Archiv der Kategorie: GSSD

Die Hallen am Fliegerhorst

An diesem ehemaligen Militärflugplatz stehen noch sieben große Hallen. Sie dienten früher einmal als Hangar und Werfthallen für den Fliegerhorst.
Erbaut wurden sie noch vor dem 2. Weltkrieg und danach nutze die GSSD das Gelände und die Hallen. Viele Einheiten waren hier stationiert, unter anderem Jagdflieger- und Hubschrauberstaffeln.

Die folgenden Bilder sind in 2 dieser Hallen entstanden, einige werden noch genutzt, die anderen stehen leer.

Die Hallen wurden auch mit der Drohne besucht.

06-2020
Wir kamen noch einmal wieder um Luftbilder anzufertigen, dabei stellte sich heraus, das jetzt auch die restlichen beiden Hangare offen waren und besichtigt werden konnten. Leider ist einer von denen schon arg bekritzelt. Auch im Winter Ende 2023 sind ein paar Drohnenbilder entstanden, am Ende der Galerie sind noch 3 Bilder im Schnee, die vom Boden aus gemacht wurden.

Der Bunker am Flugplatz

In diesem Bunker vom Typ „Granit 2“ wurden Waffen für den benachbarten Flugplatz gelagert. Die Raketen kamen dann an den Jagdflugzeugen MIG23m zum Einsatz.
Der Bunker ist vorne und hinten mit 2 großen schweren Eisentoren versehen. Insgesamt fanden wir den Zustand erstaunlich gut, es waren kaum Beschmierungen oder grobe Zerstörungen zu finden. Zur Anlage gehören noch 2 kleinere Lagergebäude inklusive Garagen.

Das letzte Bild ist etwa ein  Jahr später im Dezember 2017 entstanden. Die große Eingangstür ist wieder zugeschoben worden.

Sportschule

An einem großen Standort der GSSD gab es natürlich auch Schulen für die Kinder der Armeeangehörigen. Diese sehr große Schule steht seit dem Abzug der Truppen leer und ungenutzt in der Stadt. Wie es den Anschein hatte war hier Sport sehr hoch angesehen, ein kleine Sporthalle im Gebäude selbst und nebenan noch eine größere lud zur sportlichen Ertüchtigung ein.
Im Foyer hängen noch Erinnerungen aus dem Schulleben an den Wänden. Am Eingang ein Schild mit dem Namen
„сшкола семья общественность – Schule Familiengmeinschaft“
Neben ein paar Tafeln ist aber nicht mehr viel übrig geblieben von der ehemaligen Einrichtung, somit lässt sich auch nicht so viel über die Schule sagen. Aber seht selbst….

12-2019
Auch hier waren wir jetzt schon das 3. Mal, diesmal mit einem Kollegen schauten wir wieder vorbei. Das ist mal ein verlassener Ort der sich erstaunlich gut hält, kaum Veränderungen in den 3 Jahren. Leider ist hier nicht mehr so viel neues zu entdecken, so das wir die vorhandenen Bilder einzeln dokumentierten.

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Atombunker zur leeren Kiste

Auf dem Gelände eines früheren Flugplatzes der GSSD befand sich auch dieser Bunker für Sonderwaffen. Hier lagerten knapp 100 atomare Bomben für die dort stationierte Jagdfliegerstaffel.

Errichtet wurde er Anfang der 1960er Jahre und hatte 2 massive Drucktore. Er war ca. 10 Meter breit und 70m lang, davon die Hälfte war der eigentliche Lagerraum.
Bewacht wurde er von über 500 Mann und er unterlag einer strengen Geheimhaltung.

Nach Abzug der Truppen ist er ungenutzt und als ein Filmteam dort einmal eine leere Holzkiste fand, die vorher der Lagerung eines Atomsprengkopfes diente, fragte man sich wo der Sprengkopf denn nun hin gekommen ist? Diese Frage blieb aber unbeantwortet.

Der Bunker ist jetzt durch Brandstiftung weitgehend zerstört und dient den Einheimischen als Müllablage.

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Fernmeldebunker

Ein kleines Objekt im Wald.
Das war mal ein Stütznachrichtenzentrale. Es waren kaum noch Einbauten vorhanden und die genaue Funktion ließ sich kaum noch erkennen. 6 gleiche Röhren gingen vom Hauptgang ab in denen wohl früher mal die Technik stand.
11-2020
Auch hier waren wir noch einmal, da damals ein schönes Wandbild in der Sauna übersehen wurde. Heute war auch mehr Licht, also guckten wir uns noch die oberirdischen Bauten an. Aber diese boten nur noch wenige Motive. Es war eine sehr kleine Stellung der GSSD.

