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Grüne Schule

Diese Schule liegt in einer Stadt, in der die Einwohnerzahl ständig sinkt. Nach der Wende verschwanden hier viele Arbeitsplätze und die Leute zogen weg. Deshalb wurden auch immer weniger Schulen benötigt. Wann diese hier genau geschlossen wurde ist uns nicht bekannt.
Mittlerweile hält hier die Feuchtigkeit und damit auch die Natur Einzug. Die Wände und Böden schimmern im herrlichen Grün.
Es gab auch Fachräume mit Computer- oder Laborausstattung. Ein toller Ort und wahrscheinlich auch nicht mehr zu retten, diese DDR typischen Schulbauten sind heute nicht mehr zeitgemäß.

Freibad

Das Freibad wurde ursprünglich in den 1950er Jahren auf der Fläche eines früheren Teiches errichtet. Es entstand im Zuge der Siedlungserweiterung durch den Braunkohletagebau.

Damals waren zwei 50-Meter-Becken, einen Sprungturm und ein Kinderbecken vorhanden. Als Umkleide diente eine Holzbaracke. In den 1970er Jahren kam es zu weiteren Aus- und Umbauten, bis ein letzter Umbau erfolgte. Anfang der 1990er Jahre wurde ein 25-Meter-Beckens mit Edelstahlauskleidung und einer breiten Rutsche installiert. Zu beginn des 21. Jahrhunderts wurde das Bad aus Kostengründen geschlossen. Die Gebäude, Becken und Rutsche sind heute noch erhalten, genauso wie der Eingangsbereich aus den 1970er Jahren, aber inzwischen ist das Gelände überwuchert.

Grundschule W.S.

Inmitten einer ländlichen Gemeinde im Osten Deutschlands verbirgt sich ein typisches Relikt der sozialistischen Bildungsarchitektur. Der mehrteilige Schulkomplex, zu DDR-Zeiten als Polytechnische Oberschule (POS) errichtet und später als Grund- und Gesamtschule genutzt, steht heute als stilles Denkmal des demografischen Wandels leer.
Der Komplex wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in klassischer industrieller Plattenbauweise hochgezogen, um den steigenden Schülerzahlen der umliegenden Gemeinden und nahegelegenen Industrie- oder Militärstandorte gerecht zu werden. Ausgelegt für ca. 100 bis 150 Schüler (in der finalen Nutzungsphase ca. 100 Schüler). Nach den politischen Umbrüchen im Jahr 1989 erfolgte die Umstrukturierung in eine Grundschule mit angeschlossenem Hort sowie zeitweise in eine Gesamtschule. Sinkende Geburtenraten und die Zentralisierung der Schulstandorte besiegelten schließlich das Ende des Lehrbetriebs. Nach der Schließung wurden Teile des Geländes noch sporadisch von lokalen Vereinen genutzt, während der Hauptkomplex dem Leerstand und der Natur überlassen wurde.
Das Objekt ist stark von Vandalismus gezeichnet. Während die bauliche Substanz der Betonfertigteile noch weitgehend stabil wirkt, sind im Inneren kaum noch Einrichtungsgegenstände vorhanden. Fensterelemente sind teilweise zerstört, wodurch Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt. Ein klassischer „Graffitipalast“ mit melancholischem Ost-Charme.

Georgien

Waggonbrücke

Das ist eine Wagenbrücke über den Fluss. Nach Angaben der Einheimischen begann der Bau in den 70er Jahren. Derzeit ist der Boden des Wagens verrostet und es ist gefährlich, die Brücke zu überqueren.

Tankwagen

Gefunden am Straßenrand.

Standseilbahn

Auf dem Mtatsminda-Plateau in Tiflis finden wir hier abgestellte Wagen der alten Standseilbahn. Diese wurde modernisiert und bringt heute die Besucher in den Park, welcher eine hervorragende Sicht auf die Hauptstadt Georgiens bietet.

