Diese Villa liegt am Rande eines kleinen Ortes und gehörte früher sicher mal zu den pompösen in der Region. Heute ist das Gelände zugewachsen, aber als wir einen Weg hinein fanden konnten wir diese schöne Villa erkunden. Einige3 Räume waren noch eingerichtet, aber es gab auch viele leere Zimmer, aber weiteres in der Galerie.
Geschichtliches über das Anwesen konnten wir nicht in Erfahrung bringen.
Dieses Anwesen ist ländlich in einem kleinen Ort gelegen, von weitem sieht es noch sehr gut aus. Erbaut wurde die venezianische Villa im 16. Jahrhundert. Aber als wir näher kommen, sieht man die Baufälligkeit. Im 19. Jahrhundert erfolgten hier auch einige Erweiterungen. Die Stallungen sind eingestürzt und auch Teile des Haupthauses stehen nicht mehr. Das Hauptmotiv ist das frühere Wohnzimmer mit Kamin, Sesseln und ausgestopften Tieren.
Dieses Schloss wurde vor über 300 Jahren erbaut. Später erfolgten Erweiterungen. Aber der Errichter war bald pleite und das Schloss nicht mehr im besten Zustand. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erwarb ein Unternehmer das Anwesen renovierte es und zog hier dann mit seiner Familie ein. Nach 1945 viel das Schloss in russische Hände und wurde kurze Zeit wie so viele dieser Häuser als Lazarett und Auffangstation genutzt. Es war zu dieser Zeit ganz schön heruntergewirtschaftet konnte aber ein erneutes Mal renoviert werden um als Pflegeheim genutzt zu werden. Zur Jahrtausendwende endete diese Nutzung und es ging in Privatbesitz über, eine weitere Nutzung erfolgte nicht, der Verkauf vor knapp 10 Jahren änderte auch daran nichts.
Das Schloss das hier einst als Jagdschloss errichtet wurde, genügte dem neuen Besitzer im 18. Jahrhundert nicht mehr und er ließ es als Barockschloss umbauen. Weitere neue Besitzer bauten dann hier auch wieder um und an. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden die letzten großen Arbeiten ausgeführt und seit dieser Zeit steht das Anwesen so da. Die letzte Nutzung war als Schule. Das erklärt auch die seltsamen Lampen in einigen Räumen. Auch ein Hochwasser setzte dem Schloss zu, die gesamten Böden im Erdgeschoss mussten heraus genommen werden. Zum Vorschein kamen die Grundmauern der vorherigen Bauten.
Auch die vielen Öfen in fast allen Räumen finden wir bemerkenswert, da diese sehr aufwendig gestaltet sind.
Aber wie man damit die großen Räume warm bekommen wollte, bleibt ein Rätsel. Als wir die angeschlossene Kapelle finden waren wir doch sehr begeistert davon.
Wenn man Wohnhäuser dokumentiert, beschleicht sich bei uns immer das Gefühl in den Privatbereich der letzten Bewohner einzudringen.
Wie so oft stellt sich die Frage, warum wurde alles zurück gelassen? ist es immer das Ableben der letzten Bewohner?
Hier ist es eindeutig, die Alte Dame lag hier mehrere Wochen tot in der Badewanne. bis man sie fand und sie ihre letzte Ruhe finden konnte.
Sie hatte sich hier zu Lebzeiten ein schickes Heim gestaltet. Es gab einen kleine Terrasse mit Teich, der Blick auf die Natur und umgebenen Felder war unbebaut. Ihr Heim war klein aber schick gestaltet, auch ihre Kleider zeugten davon, das sie sich gerne modern kleidete. Am Ende lebte sie aber zurück gezogen in ihrem kleinen Reich und hatte kaum Kontakt zur Außenwelt.
Heute ist das Grundstück wieder belebt und wird wieder neu gestaltet.
Dieses Haus steht einsam in einem kleinen Ort. Hier lebte bis zum Schluss jemand in sehr einfachen und engen Verhältnissen. Die Einrichtung ist schon sehr alt. Die Toilette ist nur mit einem Vorhang abgetrennt, es gab einen kleinen Stall der aber wie es aussah am Ende nicht mehr genutzt wurde. In der Küche ein Sofa auf dem sich der letzte Bewohner oft ausruhen musste. Vielleicht war ihm die kleine, enge Treppe auch schon zu beschwerlich. Im Haus sind einige Weihnachtsdekos zu finden, um diese Zeit wurde das traute Heim dann verlassen und ist seitdem nicht mehr bewohnt.
Wir fahren durch eine kleine Gemeinde und an der Straße fällt dieses kleine Haus auf. Kann man hier unbemerkt hinein? Ist es überhaupt möglich es zu besichtigen, ja die Tür steht offen und wir können hinein schlüpfen. Alles wurde hier zurück gelassen vom letzten Besitzer. Die Einrichtung ist einfach und alt, der Stapel der Kalenderbücher endet mit dem Jahr 2012. Es wurde scheinbar einiges gesammelt, aber es sieht irgendwie kitschig aus, auch die Kunstblumen passen dann irgendwie ins Ambiente. Die typische DDR Schrankwand ist vollgestopft mit Gläsern aus denen wahrscheinlich jahrelang nicht getrunken wurde. Die Kücheneinrichtung sehr einfach gehalten, viel Geld wurde in das Haus und die Einrichtung nicht investiert. Jetzt ist das Haus scheinbar 10 Jahre verlassen und die Zukunft ist ungewiss.
Wir fahren in einer dünn besiedelten Gegend und bemerken dieses zugewachsene, kleine Haus. Also nachgesehen und tatsächlich ist es verlassen und das scheinbar schon sehr lange Zeit. Es ist durchwühlt und zuletzt lebte hier eine alte Dame. Heute ist sogar schon die Wand im Wohnzimmer eingestürzt und macht damit dieses kleine Haus zum Abrissfall.
Dieses kleine Haus ist jetzt 10 Jahre verlassen, wir finden Lebensmittel mit Verfallsdatum von 2014.
Hier lebte zuletzt eine Frau mit Liebe zu Kuscheltieren und Puppen, überall finden wir diese im Gebäude.
Auch sind einige Kindersachen zu finden, scheinbar von den Enkeln die hier mal zu Besuch waren.
Interessant ist die Todesbescheinigung Ihres Mannes aus dem Jahr 1944, der nicht mehr aus dem Krieg wieder gekommen ist und dort bei den Kampfhandlungen verschollen ist. Es kann auch sein das es sich hier um Unterlagen des Großvaters handelte und hier die Kinder bis zum Schluss lebten.
Warum sich aber keiner um das Anwesen kümmert ist schon merkwürdig, weil es weil es ja scheinbar Nachkommen gibt.
Wir besuchen eine verlassene Finca mit einem sehr schönen Blick auf den Ort und den Hafen. Im Haus finden wir auch Zeitungen und Bücher in deutsch. Aber wie es scheint ist die Finca schon lange verlassen und auch in sehr schlechtem Zustand. Teilweise sind die Decken schon herunter gekommen. Vor der Finca gibt es noch einen schicken Pool umrahmt von Palmen. Sehr schade das es hier keinen gibt der das Anwesen wieder zum Leben erweckt. Über die Umstände des Leerstandes konnten wir nichts in Erfahrung bringen.