Villa des Filmvorführers

Urbex-BB hat es jetzt auch einmal in diese sehr bekannte Villa geschafft.
Wie es den Anschein hatte, zu spät. Das Klavier wurde demontiert und die Tasten fehlen. Auch der Rest des Hauses macht mehr den Anschein einer Messibude. Die obere Etage ist extrem baufällig und wird bald nach unten sausen bzw. hat es in einigen Räumen schon getan.

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Das Franzosenbad

Diese Schwimmhalle wurde von den Alliierten Anfang der 1970er Jahre gebaut. Ein 25m Becken mit Sprungturm war vorhanden und ein Nichtschwimmerbecken. Genutzt wurde es vorwiegend von den französichen Militärangehörigen.

Nach ihrem Abzug 1994 wurde das Bad für Schulen, Kitas und Vereine zur Verfügung gestellt.  Das Wasser wurde Anfang des 21. Jahrhunderts aus den Becken gelassen.

Ein Investor wollte kurz darauf alles wieder groß aufziehen, aber die endgültige Schließung ließ nicht lange auf sich warten. Auch großartige Pläne für einen Neubau gab es.

Wie so oft passierte aber nichts und er jetzige Zustand des Bades war schon erschreckend. Vandalismus und Beschmierungen so weit das Auge reicht. Aber seht selbst.

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Kirche im Grünen

Innen Grün und außen Grün….

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Stab des Wachregiments

Früher war hier einmal, von 1960 bis 1990 die Stabsstelle des Wachregiments F.E. Dzierzynski. Eine große Anlage, mit allem was man so brauchte, im Wald direkt an der Autobahn.

Nach der Wende siedelte sich hier ein Gewerbepark und ein Hotel an, ich erinnerte mich hier einmal meine ersten Möbel gekauft zu haben und fuhr auf dem Rückweg einer Tour mal dort vorbei.

Erschreckend wie es hier aussieht. 1-2 Firmen nutzen noch die ehemaligen Gebäude des Areals. Am Waldrand stehen noch 2 Wachtürme, die großen Garagenanlagen sind weitestgehend verwaist. Wenigstens die alte Tankstelle bot noch ein paar Motive. Das Kino wurde durch einen Brand zerstört.

Die Krönung aber, abseits jeglicher Zivilisation wurden hier jetzt in dem ehemaligen Hotel, Flüchtlinge einquartiert. Die spazierten inmitten der Trümmer und Ruinen und deren Kinder spielten dort. Trauriger ging es kaum, ich war froh so nicht wohnen zu müssen.

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Krankenhaus im Wald

Das Krankenhaus wurde zuletzt vor 10 Jahren genutzt und seit dem schlummert es im Wald vor sich hin. Pläne zum Umbau  zu Wohnraum wurden geschmiedet aber bisher noch nicht umgesetzt.
Erbaut wurde die Anlage gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Räume sind alle leer und besenrein, aber die Kapelle bot ein fotografisches Highlight mit ihren Buntglasfenstern und Holzeinbauten. In einigen Räumen beginnt langsam der Verfall.

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Alles einsteigen bitte….

Zu Land, in der Luft oder halt auf dem Wasser…urbex-bb.de ist überall unterwegs.
Dieses Boot schob sich vor unsere Handy-Linsen – daher leider nur wenige Aufnahmen.
Wir kommen aber wieder…

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Der bunte Ballsaal

In einem kleinen Dorf gibt es ein Schloss und ein Haus mit einem, wohl früher einmal, sehr schönem Saal.
Der Glanz ist längst verflogen und der Zahn der Zeit nagt aber sehr gewaltig an ihm und den Balken. Eine Frage der Zeit wann das alles in sich zusammen stürzt.
Wir bewegten uns sehr vorsichtig um noch ein paar Bilder von dort einzufangen.
Was genau dort einmal los war kann man nur noch erahnen, die anderen Räume waren allesamt leer, wie auf einem Bild der folgenden Galerie zu sehen ist.