Peace

Die Skulptur „Peace“ (auch als Friedensmonument bekannt) ist ein bedeutendes Werk des georgischen Bildhauers Nugzar Manjaparashvili, das in den 1970er Jahren errichtet wurde. Sie steht auf einem kleinen Plateau oberhalb der und ist von der Hauptstraße aus auf einem Hügel sichtbar.
Es handelt sich um eine monumentale Betonskulptur im Stil des sowjetischen Modernismus bzw. Brutalismus. Sie stellt eine stilisierte, horizontale weibliche Figur mit ausgestreckten Händen dar. Das Werk ist eine Allegorie des Friedens. Die Gestaltung mit geometrischen Flächen und Symbolen, die direkt in den Stein geschnitten wurden, spiegelt die kulturelle und politische Atmosphäre der Spät-Sowjetzeit wider. Die Skulptur ist heute stark verwittert und weist erhebliche Schäden auf. Einige Finger der Figur sind im Laufener Jahrzehnte abgebrochen.

GAZ 53

Zwischen wuchernden Brennnesseln und rostigen Zäunen ruht er nun: ein GAZ-53. Er ist mehr als nur Schrott; er ist ein mechanischer Zeitzeuge einer Epoche, in der Robustheit schwerer wog als Komfort.

Die Geschichte dieses Modells begann in den frühen 1960er Jahren in der ehemaligen Sowjetunion. Als Nachfolger legendärer Vorkriegs- und Nachkriegsmodelle wurde er schnell zum Rückgrat der sozialistischen Wirtschaft. Über vier Millionen Exemplare liefen bis in die frühen 90er Jahre vom Band. Ob als Pritschenwagen, Kipper oder Müllfahrzeug – dieses Modell war überall zu finden. Er prägte das Straßenbild des gesamten Ostblocks und war für seine extreme Wartungsfreundlichkeit bekannt. Wo moderne Elektronik heute versagt, reichten damals oft ein Hammer und ein Draht, um den Motor wieder zum Leben zu erwecken.

Motor: Kraftvoller V8-Ottomotor (ZMZ-53)
Hubraum: 4,25 Liter
Leistung: ca. 115 PS (85 kW)
Antrieb: 4×2 (Hinterradantrieb) mit 4-Gang-Schaltgetriebe
Nutzlast: Je nach Ausführung zwischen 3,5 und 4 Tonnen
Höchstgeschwindigkeit: Stolze 85 km/h (unbeladen)

Heute ist von der einstigen Kraft nicht mehr viel übrig. Das charakteristische Gesicht mit dem markanten Kühlergrill blickt müde durch das Unterholz. Die Zeit hat die Lackierung fast vollständig durch eine tiefe, braune Patina ersetzt. Die Reifen versinken allmählich im weichen Boden, während die Natur sich den Raum um das Fahrerhaus Zentimeter für Zentimeter zurückholt. Es ist ein stiller Abschied von einer Ära der Massenproduktion, die heute nur noch in vergessenen Winkeln wie diesem existiert.

Bahnhof

Tief im Osten der Region Kachetien, wo die Landschaft in die endlose Steppe übergeht, liegt ein architektonisches Relikt, das einst das Tor zur Welt für eine abgelegene Grenzstadt war. Der Bahnhof von D. ist ein Paradebeispiel für den stalinistischen Klassizismus, der heute langsam von der Natur zurückerobert wird.
Errichtet in der Mitte des 20. Jahrhunderts, diente das Gebäude als stolzer Endpunkt einer wichtigen Nebenstrecke. Die Architektur sollte Macht und Beständigkeit ausstrahlen: Hohe Decken, massive Säulen und verzierte Friese prägten das Bild. In seiner Blütezeit war der Bahnhof der pulsierende Lebensnerv für den Transport von Agrargütern und Kalkstein sowie die primäre Verbindung für die Anwohner in die Hauptstadt.

Mit dem Zusammenbruch der alten Ordnung und der darauffolgenden wirtschaftlichen Instabilität verlor die Strecke an Bedeutung. Der Passagierverkehr wurde zunehmend unzuverlässiger, bis er schließlich fast vollständig zum Erliegen kam.

