Ein verlassene Villa in Belgien. Heute ist hier die kmpl. 2. Etage eingestürzt und die schönen Motive der früheren Jahre nur noch zu erahnen.
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Villa Olympia
Diese Villa liegt am Nebenarm eines kleinen Flusses. Heute ist sie eingewachsen vom großen umgebenden Park. Nebenan befindet sich heute noch eine Industrieanlage, war das mal die Fabrikantenvilla? Wir finden vor Ort keinerlei Informationen über die letzten Bewohner. Auch die Recherche lässt nichts darüber finden.
Die Ausstattung mit dunklem Holz, lässt erahnen wie schön der Empfangsraum einmal aussah, als man die Villa betrat. Eine aufwendig gearbeitet Treppe führt nach oben. Es gibt auf den 2 Etagen einige Räume, die frühere Verwendung ist kaum noch zu erkennen.
Schloss Pferdezucht
Als ein Freiherr, aus einer berühmten Familie, hier Ende des 19. Jahrhunderts im alten Schloss einzog, begann die Entwicklung dieses Anwesens.
Der Pferdenarr baut hier vieles zur Zucht und zum Training der Pferde auf.
Ein paar Jahre später baute er dann das jetzige neue Schloss sowie einen umgebenden Park mit allem was so dazu gehörte. In Kriegszeiten nutze die Wehrmacht das Schloss, es gab ein Pferdelazarett und auch Kriegsgefangene arbeiteten hier und wurde auch im Haus einquartiert.
Die sowjetische Besatzungsmacht nutzte dann das Schloss als Kommandantur, das umliegende Gut wurde an die Bürger und Neuansiedler aufgeteilt. Das alte Schloss wurde abgerissen, später diente dann das jetzige als Auffangstation für Neuankömmlinge. Zuletzt wurden hier dann Senioren betreut. Nach der Wende stand das Haus viele Jahre zum Verkauf, aber erst vor 5 Jahren bekam es einen neuen Eigentümer der auch ein Sanierung versprach. Im Inneren ist es weitgehend entkernt und man begann mit den Arbeiten. Leichtbauwände wurden eingezogen, aber dabei ist es geblieben. Man liest von unbezahlten Rechnungen und großen Versprechungen, dann verschwanden die Sanierer.
Die Eigentümer wollen es heute wieder verkaufen, da der letzte Deal ja geplatzt ist.
Jagdschloss Riesenstern
Dieses Jagdschloss wurde von einem Herzog errichtet, der sich besonders der Jagd und dem Schlossbau verschrieben hatte.
So baute er hier Mitte des 18. Jahrhunderts dieses Jagdschloss als Eingang und zum Schutz seines Jagdreviers.
Das heutige Erscheinungsbild verdankte das Schloss dann einer Hotelplanung um 1900, die dann auch umgesetzt wurde und das auf den Ruinen des alten Jagdschlosses errichtet wurde. Weiter Umbauten erfolgten in den 1920er und 1930er Jahren. Später, in der DDR betrieb die Handelsorganisation „HO“ das Haus. Die letzten Modernisierungen fanden hier in den 1970er Jahren statt, bis das Hotel Mitte der 80er Jahre, wegen Baumängeln, geschlossen wurde.
Da der Standort Ausgangspunkt für einige Wanderungen ist, herrschte hier trotzdem reger Verkehr und deshalb steht das Gebäude wohl auch noch relativ gut da. Heute ist das alte Schloss in Privatbesitz und steht unter Denkmalschutz. Einige Investoren hatten Pläne für diesen Standort, aber bis jetzt wurden keine davon umgesetzt.
Schloss Krappitz
Dieses Schloss erbaute ein Industrieller Ende des 19. Jahrhunderts in diesem kleinen Ort in Schlesien. Ein weiterer Erbe lebte hier bis zum Ende des Krieges. Danach beherbergte der Palast ein Gestüt, eine Schule, eine Bibliothek und eine Wohnung. Heute ist es wieder in Privatbesitz aber nicht genutzt. Es ist ein dreiflügeliges. zweigeschossiges Gebäude. Der umgebende Park ist heute verwildert. Nutzungsplände sind uns nicht bekannt.
Schloss Münchhausen
Die Ursprünge des Anwesens gehen bis in das 14. Jahrhundert zurück, als hier ein Wirtschaftshof errichtet wurde. Der Zerstörung während der Hussitenkriege erfolgte der Wiederaufbau im 15. Jahrhundert durch das Augustinerstift. Weitere Eigentümerwechsel folgten durch die Veränderung der territorialen Gliederung. Als Preußen im 18. Jahrhundert hier Eigentümer war, gelang das Schloss in Besitz eines Ministers, der es später an seine Schwester weiter vererbte, die mit einem von Münchhausen verheiratet war. In dieser Zeit erfolgten Umbauten der Münchhausens die es in den jetzigen Zustand versetzten.
