Dieser GSSD Bunker wurde Mitte der 1980er Jahre erbaut und diente der Luftarmee des Hauptquartiers als Hauptsendezentrum. Er ist 2-etagig aufgebaut und ebenerdig errichtet und wurde dann mit Erde überdeckt.
Lange Zeit war er verschlossen, da jetzt aber ein Investor das Gelände gekauft hat um dort Wohnungen zu errichten, wurde er geöffnet und scheinbar nicht mehr so sorgfältig verschlossen.
Im Untergeschoss befand sich der Sendesaal mit Operatorplatz, in der oberen Etage befanden sich die Arbeits- und Ruheräume.
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Landungsboot der GSSD
Am Rande eines Truppenübungsplatzes der GSSD liegt dieser kleine See. Hier wurde früher mit den Landungsbooten geübt.
In der Mitte liegt auch noch ein Gestell, das wir nicht zuordnen könne aus welcher Zeit es stammt. Aber diese Boote haben wir auch schon in anderen Kasernen gesehen. Erst durch die Trockenheit der letzten Jahre ist das Boot zum Vorschein gekommen, da es früher komplett unter Wasser lag. Heute ist es ein Bestandteil des Ufers und man kann sich durch den Matsch hin kämpfen.
Schießstände und Wasserwerk
Wir haben über Sat-Bilder ein paar Bauwerke in der Nähe bekannter GSSD Liegenschaften entdeckt.
Neugierig suchen wir im Wald danach. Wir finden 2 Schießbahnen mit großem Kugelfang, sie waren einmal rund 100m lang. Heute total zugewachsen.
Daneben taucht noch ein Gebäude auf, etwas unscheinbar geht eine Treppe in den Untergrund. Dort unter der Erde finden wir dieses alte Wasserwerk. Vieles was Wert hatte, ist ausgebaut und verschwunden.
Soldatenrelief
An einem Waldrand steht dieses Soldatenrelief der GSSD. Es soll beim Abriss einer Kaserne in der Nähe hierher verbracht worden sein, um es zu erhalten.
Die vergessenen Keller
An diesem Standort und in der Umgebung waren viele Einheiten der GSSD stationiert. Die GSSD baute dann auch eine Muna im nahen Wald. Die Lagerhäuser sind heute noch erhalten und weitestgehend Ruinen.
Die anderen Gebäude rund um die Muna sind irgendwann zu Beginn des 21. Jahrhunderts abgerissen worden. Hier finden wir 2 Keller von Wohnhäusern die hier gelassen wurden und mit Erde überdeckt sind. Heute werden diese langsam von der Natur überwuchert, sie sind kaum noch zu erkennen. Vermutlich sollten sich hier Fledermäuse einquartieren, was aber nicht geschehen ist.
In einem Keller finden wir Reste einer Trainingsstätte mit Hanteln und anderen Geräten für den Kraftsport. Eine spannenden Erkundung im Untergrund.
Zu Besuch bei der Bundeswehr
Wir konnten bei einen offiziellen Besichtigungstermin auf einem Bundeswehrgelände teilnehmen. Wie wir später erfuhren, gab es einige Probleme bis das Ganze genehmigt wurde, so richtig gewollt ist das wohl nicht.
Die militärische Nutzung begann hier 1893 und hat alle Truppen als Nutzer, welche in den entsprechenden Jahren hier was zu sagen hatten.
Auch die GSSD hatte hier einiges genutzt und gebaut. Die Bundeswehr macht jetzt auch in diesen alten Bauten ihre Übungen.
Wir konnten ein paar alte Wohn- und Lagerbauten der GSSD, ein Krankenhaus – auch in GSSD Bauweise, das ehemalige GSSD Museum mit Denkmal, einen Übungshubschrauber, ein altes Lagerhaus sowie das Areal der ehemaligen GSSD Kaserne mit Kraftwerk besichtigen. Der Tag hatte alles zu bieten. Der Wachschutz zeigte uns vieles und am Ende ließ uns eine Reifenpanne viel Zeit zur Bergung des Autos aus dem Sperrgebiet verlieren. Aber es war ein ereignisreicher Tag mit vielen spannenden Einblicken.
Danke dem Kalten Krieger für die Organisation (Kanal wurde mittlerweile gelöscht, Stand 2023).
Der vergessene Fliegerhorst
Das sind die Reste eine Fliegerhorstes.
Heute stehen noch 2 von 3 Hangars und die Ruinen von 2-3 Verwaltungsgebäuden, mittlerweile scheinen diese Rest vergessen zu sein.
Die Gründung des Fliegerhorstes erfolgte hier um 1934 und genutzt wurde der Flugplatz zum Einfliegen und Einführen von neuen Flugzeugen. Bis zum Kriegsende waren hier dann verschiedene Truppenteile stationiert.
Danach übernahm die Rote Armee das Gelände. Hier war ein Panzerregiment, Mot-Schützen, Pioniere und andere Einheiten stationiert. Ein Feldflugplatz bauten die Sowjetischen Streitkräfte neu.