Heute ist der Bahnhof ein Silent Place. Während die Gleise teilweise noch für sporadische Gütertransporte (v.a. Öl und Rohstoffe) genutzt werden, ist das Empfangsgebäude dem Vandalismus und der Witterung preisgegeben. Die majestätische Wartehalle, in der einst hunderte Reisende warteten, ist heute von zerbrochenem Glas, bröckelndem Putz und der Stille der Steppe erfüllt.

Kranwagen

Der ZiL-130 wurde ab 1962 produziert und war jahrzehntelang prägend für das Straßenbild in der Sowjetunion.
Er hatte eine V8 Motor und war dadurch eine robuste Plattform für den Kranwagen. Dieser Kran wurde oft im Baugewerbe eingesetzt. Es wurden insgesamt 3,3 Millionen Fahrzeuge produziert.

Freibad

Ein Naturfreibad in den Bergen Georgiens, vielleicht wird es sogar noch genutzt. Aber es führt kein richtiger Weg dorthin.

Die Travertine von Ketrisi

Tief in einem entlegenen Hochtal, wo der Wind die Ruinen verlassener Siedlungen umschmeichelt, liegt ein geologisches und historisches Kuriosum. Die Travertine von Ketrisi sind ein monumentales Zeugnis der unbändigen Kraft mineralhaltigen Wassers, das über Jahrtausende eine surreale, gelblich-weiße Kalksteinlandschaft geformt hat.
Die Region um die Quellen war einst ein lebendiger Knotenpunkt. Historisch gesehen siedelten hier Bergbewohner in wehrhaften Turmhäusern, die das Tal kontrollierten. Die mineralischen Quellen wurden bereits vor Jahrhunderten als heilend verehrt. In der Ära der Industrialisierung und der darauffolgenden politischen Umbrüche gab es Bestrebungen, die massiven Wasservorkommen technisch zu nutzen oder touristisch zu erschließen. Kleine, heute verfallene Steinstrukturen zeugen von dem Versuch, die Natur zu domestizieren.
Politische Instabilität und die extreme geografische Isolation führten dazu, dass die Siedlungen in der Umgebung fast vollständig verlassen wurden. Heute ist der Ort ein „Lost Place“ der Natur, in dem die Zeit stillzustehen scheint, während das Wasser unaufhörlich an der Architektur der Erde baut.
Die Hauptquelle ist eine der leistungsstärksten ihrer Art weltweit. Sie fördert konstant zwischen 300 und 350 Liter pro Sekunde. Rechnerisch ergibt dies einen Ausstoß von circa 25 bis 30 Millionen Litern mineralhaltigen Wassers pro Tag.

Das Wasser ist hochgradig mit Kalziumkarbonat gesättigt. Beim Austritt entweicht CO2, wodurch der Kalk ausfällt und die charakteristischen Sinterterrassen (Travertine) bildet. Eine Mischung aus post-apokalyptischer Stille und der Geräuschkulisse des tosenden Wassers. Die Ruinen der nahegelegenen Siedlung (Dorfruinen) verstärken das Gefühl, am Ende der Welt zu sein.

Pionierpalast

Das Gebäude des Pionierpalastes von Tschiatura wurde in der ersten Hälfte der 1960er Jahre von dem berühmten georgischen Architekten Chkheidze erbaut. In ganz Georgien gibt es nur drei ähnliche Gebäude, in Tschiatura, Tkibuli und Tkvarcheli. Im Pionierpalast wurden wissenschaftliche und künstlerische Kurse organisiert. In dem Gebäude befanden sich auch eine Versammlungshalle und ein Museum.
Der Pionierpalast existierte bis 2007, als er vollständig verlassen wurde. Im Laufe der Zeit wurde das Gebäude geplündert und begann zu verfallen, da es lange Zeit nicht repariert wurde. Im Jahr 2014 begannen die Behörden mit dem Abbau der Strukturen, aber zivile Aktivisten verhafteten sie. Heute ist nur noch ein kleiner Teil des Gebäudes zu besichtigen. Ein Teil der Säulen, die Eingangshalle und ein Teil der Versammlungshalle sind erhalten geblieben.

