 1970er Jahren gebaut. Hatte 3 Zugänge die zugeschüttet worden sind, aber mittlerweile ist einer wieder frei gelegt.
Der typische Bunkergeruch empfängt uns als wir durch diesen hinein krabbeln. Die meisten Einbauten wurden beim Abzug der sowjetischen Streitkräfte mitgenommen, nur die Tanks und Belüftungsanlagen sind als große Teile hier drin geblieben.
Da der Bunker wirklich sehr abgelegen im Wald liegt und eine Zufahrt mit einem KFZ nicht möglich ist, haben wir diesmal das Fahrrad als Transportmittel gewählt und eine schöne Fahrt durch den Wald gehabt.