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GSSD Hauptquartier

Wieder einmal konnten wir das Gelände des Oberkommandos der sowjetischen Streitkräfte auf dem Gebiet der DDR besuchen.

Viele bekannte Motive, aber vielleicht auch ein paar unbekannte möchten wir jetzt vorstellen. Mit etwas Überwindung ging es auch bis ganz nach oben, auf den höchsten Punkt des Hauses. Der Ausblick entschädigte für alles.

Mehr Infos und Bilder: Die verbotene Stadt

 

Flugplatz Kalter Wind

Dieser Flugplatz wurde Mitte der 1930er Jahre errichtet. Er beherbergte verschiedene Jagdgeschwader und war damit ein Fliegerhorst der Luftwaffe.

Es war alles vorhanden was zum Betrieb benötigt wurde, unter anderem mehrere Hangars und eine Werfthalle. Sowie Gebäude für die Soldaten und Offiziere.
Nach Ende des 2. Weltkrieges übernahm die Rote Armee den Flugplatz und erweiterte ihn für ihre Zwecke. Anfang der 1990er Jahre wurde das Objekt wieder übergeben.

Es bließ uns dort ein sehr kalter Wind um die Ohren.

Da wir damals nicht alles erkunden konnten, war diese Rechnung dort noch offen. An einem schönen Sommertag, ohne kalten Wind, kamen wir wieder und waren praktisch unsichtbar. Die restlichen Gebäude wurden erkundet und die dort vorhandenen schönen Motive konnten mit nach Hause genommen werden. Was für ein Tag.

Spitzbunker Bauart Winkel

Im Zuge der Bauarbeiten für die großen Wünsdorfer Bunker wurden auch etwa 20 Luftschutzbunker der Bauart Winkel Typ 2 – sogenannte Spitzbunker – errichtet.
Diese konnten mehr als 300 Personen Schutz vor Luftangriffen bieten. Sie waren 23 Meter hoch und hatten 8 Etagen. Wir fanden 15 Spitzbunker, teilweise aber nur noch als Ruinen. Die Bebilderung entstand an unterschiedlichen Tagen.

03-2022
Weitere Spitzbunker konnten wir besuchen. Laut einer Karte sind es hier in der Waldstadt 19 Stück.

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Kulturhaus der Pionierkaserne

1937 wurde die Kaserne eröffnet und beherbergte verschiedene Pionierbataillone der Wehrmacht.

Nach dem Krieg nutzte die GSSD das Gelände bis 1991. Hier war zuletzt eine Garde-Schützentruppe stationiert.

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Neues Lager

Die Militärgeschichte beginnt an diesem Ort Ende des 19. Jahrhunderts, als mit der Erweiterung des Schießplatzes Unterkünfte gebraucht wurden. Die anfangs errichteten einfachen Wellblechhütten wurden nach und nach durch Backsteinbauten ersetzt. In den weiteren Jahren entstand auf dem Areal das Truppenlager der Artillerieschule und weitere Bauten.

Außerdem wurde auf dem Gelände ein Proviantamt errichtet, dessen Gebäude heute noch in Nutzung sind.

Nach dem Krieg belegten die Sowjettruppen das Lager, lediglich das Proviantamt wurde von der DDR als Getreidelager genutzt.
Einige Teile des Lagers wurden und werden immer wieder abgerissen, der Rest schlummert vor sich hin.

Kein guter Tag zum fotografieren, Schneetreiben und kalter Wind. Aber Verabredungen werden eingehalten!
Am Ende kommen da einige Bilder heraus, die dann doch anders sind. Besonders weil es hier so selten Schnee gibt.
Diesmal beschränkten wir uns auf die Fahrschulwand und das Schwimmbad. Am Ende der  Galerie, Drohnenbilder vom Frühjahr 2018.

06-2020
Ein paar Luftaufnahmen aus dem Neuen Lager.

07-2021
Auch hier waren wir wieder einmal. Es gab immer noch Bereiche die unbesucht waren. Unter anderem fanden wir eine Wäscherei, schöne Wandbemalungen in Dachgeschossräumen und ein Nebengebäude das wohl mal als Kinderferienlager oder zur Kinderbetreuung eingerichtet war. Irgendwie findet sich doch immer wieder was.
Ein GSSD Gebäude, der typisch russischen Bauart mit weißen Steinen entpuppte sich als grüne „Hölle“.
Außerdem sind weitere Gebäude abgerissen, wie der frische Boden an deren Stelle zeigt geschah das vor nicht allzu langer Zeit.

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