Nach dem Abzug fand sich keiner der das Gelände nutzen wollte und der Verfall begann. Der Abriss eines Hangar für eine Industrieanlage erfolgte vor rund 15 Jahren. Der Rest wird langsam von der Natur zurück erobert. Einige Teile der Deckenkonstruktion der Hangars sind schon herab gestürzt.
Sonderwaffenlager Fichte
Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gab es 2 Sonderwaffenlager für atomare Sprengköpfe, beide in Brandenburg. Dieser Standort wurde in geheimer Mission in den 1960er Jahren errichtet. Es wird vermutet das ab 1969 hier die Waffen eingelagert wurden. In diesen Bunkern wurden Kernsprengköpfe, die im Ernstfall an die Raketentruppen der NVA übergeben werden sollten, gelagert.
Die Anlage bestand aus 2 baugleichen Lagerbunkern, die um 90° versetzt angeordnet waren um die Zugänglichkeit nach einem nahen Treffer zu gewährleisten. Hier konnten ca. 160 Sprengköpfe aufbewahrt werden.
Ende 1990 wurde das Lager geräumt und an die Behörden übergeben. Die oberirdischen Bauten sind heute abgerissen und es war jetzt kurze Zeit einer der beiden Lagerbunker zugänglich. Dabei entstanden die folgenden Bilder.
Hier der Beitrag des anderen Sonderwaffenlagers.
Ton der Schiebtüren der Lagerbunker
Denkmal der Roten Armee
Am Rande eines alten Truppenübungsgplatzes finden wir dieses Denkmal. Es wurde restauriert, dabei ist sogar ein Fehler unterlaufen, im 3. und 4. Wort ist wahrscheinlich ein Buchstabe falsch. Sonst ergibt der Satz kaum einen Sinn.
НАША СЛАВА В БОЯХ ЗАВОЁВАНА –
UNSER RUHM WIRD IN SCHLACHTEN EROBERT
Sonst ist hier weit und breit nichts mehr zu finden von den früheren militärischen Aktivitäten.
Truppenübungsplatz Wünsdorf
Anfang des 20. Jahrhunderts gab es Überlegungen hier einen Truppenübungsplatz zu schaffen. Ab 1910 begann damit die Militärgeschichte des Standortes Zossen/Wünsdorf. 1911 wurde dann die Gemeinde Zehrensdorf für diesen Übungsplatz aufgelöst und in Zossen auch ein Truppenlager eingerichtet.
Hier übten Infanterieeinheiten bis zum Ende des 1. Weltkrieges. Danach endete vorerst die militärische Nutzung und das Lager diente der Unterbringung von Umsiedlern und Emigranten.
Ab 1933 wurde die militärische Nutzung wieder aufgenommen, es wurden Bunker zur Artilleriebeobachtung gebaut. 1935 präsentierten sich Hitler hier erstmals Panzereinheiten.
1936 wurde das Areal zum Oberkommando des Heeres (OKH) ernannt. Weitere Bunker, wie die Bunkersiedlungen Maybach I und II, sowie der Fernmeldebunker Zeppelin wurden errichtet.
Ein Bombenangriff 1945 zerstörte nur wenig, die Arbeite des OKH wurde nicht unterbrochen.
Nach dem 2. Weltkrieg übernahm die Rote Armee Wünsdorf, die Bunkeranlagen wurden bis 1948 gesprengt. Der Bunker Zeppelin aber wurde ausgebaut und erhielt den Tarnnahmen RANIT.
Der Übungsplatz wurde vielfältig genutzt. Heute finden wir Überreste von mehreren Schießständen, einige Gräben und Schützenpanzermodelle zur Infanterieausbildung, sowie Panzerschießbahnen. Was hier genau alles gemacht wurde war wie immer ein Geheimnis der GSSD.
Nach dem Abzug der GSSD/WGS wurde das Gelände dem Land Brandenburg übergeben und es begann die Umgestaltung der ehemaligen Kasernenkomplexe, die bis heute andauert.
Wir besuchten diesen TÜP mehrmals und zeigen jetzt die folgenden Bilder davon. Danke auch an Andreas der einige der gezeigten Objekte gesucht und gefunden hat.
Sicher wird in einiger Zeit noch etwas hinzu kommen, sowie ein Video von der Begehnung.
Ein Video der Begehungen:

























































































































































































































































