Der Standort dieses Autowracks war uns bekannt, aber vor Ort zeigte sich das es nicht so einfach war da hinzukommen. Wir sind einmal im Kreis drum herum gelaufen, der Opel steht auf einem kleinen Berg und man sieht ihn erst wenn man direkt davor steht, seitlich befinden sich steile Abhänge. Wie ist er dorthin gekommen? Das ist uns nicht bekannt, es gibt heute auch keine Wege mehr dort hin. Das Auto wurde ja in ab 1950er Jahren hergestellt, ob er hier so lange steht ist fraglich da er nicht nach 80 Jahren stehen in der Natur aussieht. Mittlerweile hat er sich in den Boden eingegraben und wird hier noch viele Jahre stehen bleiben, da ein Bergung unmöglich erscheint.
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Gleisbau
Ein großes Industriegelände mitten auf dem Land weckte unser Interesse. Vor Ort mussten wir feststellen, das die meisten Gebäude nachgenutzt werden. Hier haben sich Firmen angesiedelt, aber auch die Garagen bzw. kleinen Hallen werden von Privatleuten genutzt. Eine der ehemaligen großen Produktionshallen aber ist verlassen und konnte erkundet werden. Bei der Suche nach der Geschichte stoßen wir auf eine VEB für Betonteile, dieser ist auch heute noch an einem anderen Standort erfolgreich. An einem Turm aber steht noch etwas von Gleisbau, das scheint hier dann der letzte Nutzer gewesen zu sein. Die große Halle ist heute leer und entkernt, die überdimensionale Stromversorgung zeugt von einer stromintensiven Produktion.
Zum Schienenbus
Bahnbetriebswerk K.
Diese Station der Bahn mit Bahnhof und Bahnbetriebswerk entstand Ende des 19. Jahrhunderts mit der Eröffnung der Bahnstrecke.
Bald hatte der Bahnhof eine große Bedeutung als Durchgangs- und Kopfstelle.
Auch der Lokschuppen wurde später immer weiter modernisiert, vor rund 100 Jahren wurde z.B. die Drehscheibe erweitert, die dann einen Durchmesser von 18m hatte. Den Status Bahnbetriebswerk erlangte die Anlage in den 1930er Jahren. Zu Spitzenzeiten waren hier über 100 „Bahner“ tätig. Auch nach dem 2. Weltkrieg änderte sich hier wenig und das Bahnbetriebswerk konnte hier bis zur Wende seine Arbeit verrichten. Ach danach wurden hier noch Arbeiten an Loks durchgeführt bis dann vor rund 10 Jahren der Betrieb eingestellt wurde. Die Prüfmarke an der Drehscheibe schreibt den nächsten Termin für 12/2007 vor.
heute ringt die Stadt mit der Bahn um den Abriss der Gebäude.
Die Skodagarage
finden wir in einem kleinen Dorf. Was hier mit dem Besitzer geschah ist uns nicht bekannt, das Wohnhaus ist leer aber hinten in der Garage stehen noch einige alte Autos. Es sind nicht nur Skodas wie der 1000MB, Oktavia, S100 und S101 die hier stehen sondern auch ein Trabant und ein Gabelstapler der damals für die Werkstatt gebraucht wurde.
LKW Scheune
Das Autohaus
Das Autohaus war Händler für KIA und Lada Fahrzeuge, auch eine freie Werkstatt wurde hier betrieben.
Leider schloss das Autohaus, angeblich wegen persönlicher Diskrepanzen der Eigentümer, wie es schien wurde die Werkstatt aber noch weiter betrieben. Aber warum das hier am Ende so fluchtartig verlassen wurde erschließt sich uns nicht. Gab es einen Schicksalsschlag? Warum lässt man 2 Fahrzeuge mitten im Reparaturprozess auf der Hebebühne zurück? Nach unserem Besuch gab es ein vernichtendes Feuer im Autohaus, die Werkstatt war der Brandherd und man vermutet hier Brandstiftung.
Das Autohaus bot ein Bild der Verwüstung, die Neufahrzeuge und Wagen die hier zur Reparatur standen, waren demoliert, einfach alles wurde heraus gerissen und umher geschleudert. Wieder einmal ein ein Abbild der Gesellschaft und ein Beispiel wie sich solche Orte rasant zum Schlechten entwickeln, sobald sie auf Karten auftauchen oder einige bekannte Leute dort filmen.
Autofriedhof
Was es mit diesem Grundstück auf sich hat wissen wir leider nicht genau, jetzt ist daneben ein kleines Schmuckstück entstanden und die eingewachsenen Autos sind mehr zum Vorschein gekommen.
Wenn man sich die Entwicklung über Google Earth ansieht, bemerkt man das hier schon viele Jahre nichts mehr gepflegt wurde und die Autos immer mehr zugewuchert sind.