Kettenbagger

Dieser riesige Kettenbagger wurde hier im Mangan Bergbau benutzt. Heute wurde er hier als Attraktion positioniert und rostet vor sich hin und bildet damit ein Industriedenkmal. Als Vorbild diente dem Bagger ein amerikanisches Modell, das wurde von sowjetischen Ingenieuren zerlegt und analysiert. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wurde dann 1947 eine eigene Produktion hochgefahren. Dieses Modell wurde ab 1965 von Uralmasch produziert und war wahrscheinlich ein EKG-4/6.

Citroen

Ein verlassenens Auto in einem Hinterhof. Laut Bilder suche handelt es sich umeinen Citroën DS.

Bushaltestelle

Eine Bushaltestelle in der Sanatoriumstadt.

Schwimmhalle

Eine leere, entkernte Schwimmhalle mit einem schönen Mosaik an der Außenwand.

Rehazentrum

Ein verlassenes Rehazentrum, viel war nicht mehr zu sehen.

Kulturhaus Ingiri

Das Kulturhaus diente zur Sowjetzeit als zentraler gesellschaftlicher Treffpunkt einer florierenden landwirtschaftlichen Region. Seine Geschichte ist eng mit dem sowjetischen Kolchosen-System und dem anschließenden wirtschaftlichen Wandel Georgiens verknüpft. Hier hat es vor kurzem gebrannt und das Dach ist eingestürzt.

SU 85

Dieses Denkmal zeigt einen sowjetischen Jagdpanzer SU 85 auf einem Sockel.

Feuerwache

Eine abgebrannte Feuerwache, ein einsames Feuerwehrfahrzeug steht noch auf dem Hof.

Cable Car Station

Die Talstation der Seilbahn in Tiflis ist eine historische, derzeit stillgelegte Verkehrsanlage. Die 1986 errichtete Anlage befindet liegt unweit der dortigen Metrostation in diesem Viertel und alter Lagerhallen – und stellte einst die Verbindung zum höher gelegenen Wohnviertel her. Die ursprüngliche, noch aus Sowjetzeiten stammende Seilbahn war bis 2002 in Betrieb und ist seither außer Dienst. Die Stadtverwaltung plant eine umfassende Sanierung und Wiederinbetriebnahme der Strecke als Teil eines modernen, integrierten öffentlichen Verkehrsnetzes. Die rote Gondel schwankt aber derzeit noch im Wind und trotzt der Witterung.

Mosaike und Reliefs

Auf unserer Reise durch Georgien fanden wir viele Mosaike und Reliefs aus der sowjetischen Zeit.

Ein Mosaik an einem Sanatorium

Eine Reliefwand in Zugdidi

Eine Bushaltestelle mit vielen schönen Mosaiks. Die Dorfjugend renovierte diese gerade.

EIn Mosaik an einem verlassenen Shopping Center, es beherbergt eine kleine Inschrift mit folgender Übersetzung:

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig und notwendig, von dem großen Ereignis Kenntnis zu nehmen, das sich jetzt vollzieht.
Ich denke, dass auch jene, die nicht einmal von meiner Existenz wissen, erfahren sollten, welche Gefühle und Gedanken ihre außergewöhnliche Tätigkeit in mir hervorgerufen hat.
Wenn Sie es für angebracht halten, teilen Sie ihnen bitte mit, dass nicht nur ich, sondern auch viele andere Menschen sie bewundern und bereit sind, jede mögliche und notwendige Hilfe zu leisten.

L. N. Tolstoi, 1905

Denkmäler in Georgien

Denkmal für die Helden, die im Zweiten Weltkrieg gefallen sind.
Gefunden an einer Straßenkreuzung. Es bsteht aus 2 Teilen.

Der Memorial Park in Dedoplistskaro, Georgien, ist eine markante Grünfläche am Ortseingang, die vor allem für ihr eindrucksvolles Kriegerdenkmal bekannt ist. Im Zentrum des Parks befindet sich ein Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Georgier. Es gilt als eines der ungewöhnlichsten und künstlerisch wertvollsten Monumente dieser Art im Land. Das Denkmal wurde im Jahr 1985 errichtet.
Der Park wurde in der Vergangenheit, zuletzt 2019 renoviert, wobei Treppen, Beleuchtung und Sitzbänke erneuert wurden.

