Hier in der Nähe eines Bahnhofes stehen einige vergessene Eisenbahnrelikte. Wir finden Güter- und Personenhänger, einige Loktypen, wie Dieselloks und Rangierloks. Leider ist auch hier schon einiges zerschlagen, abmontiert oder beschmiert. Trotzdem eine spannende Erkundung.
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Der Landmaschinenfriedhof
In einem kleinen Ort fallen uns diese eingewachsenen landwirtschaftlichen Geräte auf. Dabei handelt es sich um viele DDR Landmaschinen. Ob die hier gesammelt wurden oder früher in Gebrauch desjenigen waren ist nicht heraus zu bekommen. Jedenfalls ist der Eigentümer scheinbar nicht mehr in der Lage hier die nötige Pflege aufzuwenden um den Verfall aufzuhalten.
Autofriedhof
Hier wurden viele Fahrzeuge gesammelt, die wie es im Moment aussieht, schon viele Jahre nicht mehr bewegt oder gepflegt wurden. Sie sind schon überwuchert und zugewachsen. Ein Sammelsurium von DDR Nutzkraftwagen, wie W50 in vielen Ausführungen oder Multicar. Sowie neuere Modelle von VW und Toyota stehen hier und rosten vor sich hin.
Es gäbe sicherlich viele Sammler die hier das eine oder andere Schätzchen wieder zum Leben erwecken würden, aber warum das hier zurück gelassen wurden ist uns nicht bekannt.
Eisenbahnmuseum
Diese Züge und Loks stehen an einem ehemaligen Bahnbetriebswerk. Hier wurde bis 2020 ein Eisenbahnmuseum betrieben. Der Verein hatte sich zum Ziel gesetzt im denkmalgeschützten Gebäude die historischen Fahrzeuge zu erhalten und zu zeigen. Heute hat ein Gericht die Räumung des Geländes beschlossen und das soll bis 2025 erfolgen. Man kann in die Werkstatt hinein sehen, dort wird scheinbar noch gearbeitet oder Werkstat wurde „fluchtartig“ verlassen. Jednefalls sieht es ein paar Monate vor dem Termin nicht so aus, als ob hier alles ausgeräumt wird. Auf dem Außengelände finden wir eine Rangierlok, eine Dampflok die in Restauration war und noch ein paar Personenwaggons.
Opel Olympia
Der Standort dieses Autowracks war uns bekannt, aber vor Ort zeigte sich das es nicht so einfach war da hinzukommen. Wir sind einmal im Kreis drum herum gelaufen, der Opel steht auf einem kleinen Berg und man sieht ihn erst wenn man direkt davor steht, seitlich befinden sich steile Abhänge. Wie ist er dorthin gekommen? Das ist uns nicht bekannt, es gibt heute auch keine Wege mehr dort hin. Das Auto wurde ja in ab 1950er Jahren hergestellt, ob er hier so lange steht ist fraglich da er nicht nach 80 Jahren stehen in der Natur aussieht. Mittlerweile hat er sich in den Boden eingegraben und wird hier noch viele Jahre stehen bleiben, da ein Bergung unmöglich erscheint.
Gleisbau
Ein großes Industriegelände mitten auf dem Land weckte unser Interesse. Vor Ort mussten wir feststellen, das die meisten Gebäude nachgenutzt werden. Hier haben sich Firmen angesiedelt, aber auch die Garagen bzw. kleinen Hallen werden von Privatleuten genutzt. Eine der ehemaligen großen Produktionshallen aber ist verlassen und konnte erkundet werden. Bei der Suche nach der Geschichte stoßen wir auf eine VEB für Betonteile, dieser ist auch heute noch an einem anderen Standort erfolgreich. An einem Turm aber steht noch etwas von Gleisbau, das scheint hier dann der letzte Nutzer gewesen zu sein. Die große Halle ist heute leer und entkernt, die überdimensionale Stromversorgung zeugt von einer stromintensiven Produktion.
Zum Schienenbus
Bahnbetriebswerk K.
Diese Station der Bahn mit Bahnhof und Bahnbetriebswerk entstand Ende des 19. Jahrhunderts mit der Eröffnung der Bahnstrecke.
Bald hatte der Bahnhof eine große Bedeutung als Durchgangs- und Kopfstelle.
Auch der Lokschuppen wurde später immer weiter modernisiert, vor rund 100 Jahren wurde z.B. die Drehscheibe erweitert, die dann einen Durchmesser von 18m hatte. Den Status Bahnbetriebswerk erlangte die Anlage in den 1930er Jahren. Zu Spitzenzeiten waren hier über 100 „Bahner“ tätig. Auch nach dem 2. Weltkrieg änderte sich hier wenig und das Bahnbetriebswerk konnte hier bis zur Wende seine Arbeit verrichten. Ach danach wurden hier noch Arbeiten an Loks durchgeführt bis dann vor rund 10 Jahren der Betrieb eingestellt wurde. Die Prüfmarke an der Drehscheibe schreibt den nächsten Termin für 12/2007 vor.
heute ringt die Stadt mit der Bahn um den Abriss der Gebäude.
Die Skodagarage
finden wir in einem kleinen Dorf. Was hier mit dem Besitzer geschah ist uns nicht bekannt, das Wohnhaus ist leer aber hinten in der Garage stehen noch einige alte Autos. Es sind nicht nur Skodas wie der 1000MB, Oktavia, S100 und S101 die hier stehen sondern auch ein Trabant und ein Gabelstapler der damals für die Werkstatt gebraucht wurde.












































































































































































































