An einem trübem Wintertag machten wir uns auf eine Wanderung rund um die Peripherie des Standortes, Flugplatz Sperenberg. Hauptziel war die Suche nach dem Wasserwerk der Kaserne, da wir Bilder gesehen haben und dieses Gebäude bisher noch nicht gefunden hatten.
Dieses liegt auch etwas in der Erde und sehr versteckt. Ein wahres Highlight, die Behälter und einiges an Anlagenteilen ist noch vorhanden.
Aber zuerst ging es zum Tanklager, da wurde ja 2021 einiges abgerissen, die rostigen Tanks sind verschwunden nur noch das Hauptgebäude ist verblieben. Zurück ging es dann über die Munitionsanstalt.
Archiv der Kategorie: GSSD
Bunkertour Wünsdorf
Wir nahmen an der“Vier-Bunker-Tour”, sowjetische und deutsche Bunker in einer Tour, der Büchstadt teil.
Quelle www.buecherstadt.com:
Die Vier-Bunker-Tour durch die Bunkeranlagen Maybach I und Zeppelin vom Oberkommando des deutschen Heeres sowie Bunker des Oberkommandos der Westgruppe und der 16. Sowjetischen Luftarmee UK 20 und Panzir dauert zirka 2,5 Stunden.
Hier im Wünsdorfbeitrag sind weitere Infos zu finden.
Denkmal des Tanklagers
In den 1950er Jahren errichtete die GSSD hier ein Tanklager und Erweiterungen erfolgten in den weiteren Jahren.
Es war ein Gleisanschluss vorhanden und der Kraftstoff wurde in die Tanks gepumpt um dann mit Kesselwagen an die Standorte verteilt zu werden.
Da nach Abzug der Roten Armee dieses Lager eine große Umweltgefahr darstellte wurden die Tanks und die Gebäude abgerissen.
Heute erinnert nur noch dieses Denkmal an den Standort. Die Restauration ist meiner Meinung nach, nur bedingt gelungen wie diese beiden originalen Bilder zeigen.
Anfang 2024 waren wir wieder vor Ort und konnten dabei auch die Rückseite ablichten, die den Bären zeigt. Auch wurden uns wieder 2 Bilder vor der Restaurierung überlassen. zu sehen am Ende der Galerie.


GSSD Wäscherei
Wir konnten auch hier in der Alten Garnison wieder einige Gebäudeteile erkunden, die bisher verborgen geblieben sind. Besonders dabei war der Wäschereiteil mit Bügelzimmer und Heizraum.
Little Prypjat
Ja, unter diesem Namen ist diese Kaserne jetzt auch bekannt geworden. Einige Youtuber waren hier und haben den Ort damit auch um einiges „besuchter“ gemacht.
Wir besuchten die Kaserne zum wiederholten Male um einige Gebäude zu erkunden die noch fehlten.
Hier geht es zum alten Beitrag.
Mit der Drohne sind wir auch über das Gelände geflogen.
Video
Alte Munitionsanstalt
Nach einem mehr oder weniger erfolglosen Urbextag, kamen wir auf die Idee beim Sonnenuntergang dem Munitionslager einen kleinen Besuch abzustatten. Ein herrlicher kalter Wintertag und sehr schönes Licht machte diese Begehung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Eiszapfen an den Durchgängen und Fenstern sieht man hierzulande auch sehr selten. Eigentlich waren wir auf der Suche nach einem der typisch russischen Wachtürmen aus einem Video, der fand sich aber erst später und ist im Beitrag „Altes Materiallager“ zu sehen.
Hier geht es zu einem älteren Beitrag von dort.
Schießbahn Ost
Diese Schießbahn wurde ab 1875 erbaut und hatte eine Gesamtlänge von fast 13 km und war 250 Meter breit. Es gab 55 Beobachtungspunkte und auch wie an der Schießbahn West wurden hier Waffen, Munition und Ausrüstung getestet und Beschussversuche an Bauwerken unternommen. Nach dem Krieg wurde hier einiges demontiert und auch der Bau des Flughafens ließ einiges verschwinden. Die ganze Bahn haben wir nicht abgelaufen, wir konnten das vereinigte Panzer- und Gewölbziel ansehen, das schon über 100 Jahre so zerstört ist. Weiterhin ein paar Bunker und Beschussziele. Auch viele GSSD Hinterlassenschaften findet man im Wald.
Altes Materiallager
Hier waren wir ja schon vor einigen Jahren.
Link zum Beitrag
In diesem Winter statteten wir dem Areal noch verschiedene Besuche ab, einmal im Schnee bei besonderem Abendlicht.
Dann noch Areale die wir früher nicht besucht hatten, es sind zwar die immer gleichen Lagerhäuser, aber im Inneren wartet dann doch noch verschiedenstes Inventar. Auch einen Wachturm fanden wir noch am Rande des Lagers.
Hauptsendestelle der Luftarmee
Dieser GSSD Bunker wurde Mitte der 1980er Jahre erbaut und diente der Luftarmee des Hauptquartiers als Hauptsendezentrum. Er ist 2-etagig aufgebaut und ebenerdig errichtet und wurde dann mit Erde überdeckt.
Lange Zeit war er verschlossen, da jetzt aber ein Investor das Gelände gekauft hat um dort Wohnungen zu errichten, wurde er geöffnet und scheinbar nicht mehr so sorgfältig verschlossen.
Im Untergeschoss befand sich der Sendesaal mit Operatorplatz, in der oberen Etage befanden sich die Arbeits- und Ruheräume.
Landungsboot der GSSD
Am Rande eines Truppenübungsplatzes der GSSD liegt dieser kleine See. Hier wurde früher mit den Landungsbooten geübt.
In der Mitte liegt auch noch ein Gestell, das wir nicht zuordnen könne aus welcher Zeit es stammt. Aber diese Boote haben wir auch schon in anderen Kasernen gesehen. Erst durch die Trockenheit der letzten Jahre ist das Boot zum Vorschein gekommen, da es früher komplett unter Wasser lag. Heute ist es ein Bestandteil des Ufers und man kann sich durch den Matsch hin kämpfen.


























































































































































































































































