In den 1970er Jahren wurde hier im Dorf eine Gedenkstätte für die Gefallenen des Zweiten Weltkriegs errichtet. Die Anlage liegt auf einem Hügel und ist über einen Feldweg und eine Treppe erreichbar. Auf dem Gelände befindet sich ein Gebäude, in dem Porträts der Gefallenen an den Wänden hingen. Das Gebäude ist innen und außen mit einem sowjetischen Mosaik verziert, das die Sowjetarmee darstellt. Im Hof der Gedenkstätte steht eine 30 Meter hohe Stele mit einem eisernen Stern. Zur Anlage gehörten außerdem eine Aussichtsplattform und eine Quelle. Heute ist die Anlage verlassen, und die meisten Porträts der Gefallenen sind verloren gegangen.

Das Monument der 300 Aragvier erinnert an eine Gruppe von 300 Bergbewohnern aus dem Aragwi-Tal, die 1795 in der Schlacht von Krtsanisi bei der Verteidigung von Tiflis gegen die persische Armee bis zum letzten Mann kämpften.
Es gibt zwei bedeutende Denkmäler, die ihnen in Georgien gewidmet sind.
Dieses Denkmal befindet sich nicht direkt am Ort des Geschehens, sondern an der Georgischen Heerstraße. Ein 23 Meter hoher Turm aus Beton im sowjetischen Monumentalstil, der von Weitem sichtbar ist. Es gilt oft als „unvollendetes“ oder etwas vernachlässigtes Denkmal, bietet aber einen beeindruckenden Blick über das Tal.

Relief in Stepantsminda, was es bedeutet ist uns nicht weiter bekannt.

Das bekannteste Mosaik in Georgien ist eine riesige Aussichtsplattform an der Georgischen Heerstraße in der Nähe von Gudauri, von lokalen Guides despektierlich „Elefanten Klo“ genannt.

Das Denkmal entstand anlässlich des 200. Jahrestags des Vertrags von Georgijewsk und als „Lob an die Freundschaft von Russland un Georgien“, was bis heute für hitzige Diskussionen sorgt. Entgegen üblicher Tradition wurden die beiden Nationen als Gleichberechtigte dargestellt, mit Motiven aus der jeweils eigenen Sagenwelt und Folklore. Gleichzeitig bietet dieser Punkt eine hervorragende Sicht auf die kaukasische Bergwelt.

Treten Sie ein in das Reich der Legende und Tapferkeit am
Memorial of Georgian Warrior Heroes.
Diese von Bildhauer Giorgi Ochiauri gefertigten Bronzefiguren sind eine entschlossene Hommage an Georgiens unerschütterlichen Geist. Ursprünglich im Vake Park von Tiflis gelegen, fanden diese prächtigen Krieger ihr ewiges Zuhause an Goris Festung.

Acht mächtige Krieger, die in Bronze gegossen sind, versammeln sich in einem feierlichen Kreis auf stabilen Steinfundamenten. Jede Figur strahlt eine stoische Tapferkeit aus, die in der Zeit eingefroren ist und dennoch mit den Echos der längst vergangenen Schlachten pulsiert. In der Nähe steht ein einsamer Stein, seine Nischen sind bereit, Kerzen für diejenigen zu halten, die kommen, um zu huldigen.

Diese Bronze-Figuren, die zwischen 1981-85 geschaffen wurden, verkörpern die Essenz von Mut und Opfer. Wenn Sie auf jede Figur schauen, werden Sie das Gewicht der Geschichte und die Geschichten derer spüren, die ihre Heimat verteidigt haben.

Dieses Denkmal finden wir am Great Patriotic War Museum in Gori. Es ist den Gefallenen Georgiens gewidmet.