Als das Land nach dem 2. Weltkrieg wieder Polen zugesprochen wurde, gelangte es in Regierungsbesitz und hier wurde eine LPG eingerichtet. Restaurierungen erfolgten dann 1970 und zuletzt vor 35 Jahren. Heute ist das Schloss in Privatbesitz, ein paar Meter weiter ist noch die Grabstätte der Freiherren von Münchhausen zu sehen.
Schloss Eckersdorf
Dieses Schloss wurde als Renaissancebau im 16. Jahrhundert erbaut. Die umliegende Parkanlage dann etwas später.
Wie bei den meisten Schlössern erfolgten auch hier weitere Umbauten und Erweiterungen. Ein Neuaufbau wurde Ende des 19. Jahrhunderts nötig, da ein Brand große Teile des alten Schlosses vernichtete.
Die Familie die hier viele Jahre lebte, verließ dann nach Ende des 2. Weltkrieges den Ort.
Der Staat übernahm das Anwesen und betrieb in Teilen davon dann eine Funktionärs- und Landwirtschaftsschule. Auch als Kinderheim und Krankenhaus wurde es genutzt. Ab 1980 ist es aber verlassen. Das Schloss hat 115 Zimmer und 30 Kellerräume. Da sich bis heute jemand um den Erhalt kümmert konnten wir diese Schönheit für ein kleines Geld bewundern.
Schloss Möhnersdorf
Dieses kleine Schloss erzählt vor Ort nichts über seine Geschichte und die Recherche brachte auch nicht viel.
Eine begonnen Renovierung lässt es auch fast im Rohbaustadium zurück. Bis auf den Hauptsaal mit Kamin und Reste eines Flügels verblieben nur Mauern oder Gasbetonsteine. Irgendwann wurde der Umbau aufgegeben und das Gebäude verschlossen, es gab nur einen winzigen Zugang den wir unter Schwierigkeiten nutzen konnten.
Die Adelsfamilie die dort wohnte, musste das Schloss 1945 verlassen. Es gab hier auch zuvor noch ein Familiendrama, Familienmitglieder wurden auch hie r in der Nähe beigesetzt.
Eine Zeit lang wurde das Schloss auch als Kinderheim benutzt.
Hier noch eine Collage aus 2 Bildern. Eins aus damaligen Zeiten, als die Familie vor dem Kamin saß und eins aus 2020.
Klubhausvilla
Diese ehemalige Villa ist jetzt praktisch ein Rohbau, der letzte Besitzer wollte diese sanieren aber wegen fehlender Unterlagen wurde nie eine Baugenehmigung erteilt. Warum das Projekt am Ende dann gestorben ist wissen wir nicht. Heute wird das Ganze wieder auf einem Immobilienportal angeboten.
Vandalismus gepaart mit den begonnenen Arbeiten lassen die Villa in miserablen Zustand hier stehen.
Der Keller ist gewölbeartig und der Wintergarten lässt erkennen wie schön es einmal hier war. Im Garten steht ein LKW und dieser ist mittlerweile eingewachsen. Der angrenzende Saal stammt aus Zeiten des letzten Nutzers, als hier ein Jugendclubhaus betrieben wurde. Die Bauart ist einfach und wahrscheinlich stürzt der letzte Rest auch bald ein.
Die Dorfmühle
Diese Mühle kann auf eine lange Tradition blicken. Schon im 16. Jahrhundert wurde hier gemahlen, aber auch vor über 50 Jahren endete die Mühlenarbeit hier und das Anwesen wurde nur noch zum Wohnen genutzt.
Da Teile des Gewässers, die für den Betrieb der Mühle notwendig war, an die Gemeinde verkauft wurden, erlosch damit auch das Recht zum Betrieb.
Wir sprachen mit einem Ortsansässigen warum die Mühle heute leer steht. Dahinter steckt wohl eine Familientragödie, diese zerbrach und der Vater kam darüber nicht hinweg und ließ hier alles zurück.
Heute ist das Anwesen zerwühlt. Einzig der Bereich der alten Mühle ist noch in verhältnismäßig gutem Zustand. Wenn man bedenkt, das hier 50 Jahr nichts mehr bewegt wurde.

























































































































































































