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Kinderheim der speziellen Art

Die Gesichtete dieses Ortes geht bis in den Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Hier entstand zuerst eine Anstalt für Waisenkinder, später wurden dann noch kriminelle Kinder aufgenommen. Hier sollte ihre „schiefe“ Laufbahn korrigiert werden.
Verschiedene Träger und Namen wechselten sich ab, die Bestimmung blieb.

Die Nationalsozialisten nutzten die Anstalt als NAPOLA (NA-tional POL-itsche A-gitation).

Nach dem 2. Weltkrieg wurde ein Jugendwerkhof gegründet und es schien sich eine andere Zielsetzung abzuzeichnen. Nämlich die berufliche Ausbildung von Jugendlichen.

Aber schon ab den 1960er Jahren wurden hier wieder problematische Kinder und Jugendliche unter gebracht.
Sie wurden aus dem gesamten Gebiet der DDR eingewiesen. Darunter auch Kinder von Eltern die aus der DDR ausreisen wollten oder westliches Gedankengut zur Schau stellten.
Nach der Wende wurde die Anstalt dann langsam aufgelöst.

Wir besichtigten nur einen Teil des großen Geländes, erschreckend die Bettgestelle im feuchten, dunklen Keller. Man kann nur hoffen, das diese hier nur abgestellt wurden, aber vielleicht war es auch nicht so.
Unter dem Keller rauschte es, irgendeine Wasserader floss hier durch. Hier möchte man nicht schlafen und schon gar nicht als Kind.

So plätscherte das Wasser im Keller mit den Bettgestellen:

10-2018
Da wir ja beim ersten Besuch nicht alles geschafft hatten, nutzten wir die Gelegenheit während einer Tour mal wieder vorbei zu gucken. Die Erwartungen waren nicht sehr groß, da das Heim mittlerweile sehr bekannt ist. Auch heute trafen wir mehrere Besucher mit unterschiedlichen Absichten.
Aber unsere Skepsis war falsch, die Erkundung war spannend und es gab noch jede Menge Motive, auch das Licht meinte es gut mit uns.

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Erholungszentrum Kristallsee

wurde dieses Objekt in einem Forum benannt und das möchten wir hier übernehmen um nicht zu viel darüber zu verraten.
Das Haus ist nämlich frei von Vandalismus und Schmierereien. Der Verfall des Gebäudes beginnt aber langsam.
Auch sind wohl schon ein paar Einrichtungsgegenstände verschwunden. Die Lage wird aber dafür sorgen, das es noch eine Weile so bleibt.

11-2019
Da wir Bilder von Löchern in den Decken gesehen haben, sollte auch hier mal wieder ein Besuch abgestattet werden. Wie schon vor 3 Jahren vorher gesagt ist der Verfall rasch weiter gegangen. Ein Baum ist in den Wintergarten gekracht und hat ein Loch hinterlassen. Auch der große Saal hat jetzt einen neue Frischluftzufuhr, aber trotzdem war es an diesem trüben Tag sehr dunkel dort. Da hatten wir besseres Fotolicht erwartet.
Auch den Billardtisch haben wir diesmal gefunden.
Jetzt zum Negativen, verschwunden sind der Projektor und einige Lampen in den Garderobenräumen. Auch viele kleinere Dinge fehlen.

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Kurklinik am Himmel

Als Kurklinik in blendender Höhenlage errichtet, war sie und die Gäste fast im Himmel.
Später dann wurde hier eine „normale“ Klinik daraus. Alles war vorhanden, reichlich Betten, ein Schwimmbad mit Bäderbereich, Sporthalle und sogar eine Wirtschaft gehörten dazu. Wahrscheinlich war es auch die Größe und der Einschnitt im Gesundheitswesen, die dann gegen Ende des 20. Jahrhunderts  das Aus brachte.
Seitdem steht die Anlage leer und hat jetzt einen neuen Besitzer, der daraus Wohnungen machen will. Vielleicht aber kommt alles ganz anders.

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