„Ehre sei denen mit Seelen ohne Furcht, Wer für die Sache des Volkes tapfer gestorben ist…
Ihre Namen leuchten hell wie Fackeln in der Nacht…“

Der Chiatura Memorial in der georgischen Bergbaustadt Tschiatura ist ein gigantisches, sowjetisches Weltkriegs-II-Denkmal. Es ist bekannt für seine monumentale, aber verfallene Brutalismus-Architektur und ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich. Wir sehen eine riesige Statue eines Soldaten in Kampfmontur neben einer zweiten Figur in wallendem Gewand. Sie thront auf einer grünen Anhöhe am Ortseingang und hat als Kulisse einen markanten, sozialistischen Wohnblock.


Ein Weltkriegsdenkmal und eine alte Bushaltestelle

Ein Denkmal am Eingang eines aktiven Kraftwerks daneben noch ein Mosaik.

Ein weiteres Weltgkriegsdenkmal. Schon etwas verblasst zeigt es Szenen des Kampfes.

Wieder ein WW2 Denkmal das auf einem Mosaik einen Soldaten im Kampf zeigt.

Monument- ,,Second homeland’’, leider wissen wir nicht mehr darüber, nur das es nicht mehr gepflegt wird und über dem Ort auf einem Hügel thront.

Poti Denkmal
Es wurde 1979 zu Ehren der Kämpfer von Poti und der im 2. WeltKrieg Gefallenen errichtet. Die Architekten sind Elguja Amashukeli und Vakhtang Davitaia. An der Vorderseite des Denkmals, am Eingang, sind die Namen der im Krieg gefallenen Poti-Krieger auf Granitplatten eingraviert. Der zentrale Teil des Denkmals ist in Form von Meereswellen gestaltet. In deren Mitte befindet sich die Statue eines jungen Mannes mit einem Lorbeerzweig in der Hand – ein Symbol für den Sieg des Guten über das Böse.

Dieses Denkmal ist ein klassisches Beispiel für ein sowjetisches Kriegsdenkmal zum Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg.

Ganz oben auf dem Obelisken prangt das zentrale Symbol der Roten Armee und des Sowjetstaates. Der trauernde Soldat steht im Zentrum des bildhauerischen Teils. Sein gesenkter Blick, der Mantel und die Art, wie er seine Waffe hält, symbolisieren tiefe Trauer über die gefallenen Kameraden, aber gleichzeitig unerschütterliche Standhaftigkeit.

Rechts daneben steht ein junger Pionier mit einem Gedenkkranz. Das symbolisiert die Kontinuität der Generationen. Die Jugend erweist den Opfern der Vorväter die Ehre und wird im sowjetischen Geist der Pflichterfüllung erzogen.

Das horizontale Betonband erzählt die narrative Geschichte des Krieges von links nach rechts im typischen Stil des Sozialistischen Realismus. Ganz links das stilisierte Porträt eines Soldaten mit Helm – das Symbol für den Aufbruch an die Front und die Verteidigung. Ein Panzer bricht durch Hindernisse und zermalmt das Hakenkreusz. In der Mitte sieht man eine Gruppe von Soldaten im dynamischen Nahkampf. Dies feiert das kollektive Heldentum und die Opferbereitschaft der Roten Armee. Ganz rechts schließt das Relief mit dem Gesicht einer Frau im Kopftuch ab. Sie symbolisiert die trauernden Mütter und Frauen in der Heimat, die den Verlust beklagen, aber auch die personifizierte Heimatordnung darstellten.

Ein Weltkriegsdenkmal in Dagva.

Ein Weltkriegsdenkmal in Arakali.

Siegespark

Das Gelände wurde kurz nach dem Ende des Großen Vaterländischen Krieges als monumentale Parkanlage konzipiert. Ziel war es, die Macht und den repräsentativen Anspruch des damaligen Regimes in Stein und Natur zu gießen.

Jahrzehnte später wurde die Anlage im Rahmen eines runden Republik-Jubiläums um ein zentrales Memorial erweitert – eingeweiht von den höchsten Staatschefs der damaligen Sowjetunion. Es dient dem Gedenken an die Hunderttausenden Soldaten der Region, die im Weltkrieg fielen.

Zwischenzeitlich war das Monument von einem markanten Kreis aus tonnenschweren Kriegerskulpturen umgeben. Diese wurden jedoch im Zuge postsowjetischer Umstrukturierungen demontiert und an eine Festung im Landesinneren verlegt.