Lokschuppen
Dieses Bahnbetriebswerk wurde hier vor 100 Jahren nach dem Bau der Eisenbahnstrecke geschaffen. Hier wurden die üblichen Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen ausgeführt. Den 2. Weltkrieg überstand die Anlage und der Lokschuppen nur leidlich. Explosionen und Feuer zerstörten hier sehr viele Anlagen die aber nach dem krieg wider aufgebaut wurden. Mit dem Ende der dampfbetriebenen Lokomotiven gab es auch immer weniger Arbeit hier und nach der Wende wurde das Bahnbetriebswerk dann schnell geschlossen. Heute ist hier viel zerstört und beschmiert.
DC-3 Eyvindarholt
Die Geschichte des DC-3-Flugzeugs, das hier in Eyvindarholt zu finden ist, reicht bis ins Jahr 1944 zurück, als es zu seinem ersten Flug aufbrach. In den 1960er Jahren diente sie mehrere Jahre lang der US-Marine auf dem Marinestützpunkt in Keflavík.
Eine ihrer Aufgaben war der Transport von Personen und Waren zu einer Radarstation auf dem Berg Heiðarfjall bei Langanes, nahe der Stadt Þorshöfn im Nordosten Islands.
Am sonnigen 25. Juli 1969 hob die DC-3 C-47J (R4D-6) vom Stützpunkt Keflavík ab und flog in Richtung Nordosten. Ihr Ziel war die Landebahn beim Bauernhof Sauðanes in der Nähe von Þórshöfn. Die Landebahn, die entlang eines natürlichen Kiesstreifens am Meer liegt, erwartete ihre Ankunft.
Vor dem Erreichen von Sauðanes erhielt der Kapitän Wetterinformationen für den Ort, die sonnige Bedingungen und eine leichte Brise anzeigten. Aufgrund des günstigen Wetters beschloss der Kapitän, einen kurzen Abstecher zum Polarkreis, etwa 25 Kilometer nördlich von Sauðanes, zu machen, um die Aussicht zu genießen, bevor er das Flugzeug landete.
Nach der Rückkehr nach Sauðanes setzte der Kapitän das Flugzeug erfolgreich auf der Landebahn auf, und alles schien in Ordnung zu sein. Während des Bremsvorgangs kippte das Flugzeug jedoch unerwartet nach rechts. Trotz mehrmaliger Bremsversuche kam es von der Landebahn ab und kollidierte mit einem Haufen Treibholz, wobei ein Rad abbrach und die Tragfläche den Boden berührte.
Glücklicherweise wurde keine der vier Personen an Bord verletzt. Angesichts der Einschätzung, dass eine Reparatur des Flugzeugs oder ein Rücktransport nach Keflavík zu teuer wäre, wurde beschlossen, es abzuschleppen und auf einem Feld in der Nähe der Landebahn abzustellen.
Seit diesem Tag diente das DC-3-Flugzeug als Unterstand für Pferde und Schafe auf dem Hof Sauðanes und bot ihnen Schutz vor den Nordwinden. Außerdem diente es als Spielplatz für die dort lebenden Kinder, die endlose Sommertage mit Spielen rund um das Flugzeug verbrachten.
Das neue Kapitel
Vor einigen Jahren wurde das Flugzeug in Sauðanes zu einer Touristenattraktion, so dass es für die Tiere schwierig wurde, in der Nähe des Flugzeugwracks friedlich und ruhig zu leben.
Daher beschlossen die Bauern Ágúst und Steinunn in Sauðanes, dass es an der Zeit war, das Flugzeug zu entsorgen. Sie suchten jemanden, der bereit war, es an einen anderen Ort zu bringen, damit die Menschen es genießen können, ohne die Tiere zu stören.
Tómas, der Besitzer von Eyvindarholt, hatte über die Einrichtung eines schönen Aussichtspunkts auf seinem Land nachgedacht. Er hatte bereits verschiedene Möglichkeiten und Ideen geprüft, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, die herrliche Aussicht auf den Berg Stóra-Dímon und die Region Tindfjallajökull zu genießen.
Als sich diese Gelegenheit ergab, wandte er sich an Ágúst und Steinunn, die sich bereit erklärten, ihm das Flugzeugwrack zu überlassen.
Der Transport des DC-3-Flugzeugwracks quer durch Island über eine Strecke von 716 km (444 Meilen) erwies sich aufgrund der schmalen Straßen, die durch die unterschiedlichsten Landschaften führten, als eine schwierige Aufgabe. Die Aufgabe wurde jedoch erfolgreich abgeschlossen, und nun kann das Wrack der Sauðanes DC-3 wieder von den Menschen hier in Eyvindarholt besichtigt werden.















































































































































