Die Anlage ist heute ein Hybrid. Während die unteren Ebenen als lebendiger Stadtpark genutzt und schrittweise saniert werden, strahlt das monumentale Memorial am Gipfel nach wie vor die raue, melancholische Brutalismus-Atmosphäre eines vergessenen Imperiums aus. Eine monumentale, kaskadenförmig angelegte Freitreppe bildet das Rückgrat der Anlage und verbindet die Hauptverkehrsader direkt mit dem höher gelegenen Denkmal. Die zentrale Sichtachse wird durch ein großflächiges System aus Springbrunnen und einem runden Hauptbecken dominiert. Das Grabmal des Unbekannten Soldaten besteht aus einer minimalistischen, aber imposanten Kaskade aus Naturstein und Metall. Kernstück ist eine Ewige Flamme. Die Spitze des Denkmals wird von einer monumentalen Bronzestatue dominiert, die eine weibliche Figur mit einem Banner und einem Zweig darstellt.

Monument of Kojori

Der Kojori Junkers-Gedenkstein ist ein wichtiges georgisches Mahnmal in der Nähe von Tiflis. Es erinnert an die jungen georgischen Kadetten (Junkers), die im Februar 1921 während der Schlacht von Kojori und Tabakhmela ihr Leben bei der Verteidigung der Hauptstadt gegen die einmarschierende russische Rote Armee ließen.
Die Kadetten opferten sich bei einem heroischen letzten Gefecht, um die Unabhängigkeit Georgiens gegen die sowjetische Besatzung zu verteidigen. Die Gedenkstätte für die Gefallenen wurde in den 1990er Jahren am historischen Ort nahe der Festung Kojori errichtet. Das Denkmal gilt als ein nationales Symbol des heldenhaften Widerstands und wird regelmäßig für Gedenkfeiern der georgischen Regierung und internationaler Diplomaten genutzt.

 

 

Kultursaal

In dieser großen Stadt gibt es mehrere Theater. Dieses hier ist eines, das keine große Rolle mehr spielt. Das Haus ist an sich noch mit Leben gefüllt, es gibt noch Vereine und Organisationen die das Haus nutzen. Der große Theatersaal aber scheint seinem Schicksal überlassen. Er ist ungepflegt und verfällt langsam.

 

Kindersanatorium

Als wir die einsamen Straßen entlang fuhren, vielen uns diese Holzhütten auf die schon so aussahen, als ob sie lange aufgegeben wurden. Es stellte sich heraus, das hier mal ein sowjetisches Kindersanatorium betrieben wurde. Ein verrostet es Schild über dem Eingangstor zeugt noch davon. Weiter Details konnten wir nicht recherchieren.

Die Datcha

Die Gebäude wurden in den 1930er Jahren von Grundbesitzern erbaut. Später, in der Sowjetzeit, wurden alle Gebäude hier an die Stadtverwaltung übertragen.
Das blaue Holzgebäude, war damals ein Urlaubsdomizil für das Innenministerium und den Sicherheitsrat. Der Zugang war nur mit einem speziellen Pass möglich.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurde hier ein Kinderlager eröffnet. Im Jahr 2005 wurde das Gebiet aufgegeben und die Gebäude fast zerstört. Im Hof finden wir noch viele Kinderspielzeuge aus Stein.
Heute hängt an dem maroden Geäude ein Verkaufschild und der Garten wird als Weideplatz genutzt.

Kulturhaus ohne Wand

Im Herzen eines abgelegenen Dorfes erhebt sich ein vergessenes Kulturhaus.
Einst, in ferner Vergangenheit, als das Land noch Teil der Sowjetunion war, wurde dieses Gebäude als Ort der Unterhaltung und Erholung für die Bewohner errichtet. Bunte Räume, deren Wände und Decken mit Wandmalereien geschmückt sind, breiten sich in ihrer verwitterten Pracht aus. Das Kulturhaus hat schon bessere Zeiten erlebt, heute ist es stark verfallen. Unter der Last der Zeit sind Wände eingestürzt und Teile der Decke herabgebrochen.